Mittwoch, 23. Juni 2010

19. Juni: Der Tag der revolutionären Gefangenen


„Nichts in der Welt wird von allein verschwinden; die Ausbeutung und die Unterdrückung werden nur durch die Kraft der Klasse verschwinden“.
- Vorsitzender Gonzalo

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Tag des Heldentums 2010:
Verstärkt die Klassensolidarität mit den revolutionären Kriegs- und politischen Gefangenen in Peru!


Am 19. Juni 1986 verübte der peruanische Staat- damals wie heute unter dem faschistischen Regime von Alan Garcia Perez- während eines Gefängnisaufstands einen abscheulichen Völkermord in drei Gefängnissen Limas: El Frontón, Lurigancho und el Callao. Die fast 300 Ermordeten waren Kommunisten, Revolutionäre und zum größten Teil Mitglieder der Kommunistischen Partei Perus (KPP). Mit diesem heldenhaften Widerstand setzten die Genossinnen und Genossen ein Denkmal in der Geschichte der proletarischen Weltrevolution. Sie machten den 19. Juni zum TAG DES HELDENTUMS. Unsere Genossen und Genossinnen haben unter den schwierigsten Bedingungen und Umständen die rote Fahne mit dem Hammer und Sichel hochgehalten. Sie verteidigten die Moral der Klasse und die Grundsätze der Partei und des Volkskriegs, ohne Furcht vor den Folgen zu haben.

Jeder revolutionäre Prozess- insbesondere wenn er den höchsten Stand erreicht hat und sich zum langwierigen Volkskrieg entwickelt hat- verlangt eine ebenso grausame wie unumgängliche Gebühr, die in Blut und Gefangenschaft bezahlt werden muss. Es ist ein unvermeidlicher Teil des Kampfes, um dieses alte und morsche System der nterdrückung und Ausbeutung zu vernichten, um anschließend in einer Gesellschaft ohne Klassenunterschiede und ohne der Grenze zwischen arm und reich zu leben. Es ist ein Kampf für den Kommunismus. Somit ist es Tatsache, dass jede
Partei und Organisation- wenn sie diametral zum imperialistischen System steht- immer mit den Verlust einiger ihrer Genossinnen und Genossen rechnen muss. Wenn die Genossinnen und Genossen die ausgeübte Gewalt der Regierung überleben konnten, erhalten sie anschließend den
Status von politischen Kriegsgefangenen.

Perus Volkskrieg fand seinen Anfang im Jahr 1980- seit Beginn unterliegt die Führung und Leitung der KPP. Die Imperialisten und ihre reaktionären und revisionistischen Lakaien versuchen den Volkskrieg als „Terrorismus“ und die Mitglieder der KPP als „Terroristen“ darzustellen. Auf diese Weise soll die öffentliche Meinung in Peru und auch auf internationaler Ebene beeinflusst werden, um so die Entwicklung des revolutionären Kampfes zu bremsen und dessen Isolation zu erreichen. Während das faschistische Regime das kämpfende Volk als „Terroristen“ bezeichnet, begehen sie die abscheulichsten Verbrechen, wie Völkermord, Folter, Vergewaltigungen und Verschwindenlassen von Personen etc. Als angeblicher Grund- für die direkte Beteiligung der amerikanischen Streitkräfte in Peru- wird der „Drogenterrorismus“ hingestellt. Zusätzlich werden „Antiterrorberater“ (Söldner) aus Israel eingesetzt und eine militarisierte Körperschaft des Landes umgesetzt (hierbei handelt es sich um angepassten Faschismus, der die Aufgabe hat, den Volkskrieg zu bekämpfen). Der durch die KPP geführte Volkskrieg zeichnet sich dadurch aus, dass das Volk für die eigenen Klasseninteressen und gegen die Unterdrückung von Staat und Regierung kämpft. Es ist ein gerechter und gerechtfertigter Kampf, weil das Volk alle Kräfte bündelt und zusammen für bessere Bedingungen im Land einsteht.

Einige Genossinnen und Genossen der KPP befinden sich als politische Kriegsgefangene in den Kerkern der Reaktion. Sie sind dort, weil sie für die peruanische Revolution gekämpft haben und immer noch kämpfen und dazu beitragen, dass sich diese Revolution als Teil und im Dienst der proletarischen Weltrevolution entwickelt. Auch in Gefangenenschaft endet der Kampf der Genossinnen und Genossen nicht. Stattdessen verwandeln sie diese Kerker in glänzende Schützengräben, indem sie die unmenschlichen Bedingungen in den Kerkern überwinden und weiterhin für den Sieg des Volkskriegs kämpfen. Sie sind keine „Terroristen“, sondern revolutionäre Kämpfer und verdienen deshalb unsere kraftvolle Unterstützung für ihren Kampf.

1993 startete der Yankeeimperialismus - durch die CIA und deren peruanischer Agentur „SIN“ (Servicio de Inteligencia Nacional, das der peruanische Geheimdienst ist) - eine contrarevolutionäre Kampagne, in dem die Lüge von der Kapitulation des Vorsitzenden Gonzalo, und dem damit verbundene Friedensabkommen mit der Reaktion verbreitet wurde. Für diese unheimliche Arbeit hat der Feind mit der Hilfe von kapitulationistischen Verrätern in den Gefängnissen, sowie alten Revisionisten und Infiltrierten gezählt. Als Vorbereitung für diese Lüge wurden 120 Genossinnen und Genossen im Canto Grande Gefängnis durch die reaktionären Streitkräfte im Mai 1992 ermordet. Bei diesem grausamen Attentat wurde trotzdem sorgfältig darauf geachtet, dass den Kapitulatoren - die danach bei dieser groben Lüge mitgearbeitet haben - nichts passieren konnte. Diese Verräter der peruanischen Revolution haben mit seiner vorherigen Kondition unheimlich gehandelt und haben viel Verwirrung über die aktuelle Situation in den Gefängnissen erzeugt. Wer vom „Friedensabkommen“, der „politischen Lösung“ und der Teilnahme an der Wahlfarce des alten Staates predigt, gehört nicht zur KPP- egal was diese Personen in der Vergangenheit getan haben. Die Kriegs- und politischen Gefangen der KPP sind diejenige, die an die Prinzipien der Partei und des Volkskriegs bleiben und so den Heldentum zeigen, der nur durch den Volkskrieg nach der Ideologie des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalos Gedanken erzeugt werden kann.

Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, um den Kampf unserer Genossinnen und Genossen in den leuchtenden Schützengräben zu unterstützen. Es ist notwendig uns zu mobilisieren, um die immense Repression zu bezwingen, die in Peru jene tapferen Menschen trifft, die es wagen unsere gefangenen Genossinnen und Genossen zu verteidigen. Es ist erforderlich uns für diesen Zweck international zu mobilisieren und unsere Klassensolidarität mit ihnen zu demonstrieren. Die Verteidiger der Volkskämpfer müssen in der ganzen Welt für den gleichen Zweck mobilisiert werden. Deshalb ist es wichtig, die Unterstützung der Parole der KPP zu vervielfachen: Wir fordern eine öffentliche Präsentation mit Ansprache des Vorsitzenden Gonzalo in live Übertragung!

Der Volkskrieg in Peru ist die Fackel der proletarischen Weltrevolution. Wir rufen alle dazu auf ihn zu unterstützen und zu verstärken.

Wir fordern eine öffentliche Präsentation mit Ansprache des Vorsitzenden Gonzalo in live Übertragung!
Wir erhöhen die Klassensolidarität mit den politischen Kriegsgefangenen in Peru!
Ruhm den gefallenen Helden, es lebe die Revolution!

Volksbewegung Peru
Juni 2010