Freitag, 30. April 2010

Morgen feiern wir unser Tag!


Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Die Rebellion ist gerechtfertigt!

Der erste Mai ist unser Tag, der Tag, an dem in der ganzen Welt diese enorme menschliche Legion marschiert, die das internationale Proletariat ist. Unsere Klasse vertritt das neue in dieser Welt, weil wir den Fortschritt, die Erneuerung und das lebende Versprechen von einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung sind. Die Herren des Kapitals und des Bodens schreien andauernd von ihrem angeblichen Triumph und der Herstellung ihrer ewigen Herrschaft. Damit übertreffen sie sogar den Stolz der deutschen Faschisten, die im Vergleich zu ihnen bescheiden waren, weil sie ihr Reich als tausendjährig definiert haben. Aber dieses „Ende der Geschichte“ ist nur ein Märchen, eine Fantasie, die auf nichts anderem beruht, als auf den fiebernden Träumen eines sterbenden Monsters. Sowie das tausendjährige Reich der Faschisten, das nicht mehr als ein paar Jahre Bestand hatte, durch das vom Kommunismus geführte internationale Proletariat und die Völker der Welt vernichtet wurde, ist dieser „Triumph“ der Imperialisten flüchtig und wir können heutzutage sehen wie es zerfällt, während wir auf dem Vormarsch sind. Was zusammengefallen ist, ist nicht der Sozialismus oder Kommunismus, sondern der revisionistische Verrat. Die Scharlatanerie derjenigen, die – im Namen unserer Klasse – ihre Ideologie und ihre Partei, in den Dienst des Alten in der Welt und für ihre eigenen Interessen gestellt haben. Dass diese soziale Plage – der Revisionismus – in Bankrott gegangen ist, ist eine gute Sache, weil es mehr Klarheit ermöglicht. Wenn wir heute marschieren, halten wir unsere roten Fahnen mit Hammer und Sichel am höchstens, und sind wir voller Optimismus und Überzeugung von der Gerechtigkeit unserer Sache und unserem unvermeidlichen Triumph. Das Alte kann nie gegen das Neue bestehen. Daher gehört der Imperialismus – zusammen mit seinen revisionistischen und reaktionären Lakaien – auf den Müllhaufen der Geschichte. Uns aber gehört die Zukunft!

Wir alle können an unserem eigenen Körper die weltweite Krise des imperialistischen Systems fühlen, die nicht durch unverantwortliches Handeln von einigen erzeugt wurde. Noch viel weniger ist es die Schuld der Arbeiterklasse oder der Völker, sondern diese Krise ist eine Überproduktionskrise, die mit dem imperialistischen System untrennbar verbunden sind. Trotzdem lassen uns die Imperialisten die Krise auf unseren Rücken tragen und vor allem lassen sie sie die unterdrückten Völker tragen. Jede Illusion darüber, dass der Imperialismus Entwicklung und Wohlstand für die Massen bringt, ist erneut von der konkreten Realität, von mehr Hunger und Armut in der ganzen Welt, zerschlagen. Selbst in den Vereinigten Staaten – die als Weltpolizei auftritt und einzige hegemoniale Supermacht ist, gibt es Millionen Menschen, die nicht zu essen haben. Sogar in Europa, in den baltischen Ländern und Griechenland sind die Staaten praktisch bankrott. Sie müssen ihre Wirtschaft dem Diktat der Großmächte unterwerfen und sie zerschmettern auf radikalste Art und Weise das angebliche „soziale Sicherungssystem“. In Spanien gibt es nur noch nach offiziellen Angaben vier Millionen Arbeitslose, und es gibt kein Land Europas, in dem sich die Lebensbedingungen der breiten Massen nicht dramatisch verschlechtern haben. Wenn es uns in den unterdrückten Nationen früher schlecht gegangen ist, geht es uns jetzt nur noch schlimmer und in den unterdrückenden Ländern erhöht die Krise des imperialistischen Systems täglich die Massen des Proletariats, dessen prekäre Situation zunehmend schrecklicher wird. Die Antwort des Imperialismus auf seine Krise sind mehr Angriffskriege, härtere Repression, mehr Reaktion. Sie werfen sich wie wilde Tiere auf die unterdrückten Völker und Nationen und führen Völkermord nach Völkermord durch - Irak, Afghanistan, Somalia, Pakistan, Jemen, etc. Überall streben sie nach dem Ertrinken des Volkswiderstands im Blut, das sie vergießen. In seinem Kampf um die Weltherrschaft verwenden sie die lokalen Reaktionäre als Marionetten, dabei richten sie Völkermorde wie im Kongo an und organisieren Putsche wie in Honduras und anderswo. Zum Leid der Imperialisten und ihrer Lakaien aller Couleur akzentuiert, fördert und stärkt das alles, die Krise und die imperialistische Aggression, die historische Tendenz, dass die Länder die Unabhängigkeit wollen, dass die Nationen die Befreiung wollen, und, dass die Völker die Revolution wollen. In anderen Worten, die Revolution erwächst immer mehr als die Haupttendenz in der Welt.

Unser Hauptproblem als internationale Klasse ist der Mangel an organisierten Avantgarden, ohne sie können wir dem Imperialismus nichts entgegensetzen, ihn nicht besiegen und begraben. Noch fehlen uns Kommunistische Parteien in den meistens Ländern.
Unsere Pflicht ist der Kampf für die Wiederherstellung solcher Parteien, sowie die Stärkung und Entwicklung der bestehenden. Daher ist es die zentrale Sache unsere Ideologie als die lebendige Kraft, die sie ist, und wie sie sich in der Theorie und Praxis von mehr als 160 Jahre vom Kampf der Kommunisten entwickelt hat, anzunehmen und sie nicht als eine tote Formel oder als eine Karikatur von Pseudo-Intellektuellen zu erfassen, die davon träumen große Theoretiker zu sein. Das bedeutet, den Marxismus in seinem jetzigen Entwicklungsstadium aufzugreifen. Dieses ist der Marxismus-Leninismus-Maoismus. Mit dem Verständnis des Maoismus als hauptsächliche Etappe, weil er die neue, dritte und höhere Stufe der Ideologie des internationalen Proletariats ist. Der Maoismus ist die Ideologie, die ihre Gültigkeit in der aufkeimenden Volkskrieg in Peru, Indien und den Philippinen täglich bestätigt, sowie in den bewaffneten Kampf in der Türkei, Bangladesch und anderswo. Trotz allem, was die Revisionisten sagen mögen, sind diese Volkskriege unbestreitbare, materielle und konkrete Beweise, dass die proletarische weltweite Revolution fortschreitet, dass der Marxismus stark ist und, dass wir strahlende Perspektive haben. Der Volkskrieg in Peru hat den Weg eröffnet. Mit der Kommunistischen Partei Perus (KPP), der Führerschaft des Vorsitzenden Gonzalo, seinem Gedanken und der Hartnäckigkeit des Volkskriegs haben wir eine korrekte Anwendung des Maoismus, die uns erlaubt, den Kurs zum Kommunismus beizubehalten.

Der Volkskrieg in Indien macht große Fortschritte und zeigt zunehmend seine Auswirkungen in der Welt. Er zeigt: Je mehr man den Maoismus verinnerlicht umso weiter schreitet man voran. Der Maoismus ist somit das Banner derjenigen, die kämpfen, ist das rote Banner mit Hammer und Sichel für die Führerschaft der demokratischen, sozialistischen und kulturellen Revolutionen mit Volkskrieg bis zum Kommunismus. Deshalb lehnen wir Maoisten die „Friedensabkommen“ und die angeblichen „nationalen Versöhnungen“ ab, die der Imperialismus in allen Orten aufzuzwingen sucht, wo das Volk sich in bewaffneter Rebellion erhoben hat. Deshalb lehnen wir Maoisten dem parlamentarischen Kretinismus ab, der seit langer Zeit nur dazu dient, den revolutionären Kampf abzulenken. Deshalb lehnen wir Maoisten die „linken Führer“, wie den Clown Chávez ab, die weder eine Revolution machen noch in Zukunft eine machen werden, die sich theatralisch gegen einige Imperialisten stellen, aber mit anderen Imperialisten ins Bett gehen. Wir, die Maoisten, sind für die proletarische weltweite Revolution, wir sind nicht halbherzig, wir sind die Anhänger des weltweiten Volkskriegs.

Auf diese Weise, begrüßt die Volksbewegung Peru – erzeugte Organisation der KPP für die Auslandsarbeit der Partei - mit revolutionärem Enthusiasmus unsere Klasse, das internationale Proletariat, wohl wissend, dass es den Imperialismus begraben und der Kommunismus triumphieren wird.

Wendet den Maoismus an!
Vernichtet den Revisionismus!
Volkskrieg bis zum Kommunismus!

Volksbewegung Peru
Mai 2010