Donnerstag, 16. Juni 2011

„Hauptmann Carlos“ gewinnt den Wahlkampf

In deutsprachigen Raum gab es viele Nachrichten darüber, dass Ollanta Humala Tasso - Hauptmann Carlos den reaktionären Wahlkampf in Peru gewonnen hat. Der Yankeeimperialismus und die Großbourgeoisie versuchen den alten und maroden Staat zu halten, deshalb haben sie entschieden, dass Humala die drei Aufgaben des reaktionären Staats besser machen kann: der alten Staat umzubauen, der Bürokratische Kapitalismus noch mehr zu fördern und der Volkskrieg zu vernichten. Die Reaktion braucht dies unbedingt, aber sie wird es schließlich nie erfüllen. Außerdem hat Humala bereits völkermörderische Erfahrung aus erster Hand mit der Bekämpfung gegen die Kommunistische Partei Perus (KPP) und den Volkskrieg in Peru (Wir haben darüber informiert).

Humala, als Ex-Oberstleutnant, hat noch viele Freunde im Heer und es ist bekannt, dass die reaktionären peruanischen Streitkräfte die Überwachung, das Transportieren und die Aufzählung der Wahlstimmen in ganz Peru kontrollieren. Angeblich sollen die Wahlstimmen für Humalas Sieg von den ländlichen Regionen gekommen sein. Komischerweise, „Die Behörden wiesen allerdings daraufhin, dass die Auszählung in ländlichen Regionen, wo Humala besonders viele Anhänger hat, länger auf sich warten ließ.“ (Focus online, 06.06.11)

Als gekrönter legitimer ‚links’ wird Humala mit dem Regime vom völkermörderischen und faschistischen García weitermachen. In die sogenannte Regierung der Absprache (Estado de concertación) für die nationale Einheit, die Humala heutzutage versprochen hat, gibt es eine Vielzahl von Strömungen. Daher ist es eine reaktionäre Offensive mit Unterstützung der Klassenverräter zu erwarten. Es ist klar, dass sie sich mit dem „Kampf gegen den Terrorismus“ richtig Mühe machen werden, der härtere Repressionen gegen die revolutionäre Bewegung bedeutet.

Als Teil der Boykottkampagne von der KPP hat die Volksbefreiungsarmee (VBA) die Aufmerksamkeit nicht nur in Peru gewonnen. Die Genossen haben ein Hinterhalt am Samstag im Norden von Cusco durchgeführt, bei dem fünf reaktionäre Soldaten getötet und mehrere verwundet wurden. Laut Berichten in der reaktionären Presse haben die Genossen noch am nächsten Tag gegen die reaktionären Streitkräfte in der Gegend weitergekämpft.