Wichtig: EIN AUFRUF ZUR PROLETARISCH-INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT GEGEN DIE OPERATION KAGAAR

Wir teilen hier einen Aufruf des Forums gegen Korporatisierung und Militarisierung:

EIN AUFRUF ZUR PROLETARISCH-INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT GEGEN DIE OPERATION KAGAAR
Beteiligt euch am internationalen Aktionsaufruf gegen die Operation Kagaar am 28. März.
Es lebe die internationale proletarische Solidarität!


Der standhafte Widerstand des indischen Volkes gegen die völkermörderische Operation Kagaarin Zentral- und Ostindien hallt in der Welt wie ein Lauffeuer wieder im Aufruf für Gerechtigkeit für die Opfer der Massenmorde, der sexuellen Gewalt, politischer Hinrichtungen und Tötungen, Folter und unrechtmäßige Verhaftungen im Rahmen der Operation Kagaar. Bewegt durch die sich aufhäufenden Leichen politischer Aktivisten und Indigener, hat die internationale proletarische Bewegung den Ruf der Stunde beantwortet. Mit progressiven demokratischen Kräften und gerechtigkeitsliebenden Menschen und Vereinigungen fordert sie ein Ende der Operation Kagaar und dem Völkermord gegen die Adivasi und deren politische Aktivisten. Proteste und Versamlungen wurden am 27. Januar in Brüssel abgehalten, vor der indishcen Botschaft und dem Europäischen Parlament. Es gab auch großen Protest des Joint Committee to Stop Repression in India (JCSRI) und vieler weiterer Organisationen vor dem indischen Generalkonsulat in Birmingham, England, am gleichen Tag. Am 28. Januar gab es ebenso Proteste in Wien.

Diese Proteste wurden im Kontext der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien sowie der Diskussionen im Unterausschuss für Menschenrechte des Europäischen Parlaments ausgerufen und sollten auch dazu anregen, über den Charakter der „Republik“ des indischen Staates anlässlich der Feierlichkeiten zum 77. Jahrestag der Republik am 26. Januar 2026 nachzudenken.
Zuvor wurden auch in der Türkei, Chile, Brasilien, Peru, den Philippinen, Bangladesch, Italien, Deutschland, Spanien, Polen, den Vereinigten Staaten und Griechenland Proteste und Aktionen durchgeführt, bei denen ein Ende der im Namen der Entwicklung unter der Operation Kagaar in Indien durchgeführten Vernichtungskampagne gefordert wurde.
Das Forum gegen die Korporatisierung und Militarisierung sendet herzliche internationale revolutionäre proletarische Grüße an alle Organisationen, die ihre historische Verantwortung in der internationalen Bewegung gegen die imperialistische Offensive gegen die Unterdrückten Indiens erkannten und diese Kampagne fortführten.



Wir senden außerdem revolutionäre Solidaritätsgrüße an Diaspora-Organisationen anderer unterdrückter Nationalitäten, wie etwa die kaschmirischen und palästinensischen Diaspora-Gruppen, die sich den Protesten in Solidarität mit ihren ebenso unterdrückten Brüdern und Schwestern angeschlossen haben.
Wir schätzen die Bemühungen des JCSRI und anderer Organisationen in Großbritannien und Brüssel, die die europäischen imperialistischen Mächte angeprangert haben, die die reichen Bodenschätze des indischen Volkes plündern und dessen Arbeitskraft zu Wucherpreisen ausbeuten wollen, während sie gleichzeitig „Bewertungstreffen“ zu Menschenrechten abhalten. Indem sie ihre Regierungen angesichts der eklatanten Menschenrechtsverletzungen und der Massenvertreibungen infolge der Kommerzialisierung, Militarisierung und des Völkermords in Zentralindien zur Aussetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien aufforderten, haben diese Genossen die europäischen Imperialisten vor der Weltöffentlichkeit zur Rechenschaft gezogen und darauf bestanden, dass diese weder den Krieg gegen das indische Volk, insbesondere die indigene Bevölkerung der Adivasi, im Rahmen der Operation Kagaar eskalieren noch von den Kriegsbeuten profitieren.



Wir verurteilen außerdem entschieden, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien nichts anderes ist als ein imperialistisches Instrument zur Stärkung der imperialistischen Unterdrückung Indiens und seines Volkes, das die offene Plünderung der Ressourcen des Landes, die Ausbeutung der Arbeitskräfte des indischen Volkes und die Verarmung seines Marktes durch die Überschwemmung mit Waren ermöglicht, die mit unseren eigenen Ressourcen und unserer eigenen harten Arbeit produziert und zu überhöhten Preisen verkauft werden.
Dies ist einer der vielen Gründe, warum der indische Staat und die Handlanger ausländischer Konzerne den Boden von Bastar und Saranda rot gefärbt haben, ihn mit dem Blut der Adivasi-Bevölkerung und maoistischer Rebellen befleckt haben.

In den mehr als zwei Jahren, seit die Operation Kagaar andauert, haben fast 700 maoistische und Adivasi-Rebellen ihr Leben in dem von Konzernen entfesselten Plünderungskrieg verloren, der durch das Zusammenwirken von Staat und Konzernen ausgelöst wurde und Tausende Hektar Land, Flüsse und Wälder besetzt und zerstört, um den bodenlosen Abgrund der Konzerngier zu befriedigen.
Dutzende Absichtserklärungen wurden zwischen dem indischen Staat und Konzernen wie Jindal, Adani, Ambani, Vedanta und Mittal lange vor Beginn der täglichen, kaltblütigen Morde unterzeichnet. Diese Abkommen wurden geschlossen, als die Lager bereits die Wälder von Dandakaranya in Bastar und Saranda in Jharkhand überwucherten und wie Geier, die ihre Beute umkreisen, darauf warteten, die Ressourcen zu plündern, sobald die Kadaver auf den mineralreichen Boden fielen.


Seit der Ermordung hunderter Maoisten und hochrangiger Anführer sowie der Inhaftierung bewaffneter und unbewaffneter Aktivisten demokratischer Bewegungen hat Bastar Investitionen von über 50 Milliarden Rupien (rund 500 Millionen Euro) in den Eisenerzabbau und die Versteigerung von Abbaugebieten erlebt. Hunderttausende Hektar Wald wurden durch den Bergbau in Bergregionen wie Hasdeo, Niyamgiri, Bailadila, Amdai, Saranda, Rowghat und Surjagarh zerstört. Darüber hinaus zielt die systematische Entwaldung darauf ab, alle mineralreichen Waldgebiete in ein weitverzweigtes Netz paramilitärischer Lager zu verwandeln, die als Sicherheitsbarriere dienen, um die Interessen ausländischer Konzerne vor jeglichem bewaffneten oder unbewaffneten Widerstand der Bevölkerung zu schützen.
Angesichts der zunehmenden Widersprüche zwischen dem Imperialismus und den unterdrückten Völkern der Welt erkennen wir an, dass eine starke antiimperialistische Solidarität aller unterdrückten Völker, die gegen die imperialistische Offensive für nationale Befreiung, Selbstbestimmung, Demokratie und Souveränität kämpfen, das ist, was der Moment erfordert und eine Notwendigkeit für die Internationale Proletarische Bewegung darstellt.

Wir begrüßen die wachsende Solidaritätswelle unserer Genossinnen in der Internationalen Proletarischen Bewegung, ob auf den Philippinen, in Peru, der Türkei, Brasilien, Chile, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Brüssel, Deutschland oder in vielen anderen Ländern. Wir schätzen es, dass sie den gemeinsamen Kern der Kämpfe der Völker Indiens, der Philippinen und Palästinas erkannt haben: einen gemeinsamen Feind, den Imperialismus und seine Marionettenregime. Wir rufen diese Genossen und Freunde auf, ihre internationale Propaganda und ihre direkten Aktionen zu intensivieren, um ein Ende der Operation Kagaar und der imperialistischen Plünderung der Ressourcen des indischen Volkes zu fordern.

Mit diesem Schreiben übermitteln wir allen Diaspora-Organisationen in Europa, die sich unermüdlich dafür eingesetzt haben, den Völkermord in Bastar und im übrigen Zentralindien den verschiedenen Mechanismen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und internationalen Menschenrechtsorganisationen vor Augen zu führen, unsere herzlichsten Grüße. FACAM hat mit vielen dieser Organisationen zusammengearbeitet und würdigt ihren Beitrag zur Internationalen Kampagne gegen die Operation Kagaar. Wir schätzen insbesondere die Bemühungen der philippinischen kommunistischen und progressiven Organisationen sowie der Bewegung der indigenen Völker, die sich kontinuierlich an der Verurteilung der Operation Kagaar beteiligt haben.
Wir begrüßen die Stellungnahmen verschiedener progressiver und demokratischer Gruppen, wie etwa der Internationalen Liga der Volkskämpfe (ILPS) und ihrer zahlreichen Zweigstellen und angeschlossenen Organisationen. Wir sind außerdem überzeugt, dass die „Frühwarnung und der dringende Aufruf zum Handeln“ des UN-Ausschusses für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (CERD) vom 17. Januar 2026 bezüglich der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in Bastar und der Vertreibung der Adivasi-Bevölkerung in Ostzentralindien das Ergebnis der anhaltenden Bemühungen verschiedener Organisationen ist, die an dieser internationalen Kampagne beteiligt sind.


Wir setzen große Hoffnungen in den internationalen Aufruf zum Handeln gegen die Operation Kagaar, der für den 28. März 2026 geplant ist und von verschiedenen Komitees und Organisationen in Solidarität mit dem indischen Volk ins Leben gerufen wurde. Wir begrüßen die Entscheidung des New Yorker Komitees gegen die Operation Kagaar, auf diesen internationalen Aufruf zu reagieren und ihn zu verstärken.
Wir rufen alle revolutionären, progressiven und demokratischen Organisationen sowie Diaspora-Kollektive dazu auf, dem Internationalen Aufruf zum Handeln gegen die Operation Kagaar am 28. März 2026 zu folgen.
Es lebe die internationale proletarische Solidarität!
Es lebe die antiimperialistische Solidarität unter unterdrückten Völkern!
Es lebe die internationale Kampagne gegen die Operation Kagaar!
Es lebe der unerschütterliche Widerstand des indischen Volkes!
NIEDER MIT DER OPERATION KAGAAR UND DEM PLAN SURAJKUND!
NIEDER MIT DEM BRAHMANISCHEN HINDUTVA-FASCHISMUS!
Forum gegen die Korporatisierung und Militarisierung (FACAM)