Dienstag, 18. April 2017

Heraus zum 1. Mai! Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch – Klassenkampf statt Vaterland!







Wir (Dem Volke Dienen) dokumentieren hier einen Aufruf zum 1. Mai des Revolutionären Aufbaus:

Heraus zum 1. Mai!


Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch – Klassenkampf statt Vaterland!

Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. An diesem Tag stehen weltweit Millionen Menschen auf der Straße, um für ihre Befreiung, also gegen den Imperialismus zu kämpfen. Wir sind ein Teil dieser Klasse und stehen Seite an Seite mit den Genossen die überall auf der Welt Ausbeutung und Unterdrückung abschaffen wollen.

Die mächtigen imperialistischen Nationen, wie bspw. die USA und Deutschland, verwandeln die Welt jeden Tag aufs neue in ein Schlachtfeld. Sie töten Menschen um ihre machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen in der Welt Durchzusetzen. Jeden Tag sterben tausende an Hunger, obwohl es genügend Nahrungsmittel gibt. Jeden Tag schlafen Menschen auf der Straße, während andere in Villen wohnen. Jeden Tag arbeiten Menschen unter brutalsten Bedingungen, um einigen wenigen ein Leben im Luxus zu ermöglichen. Jeden Tag sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten obwohl die Medikamente zur genüge vorhanden sind. All das passiert, weil man an alles was man braucht, in diesem System, nur dann ran kommt, wenn man das Geld dafür hat. Das Bedürfnis zu essen, zu trinken, zu wohnen oder Gesund zu bleiben zählt nichts vor dem Interesse des Profits.

Und hier in Deutschland?

Auch in der BRD – einem der reichsten Länder der Erde – haben wir genügend Gründe zu kämpfen und uns zu wehren. Wir stehen jeden Tag auf der Arbeit und trotzdem reicht das Geld nicht für eine gute Wohnung, den Urlaub oder für unsere Kinder. Wir sind konfrontiert mit Leiharbeit, befristeten Arbeitsverträgen, Chefs die uns schikanieren oder dem Gang ins Jobcenter wo wir gerade genug Geld bekommen um zu überleben. Die Kinderarmut wächst, die Arbeitslosigkeit ist gleichbleibend und mit der Agenda 2010 wurde in Deutschland der größte Niedriglohnsektor Europas geschaffen. Während wir uns jeden Tag bei der Arbeit kaputt machen und uns unser Geld genau einteilen müssen, werden diejenigen die uns ausbeuten immer reicher. Unsere Armut produziert ihren Reichtum, ihr Reichtum wird auf unserem Rücken erwirtschaftet.

Klasse gegen Klasse!

In dieser Gesellschaft gilt das Privateigentum, aber während die allermeisten nichts als ihre Arbeitskraft zur Verfügung haben, gehören anderen riesige Fabriken, Maschinen etc. (Produktionsmittel). Diejenigen die über die Maschinen und Fabriken verfügen (die Kapitalisten) kaufen fremde Arbeitskraft um Waren herstellen zu lassen, welche sie für mehr Geld verkaufen wollen, als sie die Produktion gekostet hat. Sie kaufen fremde Arbeitskraft mit dem Interesse Gewinn zu machen.

Der andere Teil der Gesellschaft, der nichts hat außer seiner Arbeitskraft (das Proletariat), muss jemanden finden der ihnen einen Lohn zahlt. Zwischen diesen Klassen kann es keinen Frieden geben, sie stehen im unüberbrückbaren Gegensatz zu einander. Denn jeder Euro mehr Lohn, jede Minute mehr Freizeit für die Arbeiter ist ein Abzug vom Gewinn bzw. der Produktivität der Arbeit. Während die Arbeiterklasse jeden Cent mehr Lohn gut gebrauchen kann, können die Löhne für die Kapitalisten nie niedrig genug und die Arbeitsbelastung nie hoch genug sein. Und auch wenn wir diesen Kampf nicht führen, in dieser Gesellschaft kommt es permanent zum Klassenkampf. Die Kapitalisten greifen jede Errungenschaft unsererseits an. Sie versuchen uns zu spalten, unsere Kämpfe zu unterbinden und eine ernsthafte Organisierung im Betrieb zu verhindern.

Unser Kampf ist ein internationaler Kampf!

Gegen dieses brutale System, was überall in der Welt nur Elend, Tod, Hunger und Zerstörung anrichtet, kämpfen wir und kämpfen die Menschen in den Halbkolonien. Der Kampf der Arbeiterklasse war schon immer ein internationaler Kampf. Solange der Imperialismus existiert, solange gibt es auch keine wirkliche Befreiung. Solange wir nicht den Imperialismus von Erdball gefegt haben, solange werden wir auch nicht zum Kommunismus – der Klassenlosen Gesellschaft, in der Ausbeutung und Unterdrückung der Vergangenheit angehören – kommen. Wir haben mit unseren Klassengeschwistern in der ganzen Welt mehr gemeinsam als mit den deutschen Bonzen aus der Politik oder der Industrie. Wenn die Völker der Welt sich einigen sind sie nicht aufzuhalten in ihrem Interesse nach Befreiung. Was wir dafür tun müssen ist, unsere Pflicht als Revolutionäre anzunehmen, die Kommunistische Partei in unserem Land wieder aufzubauen und einen revolutionären Krieg gegen die deutsche Bourgeoisie und den deutschen Staat zu führen. Kein Martin Schulz, keine Frauke Petry oder Sahra Wagenknecht werden uns diese Befreiung bringen. Sie wollen nicht das die Massen die Macht in ihren Händen halten, sie wollen den deutschen Imperialismus an der Spitze der Welt sehen.

Mit diesem Interesse stehen sie nicht alleine da, am 7. / 8. Juli werden sich die 20 mächtigsten Staatenlenker in Hamburg treffen um gemeinsam zu planen, wie sie die Völker der Welt noch besser ausbeuten und unterdrücken können – jeweils im Sinne des Staates den sie repräsentieren. Die G20 sind die größten Völkermördern der Welt, sie stehen für die Rücksichtslose Durchsetzung ihrer nationalen Interessen, gegen die Interessen der Völker. Die Weltordnung der G20 bringt Hunger, Not und Elend in die Welt. Wenn wir diese Weltordnung zerschlagen wollen, brauchen wir die sozialistische Revolution. Lasst uns dafür heute, am 1. Mai und an allen weiteren Tagen im Jahr kämpfen.

Die Rebellion ist gerechtfertigt!

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!

Es lebe der proletarische Internationalismus!