Dienstag, 7. Februar 2012

Internationale Linie der Kommunistischen Partei Perus

Innerhalb des Kampfs für die Durchsetzung des Maoismus als Kommando und Leitlinie der proletarischen Weltrevolution beginnen wir mit der Veröffentlichung wichtiger Dokumente der Kommunistischen Partei Perus in deutsche Sprache. Heute veröffentlichen wir die Internationale Linie, die in der Politischen Generallinie beinhaltet ist. Die Politische Generallinie, deren Zentrum die Militär Linie ist, ist ein der drei Bestandteile der Grundlagen für die Einheit der Partei (im 1. Parteitag der KPP 1988 genehmigt), dazu kommt die Ideologie, der Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalogedanken, hauptsächlich Gonzalogedanken – darüber wird in den Dokumenten „Über den Marxismus-Leninismus-Maoismus“ und „Über die Gonzalogedanken“ erklärt – und das Programm.


INTERNATIONALE LINIE

EINLEITUNG

Der Vorsitzende Gonzalo hat die internationale Linie der Kommunistischen Partei Perus (KPP) entwickelt und uns gelehrt, dass wir als proletarische Internationalisten die peruanische Revolution als Teil und im Dienst der proletarischen Weltrevolution entfalten, mittels des Volkskriegs, in Richtung auf unser unabänderliches Ziel, den Kommunismus, marschierend. Wir sind uns bewusst, dass jede Revolution sich innerhalb des Zickzackkurses der internationalen Politik bewegt.

Bei der Einschätzung der internationalen Lage geht der Vorsitzende Gonzalo von folgender These Lenins aus: „Die wirtschaftlichen Beziehungen des Imperialismus bilden die Basis für die derartige internationale Lage. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich dieses neue Stadium des Kapitalismus, sein höchstes und letztes Stadium, vollständig herausgebildet, und die Unterscheidung zwischen unterdrückten und unterdrückenden Nationen ist ein Merkmal des Imperialismus. Folglich können wir bei der Einschätzung der aktuellen Lage nicht vom Grundwiderspruch des Kapitalismus ausgehen, denn wir befinden uns in seinem höchsten und letzten Stadium, dem Imperialismus.

Außerdem hält er hoch, was der Vorsitzende Mao uns gelehrt hat, dass der Imperialismus und alle Reaktionäre Papiertiger sind und das Volk die wirkliche Macht ist; und: „der Sowjetrevisionismus und der amerikanische Imperialismus haben als Spießgesellen so viele Schlechtigkeiten angerichtet, Übeltaten begangen und Skandale angezettelt, dass ihnen die revolutionären Völker der Welt nicht vergeben können. Die Völker aller Länder erheben sich. Eine neue historische Periode des Widerstandes gegen den amerikanischen Imperialismus und den Sowjetrevisionismus hat bereits begonnen.“ (Aus: Danksagung für die Glückwünsche Albaniens zur Gründung von Revolutionskomitees in allen Provinzen sowie Unterstützung des albanischen Austritts aus dem Warschauer Pakt. 17. 9. 1968. A. d. Ü.) Er erklärt uns, dass die Zerstörung des Imperialismus und der Weltreaktion durch die kommunistischen Parteien, die das Proletariat und die Völker der Welt führen, eine unabänderliche Zukunftsperspektive ist. Und das ist eine Aufruf gegen die beiden imperialistischen Supermächte, den Yankeeimperialismus und den russischen Sozialimperialismus, zu kämpfen, sowie gegen die imperialistischen Länder und die Weltreaktion. Dabei soll man die Bedingungen einer jeden Revolution zu spezifizieren, um den Hauptfeind zu bestimmen und die Aktion der anderen imperialistischen Mächte zu unterbinden.

1. DAS NEUE ZEITALTER

Der Sieg der Oktoberrevolution von 1917 setzte einen außerordentlichen Meilenstein in der Weltgeschichte. Er markiert das Ende der bürgerlichen Revolution und den Beginn der proletarischen Weltrevolution. Dieses neue Zeitalter, das durch die Potenzierung der politischen Gewalt gekennzeichnet ist, macht deutlich, dass die Bourgeoisie als Führungsrolle der Revolution historisch überholt und das Proletariat reif ist, die Macht zu übernehmen, die Diktatur des Proletariats zu errichten, sie anzuführen und zu verteidigen. Auch die Revolutionen in den unterdrückten Nationen bewegen sich innerhalb dieser neuen Ära.

Inmitten einer komplexen Abfolge von Kriegen aller Art werden der Imperialismus und die Weltreaktion untergehen und der Sozialismus wird entstehen. Das beinhaltet, dass sich sowohl die Revolution als auch die Konterrevolution bewusst sind, dass die großen politischen Veränderungen durch den Krieg bestimmt werden. Der Krieg hat Klassencharakter. Es gibt imperialistische Kriege: wie der 1. und der 2. Weltkrieg, die Raubkriege für eine Neuaufteilung der Welt waren; imperialistische Aggressionskriege gegen unterdrückte Nationen: wie der Krieg Englands auf den Falklandinseln, der des Yankeeimperialismus in Vietnam oder der des Sozialimperialismus in Afghanistan; nationale Befreiungskriege: wie in Asien, Afrika und Lateinamerika. Da der Volkskrieg in Peru, geführt vom Marxismus-Leninismus-Maoismus und Gonzalogedanken, eine gerechte und korrekte Führung ohne Unterwerfung an den Supermächte oder imperialistischen Mächte hat, hat die Rolle der Avantgarde übernommen. Das ist eine Tatsache, die zeigt, dass die Kommunisten sich auf den Hauptaspekt von der Entwicklung des Volkskrieges als die Hauptkampfform in der Welt konzentrieren sollten, um die Revolution zu dienen.

In Anbetracht dessen, dass man nur mit dem Krieg die Welt verändern kann, vertreten wir die Position der Allmacht des revolutionären Krieges, d.h. der Volkskrieg als die am höchsten entwickelte Form der Militärtheorie, die Militärtheorie des Proletariats, die der Vorsitzende Mao festgelegt hat und die in jedem Land ihre spezifische Anwendung hat, je nachdem, ob es sich um ein imperialistisches oder ein rückständiges Land handelt. Somit ist der weltweite Volkskrieg das angemessene Mittel, um einen imperialistischen Krieg zu verhindern, oder, falls dies schon gibt, ihn in Volkskrieg umzuwandeln. Aber als Kommunisten führen wir Krieg, um den Krieg durch den Krieg abzuschaffen und einen dauerhaften Frieden zu bewirken. Wir sind die Einzigen, die für den Frieden kämpfen, im Gegensatz zu denjenigen wie Reagan und Gorbatschow, die je mehr sie vom Frieden reden, desto mehr sie Krieg führen. Sie sind die wahren Kriegstreiber.

Bei der Betrachtung der Welt in dieser Ära sehen wir, dass es vier Grundwidersprüche gibt:

1) Der Widerspruch zwischen Kapitalismus und Sozialismus: das ist der Widerspruch zwischen zwei radikal unterschiedlichen Systemen; er besteht in dieser gesamte Epoche; er wird einer der letzten sein, der gelöst wird; er wird auch nach der Machtergreifung weiter bestehen.
2) Der Widerspruch zwischen Bourgeoisie und Proletariat: das ist der Widerspruch zwischen zwei gegensetzlichen Klassen; er wird ebenfalls nach der Machtübernahme fortbestehen und sich ideologisch, politisch und ökonomisch auf vielfache Weise äußern, bis er mit dem Eintritt in den Kommunismus gelöst wird.
3) Die interimperialistischen Widersprüche: das sind die Widersprüche zwischen den Imperialisten im Kampf um die Vorherrschaft auf der Welt; sie bestehen zwischen den Supermächten, oder zwischen Supermächten und den imperialistischen Mächten, oder zwischen den imperialistischen Mächten; diese Widersprüche werden in der Epoche der 50 bis 100 Jahre gelöst.
4) Der Widerspruch zwischen den unterdrückten Nationen und dem Imperialismus: er äußert sich im Befreiungskämpfe der unterdrückten Nationen, mit dem sie den Imperialismus und die Reaktion zu stürzen trachten, und seine Lösung wird ebenfalls innerhalb der 50 bis 100 Jahren erfolgen. Er ist in dieser Epoche der Hauptwiderspruch, wobei allerdings je nach den besonderen Umständen des Klassenkampfes zeitweise oder in bestimmten Ländern jeder der anderen drei Grundwiderspröche der Hauptwiderspruch sein kann.

Um unser Endziel, den Kommunismus, zu erreichen, müssen wir Marxisten-Leninisten-Maoisten in Zukunft drei Typen von Revolutionen durchführen:
1) Die demokratische Revolution: das ist die bürgerliche Revolution neuen Typs in den rückstündigen Ländern unter der Führung des Proletariats, in deren Verlauf eine gemeinsame Diktatur des Proletariats, der Bauern, des Kleinbürgertums und unter bestimmten Bedingungen der mittleren Bourgeoisie unter der Führung des Proletariats errichtet wird.
2) Die sozialistische Revolution in den imperialistischen und kapitalistischen Ländern, die die Diktatur des Proletariats errichtet wird.
3) Kulturrevolutionen: Sie werden durchgeführt, um die Revolution unter der Diktatur des Proletariats fortzusetzen mit dem Ziel, jeden Ausdruck des Kapitalismus unter Kontrolle zu bekommen und auszumerzen und gegebenenfalls mit Waffen die Bestrebungen zur Restauration des Kapitalismus zu bekämpfen; sie dienen der Stärkung der Diktatur des Proletariats und der Weiterentwicklung der Revolution in Richtung Kommunismus.

Es ist eine Tatsache, dass es bisher in der Geschichte noch keiner Klasse gelungen ist, die Macht auf Anhieb zu übernehmen, sondern erst nach einer Reihe von Restaurationen und Gegenrestaurationen. Mit der Machtübernahme des Proletariats und der Errichtung seiner Diktatur verstärken sich auch die Anstrengungen der Bourgeoisie, den Kapitalismus zu restaurieren, und es beginnt ein historischer Prozess des Kampfes zwischen dem Proletariat - das seine Diktatur erhalten und verteidigen, sowie eine Restauration des Kapitalismus verhindern will - und der Bourgeoisie - die zurück an die Macht strebt. Dieser Kampf zwischen Restauration und Gegenrestauration entspricht einem historischem unleugbarem Gesetz bis sich die Diktatur des Proletariats endgültig an der Macht etabliert hat. In der Weltgeschichte sehen wir, dass die feudale Klasse in China, nachdem sie die Vorhut übernommen hatte, noch 250 Jahre brauchte, um die Restauration des Sklavenhalterstaates endgültig zu unterbinden, und dass die westliche Bourgeoisie im Kampf gegen den Feudalismus und seine Versuche der Restauration oder tatsächlichen Restaurationen der Feudalgesellschaft 300 Jahre benötigte, bis sie ihre Macht etablieren konnte. Desgleichen wird die Revolution, durch die das Proletariat sich definitiv an der Macht halten wird, der Kampf zwischen Restauration und Gegenrestauration, ausgesprochen hart und erbittert sein und rund 200 Jahre dauern, wenn man die Pariser Kommune von 1871 als Anfangspunkt nimmt. Die Erfahrungen der Restauration in der UdSSR und China haben uns wertvolle Lehren, sowohl positiver als auch negativer Art hinterlassen. Hervorzuheben wären besonders die gigantischen Fortschritte im Aufbau des neuen Staates und die Große Proletarische Kulturrevolution als Mittel, der Restauration entgegenzutreten.

Die Marxisten-Leninisten-Maoisten-Gonzalogedanken bekräftigen uns in unsere Position, dass die revolutionäre Gewalt ein universelles Gesetz ist, um die Macht zu übernehmen und eine herrschende Klasse durch eine andere zu ersetzen. Die demokratische Revolution wird mit revolutionärer Gewalt durchgesetzt; die sozialistische Revolution wird mit revolutionärer Gewalt durchgeführt; im Fall einer Restauration wird die Macht mit revolutionärer Gewalt zurückerobert; und, die Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats wird mittels der Kulturrevolution durch revolutionärer Gewalt erfolgen, und zum Kommunismus gelangen wir nur mit revolutionärer Gewalt. Und solange es auf der Erde einen Platz gibt, wo Ausbeutung besteht, werden wir ihr mit revolutionärer Gewalt vernichten.

Somit hat uns die neue Ära mit einer umfassenden Erfahrung bewaffnet und wir, die Kommunisten, müssen uns ideologisch, politisch und organisatorisch rüsten, um sie richtig in Angriff zu nehmen.

2. DER ENTWICKLUNGSPROZESS DER WELTREVOLUTION

Innerhalb der internationalen kommunistischen Bewegung gibt es 2 Strömungen: die internationale Arbeiterbewegung und die nationale Befreiungsbewegung, wobei die erste die führende Kraft und die zweite die Basis bildet.

Die nationale Befreiungsbewegung: Sie entsteht in den unterdrückten Nationen gegen den Imperialismus und die Reaktion. Lenin verfolgte in den Zehnerjahren mit großer Aufmerksamkeit die Kämpfe in Indien, China, Persien und stellte fest, dass die sozialistische Revolution nicht einzig und allein ein Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie ist, sondern auch aller Kolonien gegen ihre Unterdrücker. Er sprach über die Fusion zweier Kräfte: die internationale Arbeiterbewegung und die nationale Befreiungsbewegung, und dass das Gewicht der Massen in den unterdrückten Nationen, die die Mehrheit der Erdbevölkerung bilden, entscheidend für die Weltrevolution sein werde. Er kam zu dem Schluss, dass sich die Revolution in die unterdrückten Nationen transportiert, wobei er allerdings nicht die Revolution in Europa leugnete. Vielmehr vertrat er die Position, dass sich ein sozialistischer Staat wie die UdSSR trotz der Einkreisung durch den Imperialismus weiterentwickelt könne. Indem er die Thesen von Marx fortführte, schuf er die Grundlagen für die Strategie der Weltrevolution, um den Imperialismus zu unterminieren, den Kampf der nationalen Befreiungsbewegungen mit dem der internationalen Arbeiterbewegung zu verbinden und die Revolution weiter zu entwickeln. Er schlug vor, das Motto der Kommunisten „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ zu erweitern in „Proletarier aller Länder und Völker der Welt, vereinigt euch!“ als Leitsatz für den Kampf der beiden Kräfte. Der Vorsitzende Mao Tse-Tung entwickelte die Strategie Lenins weiter, indem er den Schwerpunkt auf die große Bedeutung legte, welche die nationalen Befreiungsbewegungen für die Weltrevolution haben, denn der Imperialismus presst die unterdrückten mehr und mehr aus, was sie motiviert sich in zunehmend gewaltigeren revolutionären Stürmen zu erheben, die von ihren kommunistischen Parteien angeführt werden sollten. Auf diese Art verschmelzen die nationalen Befreiungsbewegungen mit der internationalen Arbeiterbewegung, und diese beiden Kräfte treiben die Weltgeschichte voran. Der Vorsitzende Gonzalo lehrt uns, dass die Strategie der Kommunisten von den Grundlagen ausgehen sollte, die Lenin schuf und der Vorsitzende Mao weiterentwickelte.

Die internationale Arbeiterbewegung repräsentiert die Theorie und Praxis des internationalen Proletariats. Das Proletariat kämpft auf drei Ebenen: der theoretischen, der politischen und der ökonomischen. Und seit es als Klasse in die Geschichte eingetreten ist, befindet es sich im Kampf, der durch folgende Meilensteine gekennzeichnet ist: das Kommunistische Manifest von 1848, in dem Marx und Engels die Grundlagen und das Programm des Proletariats festlegten; der Sieg der Oktoberrevolution im Jahre 1917, mit dem die Arbeiterklasse erstmalig die Diktatur des Proletariats errichtete und eine neue Ära einleitete; der Sieg der chinesischen Revolution im Jahre 1949, in dem die gemeinsame Diktatur der unterdrückten Klassen unter der Führung des Proletariats errichtete und das Problem des Übergangs zur sozialistischen Revolution gelöst wurde, und durch die sich das Kräfteverhältnis auf der Welt veränderte; und in den sechziger Jahren die Große Proletarische Kulturrevolution unter der Führung des Vorsitzenden Mao Tse-Tung, durch die die Revolution unter der Diktatur des Proletariats mit dem harten Kampf zwischen Restauration und Gegenrestauration fortgesetzt wurde.

In seinen Kämpfen um seine tagespolitische Forderungen bringt das Proletariat die Gewerkschaften und den Streik hervor, die nicht nur Instrumente des ökonomischen Kampfes sind, sondern die Klasse „für die großen Schlachten der Zukunft“ rüsten. Der Streik ist Hauptinstrument des ökonomischen Kampfes, und, der Generalstreik ist Ergänzung des Aufstands, doch es ist falsch, was Sorel, die Anarchisten und Andere vertreten, dass man mit dem Generalstreik die Macht übernehmen kann. Wir führen den Kampf um die tagespolitischen Forderungen im Hinblick auf die Notwendigkeiten des Kampfes um die Macht.

Das Proletariat bringt einen politischen Apparat hervor: die kommunistische Partei, die sich in jeder Hinsicht von allen anderen Parteien unterscheidet und deren Zweck die Übernahme der politischen Macht ist; so definierte sie Marx. Lenin legte die Merkmale der Partei neuen Typs fest, indem er den zersetzenden Einfluss des damaligen Revisionisten bekämpfte, der bürgerliche Arbeiterparteien hervorbrachte, die sich auf die Arbeiteraristokratie, die Gewerkschaftsbürokratie und den parlamentarischen Kretinismus stützten und sich in das herrschende System integrierten. Der Vorsitzende Mao Tse-Tung entwickelte der Aufbau der Partei um die Gewehr und hat den Aufbau der drei Instrumente der Revolution festgelegt. Der Vorsitzende Gonzalo stellte die These von der Militarisierung der kommunistischen Partei und des konzentrischen Aufbaus der drei Instrumente auf.

Das Proletariat bringt seine Ideologie hervor: den Marxismus-Leninismus-Maoismus, wobei der Maoismus die Hauptsache für die Weltrevolution ist; während die peruanische Revolution sich durch den Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalogedanken, hauptsächlich die Gonzalogedanken führt.

Der Marxismus wurde von Marx begründet. Marx und Engels stützten sich auf die fortschrittlichsten Ideen ihrer Zeit: die klassische deutsche Philosophie, die englische politische ökonomie und den französischen Sozialismus, um die Grundlagen für die Ideologie des Proletariats zu schaffen. Der Marxismus hat seit seiner Entstehung keinen Schritt getan, ohne dass er gegen irrige Ideen kämpfen musste. Er bekämpfte Proudhon und den Anarchismus, gegen Rechtsabweichungen und die vermeintliche schöpferische Weiterentwicklung von Dühring und opportunistische Positionen, die in der deutschen sozialdemokratischen Partei auftauchten. Nach dem Tod von Engels entstand dann der traditionelle Revisionismus von Bernstein und Kautsky, den Lenin entlarvte und besiegte. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Marxismus in seiner ersten Etappe die marxistische Philosophie oder den dialektischen Materialismus, die marxistische politische Ökonomie und den wissenschaftlichen Sozialismus etabliert hat.

Lenin entwickelte den Marxismus weiter und schuf eine zweite Etappe, den Marxismus-Leninismus. Dazu bedurfte es eines harten Kampfes gegen den traditionellen Revisionismus, der die marxistische Philosophie leugnete und stattdessen vertrat, man müsse sich auf den Neo-Kantismus und damit auf einen idealistischen anstatt auf einen materialistischen Ansatz stützen. Im Bereich der politischen Ökonomie bestritt er die zunehmende Pauperisation, da der Imperialismus, der Kapitalismus, die materiellen Bedürfnisse des Proletariats erfüllte, und leugnete den Mehrwert und den Imperialismus. Im Bereich des wissenschaftlichen Sozialismus negierten die Revisionisten den Klassenkampf, die Notwendigkeit der revolutionären Gewalt und verbreiteten den Pazifismus.

Der Revisionismus kennzeichnet sich dadurch, dass er die marxistische Prinzipien revidiert, indem er sich darauf beruft, dass sich die Bedingungen verändert hätten. Lenin sagte, der Revisionismus sei die Vorhut der Bourgeoisie in den Reihen der Arbeiterklasse und der Kampf gegen den Revisionismus gehe einher mit dem Kampf gegen den Imperialismus, da sie zwei Seiten derselben Medaille sind. Er unterstrich, dass der Revisionismus darauf abzielt, die Gewerkschaftsbewegung und die politische Bewegung des Proletariats zu zersetzen und er die Spaltung des Sozialismus bewirkt. Im Verlauf seines klugen und unerbittlichen Kampfes gegen der Revisionismus vertrat Lenin zur Zeit des 1. Weltkriegs außerdem, dass der imperialistische Krieg in einen revolutionären Krieg verwandelt werden müsse und die Revisionisten als Sozialpatrioten entlarvend. Er erklärte, dass in Zeiten der Revolution neue Organisationen geschaffen werden müssen, da die Reaktion die legalen Organisationen zerschlägt, und wir Untergrundorganisationen aufbauen müssen, auch für die Massenarbeit. Und schließlich führte er die Oktoberrevolution mit der kommunistischen Partei und mittels des Aufstands zum Sieg.

Stalin setzte das Werk Lenins fort. Während des Aufbauprozesses des Sozialismus in der UdSSR führte er den Kampf gegen die Abweichungen von Trotzki, Sinowjew und Kamenew, der bis 1937 dauerte. Es handelte sich um einen 13jährigen politischen Kampf, und von daher ist es falsch, wenn behauptet wird, er habe die Probleme auf bürokratische Weise gelöst. Wir folgen der Position des Vorsitzenden Mao über die Rolle des Genossen Stalin, die zu 70% positiv ist. Wir Kommunisten haben heute die Aufgabe, eine angemessene Analyse des 2. Weltkriegs, sowie eine Bilanz der Kommunistischen Internationale und insbesondere ihres 8. Kongresses und im Zusammenhang damit der Rolle des Genossen Stalin, sowie des Vorgehens des Revisionismus in Frankreich, Italien usw. zu erarbeiten.

Der Vorsitzende Mao Tse-Tung entwickelte den Marxismus-Leninismus weiter und erhob ihn auf sein bisher höchstes Niveau, wodurch die Theorie des Proletariats zum Marxismus-Leninismus-Maoismus wurde. Dieses Werk vollbrachte er inmitten eines hartnäckigen und beständigen Kampfes gegen rechtsopportunistischen Linien innerhalb der KPCH, unter denen wir die revisionistische Linie von Liu Tschao Tschi und Teng Siao Ping hervorheben möchten, die er besiegte. Auf internationale Ebene führte er den Kampf gegen den zeitgenössischen Revisionismus von Cruschtschow, demaskierte und besiegte ihn. Er führte die demokratische Revolution in China, den Übergang zum Sozialismus und die Große Proletarische Kulturrevolution. Die fundamentale Frage des Maoismus ist die Macht, die die Macht für das Proletariat, die Macht für die Diktatur des Proletariats, die sich auf eine bewaffnete Kraft unter der Führung der Partei stützt. Der Maoismus ist die Anwendung des Marxismus-Leninismus auf die rückständigen Länder im Moment der strategischen Offensive der Weltrevolution und der Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats.

Somit haben wir Kommunisten drei große Standarten: unseren Begründer Marx, den großen Lenin und den Vorsitzenden Mao Tse-tung, und unsere große Aufgabe ist es, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden, damit er das Kommando und die Führung der Weltrevolution übernimmt.

Der Vorsitzende Gonzalo setzte die Entwicklung des Marxismus-Leninismus-Maoismus fort, indem er unsere unbesiegte und unvergängliche Ideologie hochhält, verteidigt und anwendet, und so den Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalogedanken als ideologisch-politische Grundlage für die Einheit der Partei begründet, die peruanische Revolution weiterentwickelt und auf diese Art einen entscheidenden Beitrag zur proletarischen Weltrevolution leistet. Das bedeutet, wir müssen uns hauptsächlich die Gonzalogedanken zu eigen machen, denn sie sind die Garantie für den Sieg und mit ihnen werden wir über die demokratische Revolution, die sozialistische Revolution und Kulturrevolutionen zum Kommunismus gelangen.

Daneben erklärt der Vorsitzende Gonzalo, dass in der Entwicklungsprozess der Weltrevolution drei Momente durchläuft, bis der Imperialismus und die Reaktion endgültig von der Erdoberfläche hinweggefegt sind: 1. die strategische Defensive, 2. das strategische Gleichgewicht und 3. die strategische Offensive. Dabei wendet er das Gesetz des Widerspruchs auf die Revolution an, denn dieses Gesetz ist überall wirksam, und jeder Widerspruch hat zwei Seiten, die im Kampf miteinander liegen, in diesem Fall die Revolution und die Konterrevolution. Die strategische Defensive der Weltrevolution, deren Gegenseite die Offensive der Konterrevolution ist, hat 1871 mit der Pariser Kommune begonnen und endete mit dem 2. Weltkrieg. Das strategische Gleichgewicht trat etwa um die Zeit des Sieges der chinesischen Revolution ein und umfasst die Große Proletarische Kulturrevolution und die Entwicklung der nationalen Befreiungsbewegungen. Später trat die Revolution in die strategische Offensive ein, dieser Moment kann in etwa auf 1980 festgesetzt werden; er ist gekennzeichnet durch den Krieg zwischen Iran und Irak, Afghanistan, Nicaragua, den Beginn des Volkskriegs in Peru und bewegt sich in etwa im Rahmen der „Epoche der 50 bis 100 Jahre“. Danach wird sich der Widerspruch zwischen Sozialismus und Kapitalismus entwickeln, der schließlich zum Kommunismus führt. Wir gehen davon aus, dass dies ein langwieriger Prozess sein wird, doch es ist unsere feste Überzeugung, dass die Menschheit letztendlich in den Kommunismus eintreten wird, auch wenn sie eine Reihe von Hindernissen und Rückschlägen überwinden muss, die es notwendigerweise geben wird. Im übrigen ist es naheliegend, die Merkmale der drei Momente auf die Weltrevolution zu übertragen, denn der Vorsitzende Mao wandte sie auf den Prozess des langwierigen Volkskrieges an. Und als Kommunisten sollen wir nicht nur den Moment sehen, sondern auch die langen Jahre, die vor uns liegen.

3. AKTUELLE LAGE UND PERSPEKTIVE

Derzeit und in Perspektive befinden wir uns in der strategischen Offensive der Weltrevolution, innerhalb der Periode der „50 bis 100 Jahre“, in denen der Imperialismus und die Weltreaktion gestürzt wird und das Proletariats sich definitiv an der Macht festsetzen und seine Diktatur errichten wird. Von da an wird der Hauptwiderspruch der zwischen Sozialismus und Kapitalismus sein, im Marsch zum Kommunismus. Die Restaurationen in der UdSSR und in China widerlegen nicht die kraftvolle Weiterentwicklung des internationalen Proletariats, sondern sind Ausdrucks des Kampfes zwischen Restauration und Gegenrestauration, aus dem wir Kommunisten Lehren ziehen werden, um die Restauration zu verhindern und das Proletariat endgültig an der Macht zu etablieren.

Wir bekräftigen die These des Vorsitzenden Mao Tse-Tung, dass eine Periode de Kampfes gegen den US-Imperialismus und den russischen Sozialimperialismus begonnen hat. Somit sind die beiden Hauptfeinde auf der Welt klar definiert: sowohl für diejenigen, die eine demokratische oder eine sozialistische Revolution führen, als auch für die diejenigen, die nationalistischen Bewegungen führen. Und es ist die Aufgabe jeder Revolution oder Bewegung, ihren Hauptfeind zu definieren und gleichzeitig die Vorstöße der anderen Supermacht und der übrigen imperialistischen Länder zu unterbinden. Peru wird vom Yankeeimperialismus beherrscht, der sich mit der Großbourgeoisie und den Großgrundbesitzern verbündet hat. Auf internationaler Ebene gibt es aber einen Wettstreit der beiden Supermächte um die Weltherrschaft. Das bedeutet, wir bekämpfen neben den feudalen Machtverhältnissen und dem bürokratischen Kapitalismus vor allem den Yankeeimperialismus, doch wir können nicht zulassen, dass er durch die Herrschaft des Sozialimperialismus oder einer anderen imperialistischen Macht ersetzt wird. In Afghanistan geht es um eine direkte Aggression des russischen Sozialimperialismus, der mit dem Yankeeimperialismus und anderen westlichen Mächten, sowie China um die Vorherrschaft kämpft. Dort muss sich der Kampf gegen den Sozialimperialismus als Hauptfeind richten und gleichzeitig verhindert werden, dass der US-Imperialismus oder eine andere imperialistische Macht ihre Herrschaft etablieren können. Das Problem ist, dass der Kampf nicht korrekt geführt wird, da die politische Führung einer kommunistischen Partei fehlt. Im wesentlichen ist es so, dass die beiden Supermächte die Hauptfeinde sind, jedoch in jedem konkreten Fall eine davon der Hauptgegner ist, wobei die Aktion der anderen imperialistischen Mächte nicht übersehen werden sollte.

Wir halten die These der Drei Welten des Vorsitzenden Mao Tse-Tung für zutreffend und richtig, in der besagt wird, dass drei Welten sich formen. Diese verbindet sich auf der These Lenins über die Kräfteverteilung auf der Welt, die sich auf die Analyse der Klassen und Widersprüche stützt. Dagegen lehnen wir die opportunistische und revisionistische Verfälschung der These der Drei Welten durch Teng Siao Ping ab, denn sie führt dazu, sich an die USA anzuhängen und die Revolution zu verkaufen. Ausgehend von dieser Position wendet der Vorsitzende Gonzalo die These der Drei Welten auf die derzeitige Situation an und belegt ihre Gültigkeit. Die erste Welt sind die Supermächte, die USA und die UdSSR, die um die Weltherrschaft kämpfen und einen imperialistischen Krieg vom Zaun brechen können. Es handelt sich um Supermächte, weil sie den anderen imperialistischen Mächten wirtschaftlich, politisch und militärisch weit überlegen sind. Die Wirtschaft der USA stützt sich auf das Monopol des nichtstaatlichen Besitzes; Politisch wenden sie eine bürgerliche Demokratie mit einer zunehmenden Beschneidung der Rechte an, einen reaktionären Liberalismus; Militärisch sind sie die stärkste Macht des Westens und ihr Entwicklungsprozess ist länger. In der UdSSR konzentriert sich die Wirtschaft auf das Staatsmonopol; Politisch herrscht eine faschistische Diktatur einer bürokratischen Bourgeoisie und militärisch ist sie hochentwickelt, obwohl ihr Entwicklungsprozess kürzer ist. Die USA streben den Erhalt und die Ausweitung ihres Herrschaftsgebietes an. Die UdSSR zielt stärker auf eine Expansion ab, denn sie ist eine neue Großmacht und wirtschaftlich daran interessiert, Europa zu vereinnahmen, um ihre Bedingungen zu verbessern. Das heißt konkret, es handelt sich um zwei Supermächte, die keinen einheitlichen Block bilden, sondern Widersprüche untereinander, eindeutige Differenzen, haben und sich innerhalb des Gesetzes von Verständigung und Wettstreit um die Neuverteilung der Welt bewegen. Die zweite Welt sind die imperialistischen Mächte, die keine Supermächte sind, d. h. deren wirtschaftliche, politische und militärische Macht geringer ist wie Japan, Deutschland, Frankreich, Italien usw. Sie haben Widersprüche zu den Supermächten, denn sie leiden z. B. unter der Abwertung des Dollar, den militärischen Beschränkungen und der politischen Bevormundung. Diese imperialistischen Mächte versuchen den Wettlauf der Supermächte auszunutzen, um selbst zu Großmächten zu werden. Auch sie führen Aggressionskriege gegen die unterdrückten Nationen, und unter ihnen bestehen ebenfalls große Widersprüche. Die dritte Welt setzt sich aus den unterdrückten Nationen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zusammen. Sie sind Kolonien und Halbkolonien, in denen die feudalen Strukturen fortbestehen, auf deren Basis sich ein bürokratischer Kapitalismus entwickelt hat, und werden von einer der beiden Supermächten oder einer anderen imperialistischen Macht beherrscht. Ihre Situation ist gekennzeichnet durch den Widerspruch zum Imperialismus und außerdem durch den Kampf gegen ihre eigene Großbourgeoisie und Großgrundbesitzer, die beide im Dienst des Imperialismus, insbesondere der Supermächte, stehen und mit diesem verbündet sind.

All das gibt den Kommunisten Grundlagen für die Strategie und Taktik der Weltrevolution. Dem Vorsitzenden Mao Tse-Tung ist es gelungen, die Strategie und Taktik der proletarischen Weltrevolution festzulegen, doch die chinesische Revisionisten halten sie unter Verschluss, und so müssen wir sie aus seinen Ideen ableiten, und das auch, weil wir es heute und vor allem in Zukunft mit neuen Bedingungen zu tun haben.

Unsere Partei vertritt, dass es in der heutigen Welt drei Grundwidersprüche gibt: 1) Einerseits, der Widerspruch zwischen den unterdrückten Nationen und den Supermächten, sowie den übrigen imperialistischen Mächten; anderseits, dahinter steht die These dass Drei Welten Form nehmen, und wir wählen diese Formulierung so, weil das Wesentliche dieses Widerspruchs der zu den imperialistischen Supermächten ist, es aber auch Widersprüche zu den imperialistischen Mächten gibt. Dieser Widerspruch ist der Hautwiderspruch und seine Lösung ist die Weiterentwicklung und der Sieg der neu-demokratischen Revolutionen. 2) Der Widerspruch Proletariat - Bourgeoisie, der durch die sozialistische Revolution und in Perspektive durch die proletarische Kulturrevolution gelöst wird. 3) Der interimperialistische Widerspruch zwischen den Supermächten unter sich, den Supermächten und den imperialistischen Mächten und unter diesen selbst, der zu Kriegen um die Weltherrschaft und imperialistischen Raubkriegen führt, denen das Proletariats den Volkskrieg und in Perspektive den weltweiten Volkskrieg entgegenstellen sollte. Den Widerspruch zwischen Sozialismus und Kapitalismus nennen wir hier nicht, denn er nur auf ideologischer und politischer Ebene, jedoch nicht in Form von Staaten existiert. Es gab in der Vergangenheit sozialistische Länder, doch heute gibt es kein einziges mehr. Wenn jemand heute von ihrer Existenz ausgeht, bedeutet das im Grunde, dass er die UdSSR als sozialistisches Land bezeichnet, und das ist Revisionismus.

Die Notwendigkeit von Einsicht der Widersprüche dient dazu, die internationale Lage zu analysieren und die internationale Strategie und Taktik, darunter die strategisch wichtigen Zonen und Konfliktpunkte zu definieren. Die akutesten Konfliktpunkte sind heute Südostasien, wo der Kampf von Vietnam, Laos, Kambodscha ein Brennpunkt der riesigen, strategisch wichtigen Region Asiens ist, eine Region, in der es eine große Konzentration an Volksmassen gibt, wie z. B. in Indien, die den Fortschritt der Revolution enorm voranbringen könnten, wenn sie genügende entwickelte kommunistische Parteien hätten. Der Mittlere Osten, ein großes Erdölzentrum, wo ebenfalls eine starke Rivalität zwischen den Supermächten und den imperialistischen Mächten besteht, die mit der Frage des Nahen Ostens und nationalistischen Bewegungen -die auch reaktionär sind- verbunden ist. Südafrika, wo es Guerrillabewegungen gibt, die von den Supermächten oder Mächten usurpiert werden, um sie in Besatzungskräfte zu verwandeln und zu beherrschen. In Lateinamerika haben wir wichtige Kämpfe in Zentralamerika (Nicaragua und El Salvador) und die explosive Situation auf den Antillen (Haiti usw.), sowie den Volkskrieg in Peru, der sich auf den Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalogedanken stützt und für eine authentische demokratische Revolution kämpft, die sich keiner Supermacht oder imperialistischen Macht unterordnet. In Europa entwickeln sich eine Welle von militären Aktionen gegen den Imperialismus, wobei es notwendig ist, die Ideologie und die Politik zu studieren, die ihnen zugrunde liegt, die Klasse, der sie dienen, ihre Verbindung zur proletarischen Ideologie und ihre Rolle innerhalb der proletarischen Weltrevolution, sowie ihre Positionen gegenüber dem zeitgenössischen Revisionismus. Diese Bewegungen sind ein Ausdruck des Bestehens einer ungleichmäßig entwickelten revolutionären Situation auf dem alten Kontinent. In jedem dieser Konfliktpunkte kann der Funke überspringen, um sich ein imperialistischer Weltkrieg zu entzünden. Diese Situation wird eintreten, wenn eine der beiden Supermächte eine strategische überlegenheit erlangt, und darum ist es dringender denn je, dass es kommunistische Parteien gibt, die sich auf den Marxismus-Leninismus-Maoismus berufen und sich über ihre Militarisierung im und für den Volkskrieg schmieden. Die Definition der strategisch wichtigsten und der zweitrangigen Zonen für die Entwicklung der Weltrevolution ist von entscheidender Bedeutung, um die Rolle zu bestimmen, welche die einzelnen Regionen und Parteien innerhalb der Weltrevolution zu erfüllen haben.

Für die kommunistischen Parteien kann es nicht darum gehen, ihre Aufmerksamkeit auf den imperialistischen Weltkrieg zu konzentrieren. Vielmehr sollten sie diese auf den Volkskrieg richten, denn nur aus ihm kann die Macht unter der Führung des Proletariats entstehen. Nach unserem Verständnis besteht die Möglichkeit imperialistischer Weltkriege, solange es den Imperialismus gibt, und es ist wahr, was der Vorsitzende Mao sagte: Entweder die Revolution verhindert den Krieg oder der Weltkrieg bringt die Revolution hervor. Die Voraussetzung für einen imperialistischen Weltkrieg ist, dass eine der Supermächte strategische Überlegenheit erreicht, und nach Ansicht der Militärexperten der Reaktion wird er in einer ersten Phase durch den Einsatz von Atomwaffen, massive atomare Bombardierung beider Seiten, gekennzeichnet sein; und, in einer zweiten Phase zum konventionellen Krieg übergehen, an dem Truppenkontingente in Millionenstärke beteiligt sein werden, um Territorien zu besetzen, denn das Ziel ist die Aufteilung der Beute, insbesondere die unterdrückten Nationen. Es wird ein Blutbad ohnegleichen geben, das sich aber auch gegen die Imperialisten wenden und weitere Gründe liefern wird, damit sich die unterdrückten Nationen, die Völker und die Arbeiterklasse im Volkskrieg erheben. Das bedeutet, wenn ein imperialistischer Weltkrieg ausbrechen sollte, sind wir erstens dagegen, zweitens fürchten wir ihn nicht, sondern konzentrieren uns auf die Revolution, drittens, heißt die Revolution machen, den Volkskrieg, angeführt vom Proletariat mittels ihrer kommunistischen Parteien voranzutreiben, und viertens muss die Strategie des Volkskrieges gemäß der Bedingungen des jeweiligen Landes und des Typs der Revolution spezifiziert werden. Was auf der Tagesordnung steht, ist der weltweite Volkskrieg.


4. DIE INTERNATIONALE KOMMUNISTISCHE BEWEGUNG.

DIE INTERNATIONALE REVOLUTIONÄRE BEWEGUNG (RIM)

Die Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung ist ein glorreicher Prozess von Kämpfen, in denen die Kommunisten der Welt sich darum bemüht haben und weiter bemühen, sich zusammenschließen, um gemeinsam ihr unabänderliches Ziel, die kommunistische Gesellschaft, zu erreichen. Im Verlauf dieses Prozesses sind drei Internationalen entstanden.

Die Internationale Arbeiter-Assoziation oder die 1. Internationale wurde 1864 von Marx und Engels gegründet und setzte in hartem Kampf gegen die anarchistischen Positionen Bakunins die Überzeugung durch, dass die Doktrin des Proletariats eine einzige ist, der Marxismus. Lenin sagte, die Aufgabe, welche die 1. Internationale erfüllte, bestand darin, die ideologische Grundlage für die Doktrin des Proletariats zu schaffen. Die Internationale teilte sich, und Marx und Engels wurde unterstellt, sie hätten die Spaltung bewirkt, worauf sie erwiderten, wenn es keine Spaltung gegeben hätte, wäre die Internationale auf jeden Fall gestorben, ermordet durch eine Einheit ohne Prinzipien. Die 2. Internationale wurde 1889 von Engels gegründet und diente der Entstehung und Entwicklung einer Vielzahl von Organisationen und Parteien. Nach dem Tode Engels bemächtigte sich ihrer der traditionelle Revisionismus, den Lenin bekämpfte und entlarvte. Diese Internationale trat während des 1. Weltkriegs in ihren Bankrott ein, als ihre Führer wie Kautsky und Bernstein sich hinter den Raubkrieg und die Bourgeoisie stellten und zu Sozialpatrioten wurden, anstatt gegen den Krieg zu kämpfen und ihn in eine Revolution umzuwandeln. 1919 gründete Lenin die 3. Internationale, die Kommunistische Internationale, und konzipierte sie als Kampfmaschine für die Weltrevolution und den Aufbau der Diktatur des Proletariats. In der Kommunistischen Internationale gab es in den zwanziger Jahren zwei Ereignisse von großer Tragweite, die Revolution in Deutschland, d. h. in einem hoch entwickelten Land, und die Entwicklung in China, d. h. die Revolution in einem rückständigen Land. Danach verschärfte sich die Lage mit dem Aufkommen und dem Sieg des Faschismus und der Frage der Einheitsfront. Es gab revisionistische Kriterien von Togliatti und Thorez, die im Grunde die alte Gesellschaftsordnung nicht stürzen, sondern erhalten wollten und sich nur auf den Kampf gegen den Faschismus beschränkten. Es ist eine überfällige Aufgabe für die Kommunisten, darunter unsere Partei, eine Bilanz der Kommunistischen Internationale, insbesondere ihres 8. Kongresses und im dem Zusammenhang über den Weltkrieg und die Rolle des Genossen Stalin zu erarbeiten. 1943 wurde die Internationale aufgelöst, und es blieb nur noch ein Informationsbüro bestehen.

Der Kampf um die internationale Einheit der Kommunisten ist hart und schwierig. Er richtete sich nach dem 2. Weltkrieg gegen den zeitgenössischen Revisionismus. 1948 wird Tito verurteilt. Die Ideen von Browder übten ebenfalls einen verheerenden Einfluss aus. In den Jahren 1957 und 1960 versammelten sich die kommunistischen Parteien und Arbeiterparteien in Moskau. Diese Konferenzen fanden nach dem 20. Parteitag der KPdSU von 1956 statt, auf dem Cruschtschow die Führung der Diktatur des Proletariats usurpiert hatte und sie unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Genossen Stalin angriff. Das Gewicht der UdSSR in der Welt war enorm, und das bedingte, dass die Beschlüsse der Konferenzen von 1957 und 1960 ambivalente Positionen enthalten, aber die KPCH, insbesondere der Vorsitzende Mao, sowie die Arbeiterpartei Albaniens entschlossen die Prinzipien verteidigten. Der Standpunkt des Vorsitzenden Mao bewirkte, dass die KPdSU einige ihrer Positionen abänderte. 1961 fand dann der 22. Parteitag der KPdSU statt, auf dem die Positionen des zeitgenössischen Revisionismus systematisiert wurden.

Der Vorsitzende Mao an der Spitze der KPCH legte die Quintessenz des neuen Revisionismus offen, die in den „drei Friedliche“ [„friedliche Koexistenz“, „friedliche Übergang“ und „friedlichen Wettbewerbs“] und den „zwei Ganzen“ [„Staat des ganzen Volkes“ und „Partei des ganzen Volkes“] zu systematisieren sind. Was die „friedliche Koexistenz“ angeht, so verdreht Cruschtschow die These Lenins, der zwischen den Beziehungen unter Staaten und den Beziehungen innerhalb der Staaten differenziert, während Cruschtschow die „friedliche Koexistenz“ zur politischen Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung erklärt. Für ihn liegt das Problem darin, einen Krieg zu vermeiden, denn nach seiner Auffassung unterscheiden Atomwaffen nicht zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, und folglich sollten die Menschen sich verbrüdern, um die Ausrottung der Menschheit zu verhindern. Der „friedliche Übergang“ beinhaltet, dass für die Revolution keine revolutionäre Gewalt mehr notwendig ist, sondern ein Gesellschaftssystem „auf friedlichem Weg“ über Wahlen, den Parlamentarismus, in ein anderes umgewandelt werden kann. Der These des „friedlichen Wettbewerbs“ liegt die Behauptung zugrunde, dass das imperialistische System zerstört werden könne, indem das sozialistische System mit ihm in Wettbewerb tritt, um zu beweisen, dass es überlegen sei, und die Imperialisten davon zu überzeugen, freiwillig zum Sozialismus überzugehen. Der „Staat des ganzen Volkes“ ist eine revisionistische Thesis, mit der Cruschtschow den Klassencharakter des Staates leugnet will und die sich konkret gegen die Diktatur des Proletariats richtet. Und mit dem Begriff der „Partei des ganzen Volkes“ bestreitet er den Klassencharakter der Partei als Partei des Proletariats. Somit vertrat Cruschtschow, dass die Beschlüsse des 22. Parteitages der KPdSU das neue Programm der Kommunisten seien und ersetzte so das Kommunistische Manifest durch die bürgerliche Losung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Doch das Programm der Kommunisten ist und bleibt das Kommunistische Manifest, und seine Verleugnung fachte den Kampf zwischen Marxismus und Revisionismus an und verschärfte ihn.

Am 14. Juni 1963 wurde der „Vorschlag zur politischen Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung“ veröffentlicht -bekannt auch als „der chinesische Brief“- auf die kurz darauf die Verbreitung der „Neun Kommentare“ folgte. Darin demaskierten der Vorsitzende Mao und die KPCH in brillanter Weise den zeitgenössischen Revisionismus in all seinen Facetten und wiesen ihn zurück.

Wir begreifen, dass der Vorsitzende Mao und die KPCH der Ansicht waren, dass unter derartigen Umständen die Bildung einer neuen Kommunistischen Internationale nicht angebracht sei, da die ideologisch-politischen Grundlagen nicht definiert waren. Diese hätten der Marxismus-Leninismus, Mao-Tse-Tung-Gedanken sein sollen, doch die Arbeiterpartei Albaniens unter der Führung von Hoxha hat nicht den Mao-Tse-Tung-Gedanken akzeptiert und strebte eine Internationale, an, die sich nur auf den Marxismus-Leninismus berief, ohne die inzwischen erfolgte Weiterentwicklung in Betracht zu ziehen, denn im Grunde war Hoxha gegen die Mao-Tse-Tung-Gedanken.

Mit der Großen Proletarischen Kulturrevolution erlangte der Vorsitzende Mao einen wachsenden internationalen Einfluss. Die KPCH konzentrierte sich in die Lösung dringender Probleme wie die Zurückeroberung der Macht in der Volksrepublik China, die von den Revisionisten Liu Tschao-Tschi und Teng Siao-Ping usurpiert worden war, und die Fortsetzung der Revolution unter die Diktatur des Proletariats. In der Folge wurde der Vorsitzende Mao im nationalen und internationalen Klassenkampf gegen den Revisionismus zum großen Lehrmeister des Proletariats und zum führenden Kopf der Weltrevolution, und seine Gedanken wurden zur dritten Etappe des Marxismus. In jener Zeit begannen wir Kommunisten von Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken zu sprechen. Die Kommunistische Partei Perus übernahm auf der 6. Nationalen Konferenz im Januar 1969 den Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken als ideologisch-politische Grundlage für die Einheit der Partei, was das Ergebnis des Kampfes des Vorsitzenden Gonzalo und der roten Fraktion innerhalb der Partei war, die sich bereits seit 1966 auf den Marxismus-Leninismus- Mao-Tse-Tung-Gedanken berief, wobei der Vorsitzende Gonzalo bereits seit 1962 die Positionen des Vorsitzenden Mao vertrat und die rote Fraktion in diesem Sinne formte. Die wahren Kommunisten erwarteten von der KPCH, dass sie den Maoismus als dritte Etappe des Marxismus definieren würde, doch nach dem Tode des Vorsitzenden Mao im September 1976 begingen die chinesischen Revisionisten einen konterrevolutionären Staatsstreich und wandten sich gegen den Vorsitzenden Mao und den Mao-Tse-Tung-Gedanken. Damit trat das Streben der Marxisten nach Einheit in ernste und komplexe Probleme ein, doch die Kommunistische Partei Perus hielt entschlossen und standhaft an der Verteidigung des Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken fest und demaskierte den konterrevolutionären Staatsstreich und die revisionistische Usurpation in China. Zu jener Zeit verabschiedete die Erweiterte Sitzung des Politbüros von Oktober 1976 die Losung „Marxist sein heißt am Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken festzuhalten“.

Mit dem Tod des Vorsitzenden Mao und der revisionistischen Usurpation in China durch Teng und seine Kumpane gingen die Basis und das Zentrum der Weltrevolution verloren und die Kommunisten sahen sich in der Welt verstreut. Die Konterrevolution schärfte ihre Krallen, um den Vorsitzenden Mao anzugreifen und die Gültigkeit des Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken zu leugnen, und es setzte ein dreifacher revisionistischer Angriff ein, von Teng (dem chinesischen Revisionismus), von Hoxha (dem albanischen Revisionismus) und von Breschnew (dem russischen Revisionismus). Angesichts dieser Entwicklung rief der Vorsitzende Gonzalo auf der 1. Nationalen Konferenz im November 1979 die Partei auf, gegenüber dem dreifacher revisionistischen Angriff den Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden. An dieser Position hielt die Partei fest und betrachtete sie als Frage eines unumstößlichen Prinzips. 1980 begann die Kommunistische Partei Perus den Volkskrieg, gestützt auf den Marxismus-Leninismus, Mao-Tse-Tung-Gedanken, und durch die Anwendung und Weiterentwicklung des Volkskriegs gelangte sie zu einem weiterführenden Verständnis des Maoismus als dritte Etappe des Marxismus, woraufhin sie auf der 2. Nationalen Konferenz im Mai 1982 eine Resolution verabschiedete, die den Marxismus-Leninismus-Maoismus als dritte Etappe des Marxismus anerkannte. Damit übernahm die KPP als einzige Partei weltweit die Vorhut bei der Verteidigung des Maoismus und beschloss, für die Einheit der Marxisten-Leninisten-Maoisten auf der Welt kämpfen, damit diese Ideologie zum Kommando und zur Leitlinie der peruanischen Revolution und der proletarischen Weltrevolution wird.

Bei seiner Anwendung muss der Marxismus-Leninismus-Maoismus an die spezifischen Bedingungen der jeweiligen Revolution angepasst werden, um nicht in eine mechanische Umsetzung zu verfallen. Und aus diesem Grund, die peruanische Revolution erzeugte dem Vorsitzenden Gonzalo und den Gonzalogedanken, welche das Hauptelement der Grundlage für die Einheit der Partei sind. Jede Revolution muss gleichermaßen ihre spezifischen Leitgedanken hervorbringen, denn andernfalls wird der Marxismus-Leninismus-Maoismus nicht konkret angewendet und die Revolution kann sich nicht entwickeln.

Im Herbst 1980 unterzeichneten dreizehn kommunistische Parteien und Organisationen eine Erklärung mit dem Titel „An die Marxisten-Leninisten, die Arbeiter und Unterdrückten aller Länder“. Darin riefen sie als Kommunisten dazu auf, sich auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus zu vereinigen. Gleichzeitig wurden Ideen des Vorsitzenden Mao aufgegriffen, ohne diese jedoch als neue Etappe und universell gültig zu betrachten. Diese Initiative ging hauptsächlich von der PCR der USA aus. Im Jahre 1983 nahm die PCR der USA Kontakt mit der KPP auf und schlug ihr vor, die Deklaration von 1980 zu unterzeichnen. Doch die KPP lehnte ab, weil darin die Mao-Tse-Tung-Gedanken nicht berücksichtigt wurden, zumal wir uns bereits an den Maoismus basierten. Im März 1984 fand die 2. Konferenz dieser Organisationen statt, auf der die Internationale Revolutionäre Bewegung (RIM) gegründet und eine Erklärung verabschiedet wurde, in der davon gesprochen wird, sich auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken zu vereinigen. Unsere Position über den Beitritt der KPP zur RIM ist in einem Brief an das Komitee der RIM zusammengefasst, den wir im Oktober 1986 schrieben: „Zu diesem Punkt möchten wir zwei Dinge anmerken. Erstens, seit dem Beginn unserer Beziehungen war der Ausgangspunkt unserer Differenzen die grundlegende und entscheidende Frage des Marxismus-Leninismus-Maoismus als einzige, wirklich neue Weiterentwicklung der Ideologie des Proletariats von allgemeiner Gültigkeit, und dabei ist der entscheidende Punkt der Maoismus. Darauf gründet unser Unbehagen gegenüber der Bezeichnung Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken. Jedoch, wir waren und sind der Ansicht, dass die Klärung dieses für uns unverzichtbaren Ausgangspunktes komplex ist, und Zeit, sowie vor allem die Weiterentwicklung der Revolution benötigt.“

Zweitens verbanden wir unsere Unterschrift der Erklärung der 2. Konferenz mit einer Reihe von Anmerkungen und zum Teil eindeutigen Gegenpositionen, die wir kurz gefasst ausdrückten und auf Sitzungen, in Berichten und Mitteilungen wiederholten; sie zeigen die klare Differenzen über den Hauptwiderspruch, die revolutionäre Situation in ungleichmäßige Entwicklung, den Weltkrieg und einige Auffassungen über die Rolle der RIM auf, sowie über die noch mehr wichtigen Punkte wie die Allgemeingültigkeit des Marxismus-Leninismus-Maoismus und insbesondere der Allgemeingültigkeit des Volkskrieges als Ausdruck der Militärtheorie des Proletariats, die die Arbeiterklasse erst mit dem Vorsitzenden Mao Tse-tung vollständig herausbilden konnte; ferner bekräftigten wir unsere Forderung, jederzeit unsere große Losung „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ hervorzuheben. Trotzdem waren und sind wir der Ansicht, dass die Erklärung weiterhin eine relative Grundlage für die Einheit darstellte und darstellt, deren Weiterentwicklung und Ausweitung die Fortschritte der RIM selbst fordert würden, wie heute die Tatsachen bereits zeigen.“

Heute wird die Erklärung von Einigen als opportunistisch abgetan, Andere meinen, sie tauge nicht dazu, die drängenden Probleme zu lösen, vor denen die Revolution steht und folglich müsse eine neue Erklärung angestrebt werden. Die KPP meint, dass die RIM vor Problemen auf unterschiedlichen Ebenen steht: Auf ideologischer Ebene ist es notwendig, Fortschritte beim Verständnis des Marxismus-Leninismus-Maoismus zu machen; diese Fortschritte sind die Hauptsache und von ihnen hängt unter anderem die politische Weiterentwicklung ab. Auf politischer Ebene geht es um die Klärung der Grundwidersprüche und des Hauptwiderspruchs in der Welt und der Frage des 3. Weltkrieges und das Verständnis, dass die Revolution die Haupttendenz ist und der imperialistische Krieg, wenn er ausbricht, in einen Volkskrieg umgewandelt werden muss. Was den organisatorischen Aufbau angeht, ist zu klären, nach welchen Richtlinien er erfolgen muss, damit eine neue Internationale entsteht, welche die glorreiche Internationale Kommunistische Bewegung fortführt und die wir dringend benötigen. Bezüglich der Massenarbeit gehen wir von den Devisen aus, „Die Massen machen die Geschichte“, „Die Rebellion ist gerechtfertigt“ und „den kolossalen Berg von Abfall beseitigen“, und konzipieren die Massenarbeit im Hinblick auf den Beginn und die Weiterentwicklung des Volkskrieges. Was die Führung betrifft, sind wir der Ansicht, dass die Führung entscheidend ist, doch wir wissen auch, dass es zu ihrer Herausbildung, Entwicklung und ihrer Anerkennung als Autorität Zeit bedarf. Und was den Zweilinienkampf angeht, so wird er nicht angemessen geführt. Das sind Probleme der Entwicklung, doch wenn sie nicht korrekt gehandhabt werden, können sie zu Gründen für das Auseinanderfallen der Organisation werden, und diese negativen Aussichten bereiten uns zwangsläufig Sorge. Wir sind der Ansicht, dass das Komitee der RIM darauf abzielt, die Bezeichnung „Marxismus-Leninismus-Mao-Tse-Tung-Gedanken“ durchzusetzen, uns auf die Erklärung festzulegen und die Probleme der Führung auf eine Art zu lösen, die den Verdacht aufkommen lassen, dass es hegemonistische Tendenzen gibt.

In Anbetracht dieser Tatsachen bekräftigen wir den Beschluss der 4. Nationalen Konferenz der KPP von Oktober 1986, uns als Fraktion innerhalb der Internationalen Revolutionären Bewegung zu betätigen, um zu bewirken, dass der Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich der Maoismus zum Kommando und zur Leitlinie der Weltrevolution wird, und wir rufen dazu auf, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden!, denn nur so kann das internationale Proletariat durch seine kommunistischen Parteien die Eroberung der Macht anführen und die Unterdrückten emanzipieren, um sich selbst als Klasse zu emanzipieren.

Wir sind für den Wiederaufbau der Kommunistischen Internationale und betrachten die Internationale Revolutionäre Bewegung als ein Schritt zu diesem Ziel, dem sie dienlich sein wird, sofern sie eine korrekte ideologische und politische Linie vertritt und anwendet.

Der Kampf um die Durchsetzung des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich des Maoismus als Kommando und Leitlinie der Weltrevolution wird lang, komplex und hart sein, doch am Ende werden die Marxisten-Leninisten-Maoisten der Welt ihn durchsetzen, denn der Marxismus hat seit seinem Bestehen keinen Schritt vorwärts ohne Kampf getan.

RUHM DEM INTERNATIONALEN PROLETARIAT!

ES LEBE DIE PROLETARISCHE WELTREVOLUTION!

DEN MARXISMUS-LENINISMUS-MAOISMUS, GONZALOGEDANKEN HOCHHALTEN, VERTEIDIGEN UND ANZUWENDEN!

Kommunistische Partei Perus-1988

Freitag, 3. Februar 2012

Informe sobre la Campaña para apoyar la guerra popular en la India (Enero de 2012)

Informe sobre la Campaña del 14 al 22 de enero de 2012 en Alemania para apoyar la guerra popular en la India

Las actividades comenzaron con la movilización a través de Internet. El cartel y el volante de la campaña alemana se publicaron en varios sitios en la web de las organizaciones revolucionarias y de Indymedia.

Los activistas distribuyeron volantes el 15 de enero en la marcha anual en Berlin en conmemoración de Rosa Luxemburgo y Karl Liebknecht. En esta manifestación participaron cerca de diez mil personas, incluyendo las delegaciones de toda Alemania y de otros países europeos. Hubo un gran interés por la campaña y fue una muy buena manera de llegar con la campaña no sólo en Berlín sino en todo la RFA.



El 18 de enero, un activista de BGIA habló en una reunión pública en Berlín, que se organizó con el apoyo de Zusammen Kämpfen (Berlín). Unas 50 personas acudieron al evento, la gran mayoría, jóvenes revolucionarios alemanes. El esquema del discurso fue una descripción general de la situación económica y social de la India, la historia del movimiento maoísta en el país y la situación actual de la guerra popular con acento en el desarrollo del Poder Popular. En las preguntas durante la discusión se plantearon temas tales como el trabajo de los maoístas en las ciudades, las zonas económicas especiales, como se organiza el sistema de justicia revolucionaria, las experiencias del trabajo de solidaridad con las guerras populares en Perú y en Nepal y sus lecciones para la actual campaña, etc.

El 21 un activista de BGIA habló en una reunión que organizamos en Colonia, con el apoyo de ADGH. Alrededor de 20 personas participaron, principalmente revolucionarios de origen turco y kurdo. El discurso siguió el mismo esquema como el de Berlín. En el debate posterior se discutió, entre otros temas, acerca del papel de la mujer en la guerra popular en la India, seguido de más aspectos de la teoría del Partido Comunista de la India (Maoísta) en general.

El 22 se organizó una reunión pública en Hamburgo. Siendo que la campaña en esta cuidad se viene desarrollando de manera más sistemática desde hace un tiempo, y por lo tanto, los compañeros están más informados de los antecedentes, el discurso se centró más en la situación actual de la guerra popular, la escalación cada vez mayor por parte de la reacción y los planes de los maoístas, la situación en el oeste de Bengala y lecciones que debemos aprender de la muerte del camarada Kishenji, y así sucesivamente. Alrededor de 40 compañeros participaron - principalmente revolucionarios internacionalistas de diferentes países como Palestina, Perú, Turquía y Kurdistán, pero también varios compañeros alemanes.

Durante la semana de acción se colocaron carteles en las tres ciudades y se distribuyeron volantes en varios puntos de encuentro - Bares, tiendas de Información, cafés, asociaciones de inmigrantes -, así como en escuelas y universidades. 3.000 volantes y 3.000 carteles fueron impresos; todos los volantes han sido distribuidos y muchos de los carteles se han colocado, pero algunos serán utilizados para seguir desarrollando la campaña más adelante.

Debido a algunos problemas relacionados con los locales para los eventos, el volante fue imprimido relativamente tarde y tal hecho tuvo un impacto negativo en la movilización para lo eventos en Colonia y Hamburgo (donde muchos de los compañeros que normalmente hubieran asistido al evento fueron "reservados doblemente", teniendo que atender otras tareas). Pero en general, consideramos que la campaña ha sido muy exitosa en llegar a muchos compañeros nuevos con información sobre la guerra popular en la India y que ha recibido una acogida muy positiva. Por lo tanto, hemos preparado el terreno para un mayor desarrollo del trabajo de solidaridad en la RFA con la lucha heroica del pueblo indú y hemos dado pasos en direccion de desarrollar el trabajo desde ser un trabajo local en Hamburgo de la campana hasta llegar a ser una red extendida por toda alemania.

Liga contra la agresión imperialista - Hamburgo (BGIA)
Enero de 2012