Wednesday, October 23, 2019

HAMBURG: Palästinafilm Am 25.11.2019 um 19.00 Uhr in der WERKSTATT 3

Gaza - Leben an der Grenze Dokumentarfilm, Deutschland 2018   Eingeschlossen von Ägypten, Israel und dem Mittelmeer, leben circa zwei Millionen Menschen in dem nur 365 Quadratkilometer großen Gazastreifen.  Er ist überfüllt, laut Prognosen der Vereinten Nationen, wird Gaza 2020 eigentlich unbewohnbar sein. Schon jetzt liegt die Arbeitslosigkeit bei 50 Prozent, Strom gibt es jeden Tag nur vier Stunden, und das Wasser ist oft nicht trinkbar. In den letzten zehn Jahren haben die Bewohner drei blutige Kriege erlebt.  Das ungewöhnliche Team aus Regisseur Garry Keane und dem ebenfalls Regie führenden Kameramann Andrew McConnell ist den unterschiedlichsten Menschen zwischen 2014 und 2018 durch ihren Alltag gefolgt, zum Beispiel der 17-jährigen Karma, die die Hoffnung auf ein Stipendium im Ausland nicht aufgibt, und Ahmad mit seinen 39 Geschwistern, für den feststeht, dass er später Kapitän wird, dem im Rollstuhl sitzenden Rapper Sari, dem Fischer Abu, einem Taxifahrer bei seinen täglichen Touren, einem Theaterdirektor und einer Modedesignerin, der besonders die jungen modernen Frauen Gazas am Herzen liegen.  Die Filmemacher begleiten ebenfalls junge Männer zu den brutalen Auseinandersetzungen am Grenzzaun bis hinein in die Krankenhäuser und den unermüdlichen Sanitäter Ibrahim bei seinen Einsätzen.

 Aus ARTE-Mediathek  Foto: http://normanfinkelstein.com  Am 25.11.2019 um 19.00 Uhr  in der WERKSTATT 3, Nernstweg 32-34 22765 Hamburg   EINTRITT FREI      Hamburg Attac Hamburg, Nernstweg 32–34, 22765 Hamburg - http://www.attac-netzwerk.de/hamburg – Kontakt: hamburg@attac.de

Politische Situation der letzten Jahre  Gaza -  Freiluftgefängnis Die Karte gibt die Anzahl der Toten
und Verwundeten seit dem 30. März 2018. (Quelle ochaopt.org)  UNO14. Juni 2018: Die Vereinten Nationen machen Israel für die Eskalationen an der Grenze verantwortlich. Das Land wird aufgefordert, die "exzessive und rücksichtslose" Gewalt zu beenden. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Israel mit großer Mehrheit für die jüngste Gewalt im Gazastreifen verurteilt. Das Land solle die Gewalt gegen palästinensische Demonstranten einstellen.  Von 193 Ländern stimmten 120 für die von arabischen Staaten gestützte Resolution. Acht Länder stimmten dagegen, es gab 45 Enthaltungen. ( afp, dpa, reu, jj)   Die Resolution 446 am 22. März 1979 des UN-Sicherheitsrats behandelte das Problem der israelischen Siedlungen in den arabischen Gebieten, welche von Israel im Sechstagekrieg erobert wurden aber noch nicht, wie der Sinai, zurückgegeben worden waren, also das Westjordanland mit Ost-Jerusalem, den Gaza-Streifen und die Golanhöhen.  In der Resolution stellte der Sicherheitsrat fest, „dass die Politik und Praxis Israels bei der Gründung von Siedlungen in den Palästinensischen und Arabischen Gebieten, die seit 1967 besetzt waren, keine rechtliche Gültigkeit besitzen und ein ernsthaftes Hindernis begründen, um einen umfassenden, einfachen und dauernden Frieden im Nahen Osten zu erreichen.“     Gültigkeit besitzen und ein ernsthaftes Hindernis begründen, um einen umfassenden, einfachen und dauernden Frieden im Nahen Osten zu erreichen.“   Bericht von Amnesty International zu den Gaza-Protesten (29. März 2019)  Der Bericht von Amnesty International anlässlich des Jahrestages der „Großen Rückkehrmarsch-Proteste“ enthält die Forderung nach einem Waffenembargo gegenüber Israel.  Weiterhin fordert Amnesty eine Ende der Gaza-Blockade und die Erlaubnis, dass Palästinenser*innen an den Ort zurückkehren können, von dem sie vor 70 Jahren vertrieben wurden. … Amnesty unterstützt die UN-Untersuchungskommission, die Kriegsverbrechen aufdecken will, um den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die Täter zu bestrafen und damit den langjährigen Kreis der Straflosigkeit zu durchbrechen.

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2019/03/one-year-on-from-protests-gaza-civilians-devastating-injuries-highlight-urgent-need-for-arms-embargo-on-israel/ V.i.S.d.P: Wolfgang Scheer c/o Attac Hamburg