ZK der KPP: Über die Ausrichtungskampagne mit „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“
Zum Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Perus, dem 7. Oktober, haben wir folgendes Dokument zugesandt bekommen. Es stellt unseres Wissens nach die erste korrekte Übersetzung ins Deutsche dar und beinhaltet einige Fussnoten, zum einfacheren Verständnis der nicht-peruanischen Leserschaft. Wir freuen uns, dass wir an diesem Tag die Möglichkeit bekommen haben dieses wichtige Dokuemnt mit unseren Lesern zu teilen:
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Über die Berichtigungskampagne mit „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“
(Redebeitrag des Vorsitzenden Gonzalo auf einem Treffen der Ausrichtungskampagne mit dem Dokument „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“)
Zentralkomitee
Kommunistische Partei Perus
1991
I. Wie man studieren sollte. Auf Analyse und Synthese achten.
Es ist auf die Analyse und die Synthese zu achten. Sie sind zwei Seiten eines Widerspruchs und die Synthese ist die hauptsächliche der beiden. Die Analyse erlaubt uns, die Dinge auseinander zu nehmen, sie aufzuteilen, um ein besseres Verständnis zu erlangen, aber das ist nur ein Teil. Es ist nicht und kann nicht der gesamte Erkenntnisprozess sein. Der zweite Teil, die Synthese, ist notwendig. Sie erlaubt uns die Essenz der Erkenntnis zu verstehen. Ohne die Synthese gibt es keinen Sprung, sie ist der Teil, der die Lösung bringt, der hauptsächliche Teil, derjenige, der ermöglicht das Gesetz zu etablieren.
Das ist eine Frage der Ideologie, es ist Teil der Anwendung der marxistischen Erkenntnistheorie, des dialektischen Materialismus. Sie ist das Gegenteil zur bürgerlichen idealistischen Ideologie, welche die Analyse und Synthese trennt. Für die Ideologie des Proletariats, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, sind sie zwei Teile einer Einheit und die Synthese ist hauptsächlich, weil sie das höhere Verständnis, einen qualitativen Wandel, einen Sprung schafft.
Es gibt zwei klassische Beispiele. Erstens das der Uhr: Um ihren Mechanismus zu verstehen baut man sie zuerst auseinander. Dieses Auseinanderbauen erlaubt uns, ihre Teile und die Funktion von jedem Einzelnen kennenzulernen. Aber wenn man die Uhr nicht wieder zusammenbaut, gibt es keine Uhr, sondern nur ihre Teile. Auch wenn man sie anhäuft, werden sind sie nichts anderes sein als ein Haufen Teile, aber keine Uhr.
Das andere Beispiel ist die Entwicklung der Naturwissenschaften seit dem fünfzehnten Jahrhundert. Geschichtlich zeigt sie in diesem Aspekt wozu das Fehlen der Synthese führt. Die großartige Entwicklung der Wissenschaften ließ uns unterschiedliche Facetten der Natur verstehen, wie die Mathematik, die Astronomie, die Physik, etc. Aber dieser Prozess, der eine analytische Aufstückelung der Wissenschaft und eine Differenzierung der unterschiedlichen Lager bedeutete, führte auch zu metaphysischen Auffassungen. Auch die großen, materialistischen, wissenschaftlichen Fortschritte des 18. Jahrhunderts brachten uns metaphysische Erkenntnisse. Dennoch haben dieses Aufstückeln und Aufteilen von Lagern einen Sprung vorbereitet. Sie haben zunächst die Bedingungen geschaffen für das Aufkommen der idealistischen Dialektik von Hegel und danach der materialistischen Dialektik von Marx. So erforderte dieses Auseinanderbauen eine Synthese, eine höhere Zusammenfassung. Es bereite so also fruchtbare Bedingungen für den dialektischen Materialismus den Marx und Engels, vor allem Marx, erreichten. So ist das Erreichen von diesem Meilenstein, der Weltanschauung des Proletariats, der marxistischen Philosophie, dem dialektische Materialismus, verbunden mit einem kraftvollen Prozess der Synthese. So erlangte man auch den Kern der Weltanschauung des Proletariats: den Widerspruch, ein historischer Sprung von endloser Tragweite.
Beide Beispiele zeigen die Notwendigkeit der Synthese, des Sprungs. Es ist daher besondere Aufmerksamkeit auf die Analyse und die Synthese zu legen, vor allem auf die Synthese.
In den Redebeiträgen zeigt sich ein Problem: Das Zerstückeln führt dazu von „Zitaten“ zu sprechen. In den Redebeiträgen wird von „den Zitaten aus dem Dokument“ gesprochen, oder „wenn man die Zitate von Marx liest …“ oder „die Zitate der Großen Proletarischen Kulturrevolution nehmend …“. Es wird in die Aufzählung vereinzelter Zitate verfallen und sie werden nicht auf aktuelle Probleme angewandt. Damit schafft man, weil man die Synthese nicht anpackt, ein Problem: die Ideologie des Proletariats, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, nicht als ein Ganzes zu verstehen. Das zeigt sich sogar in den Ausdrücken von Einigen, nur in zwei Fällen wird in einer der Meinungen „der Marxismus-Leninismus-Maoismus“ gesagt, aber im Dokument gibt es von Anfang bis Ende wiederholt Marxismus-Leninismus-Maoismus. In einer weiteren Ausführung wird gesagt „die einzige Wissenschaft der Menschheit“. Ja, aber diese Wissenschaft hat einen Vor- und Nachnamen. Es ist Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, und seine schöpferische Anwendung ist hier im Land das Gonzalodenken.
Es reicht nicht bei den Tatsachen stehen zu bleiben. Wenn ein Problem auftritt muss man die Ursache sehen. Dies ist ein ideologisches Problem und so wie sich auf ideologischer Ebene der Widerspruchs zwischen der proletarischen und bürgerlichen Ideologie äußert, gibt es Widerstand und in diesem spezifischen, konkreten Moment hat die bürgerliche Ideologie die Überhand über die proletarische. Das ist Teil des Kampfes zwischen diesen beiden Ideologien. Dieser äußert sich mehr in neuen Personen, die sich mitten in der Schmiedung befinden. Das bringt das Zerstören der bürgerlichen Ideologie für das Aufbauen der proletarischen mit sich. Ohne Zerstörung gibt es kein Aufbauen. Die Last der Tradition, des Alten, der ideologischen Deformation ist stark und wehrt sich gegen ihren Tod. Daher stammt die Notwendigkeit einer großen, verwandelnden Anstrengung. Der Mensch ist praktisch und nicht grüblerisch und das um so mehr, wenn er handelt um die Realität zu verändern, mit dem Zweck dem Proletariat und dem Volk zu dienen. Daher ist der Mensch in der Lage diese alte und überfällige Ideologie zu besiegen und die Ideologie des Proletariats anzunehmen, die einzige, die, im Dienste der Klasse und der unterdrückten Völker, die Welt verstehen und verändern kann.
Gut, wenn es zur Frage des Studiums kommt, ist dieser Widerspruch ein Problem von Analyse und Synthese. Das ist es, was aus Sichtweise der Erkenntnis für den Sprung sorgt. Diesen Widerspruch nicht handzuhaben schafft Probleme in der Handhabung der Ideologie des Proletariats. Auf dieser Ebene besteht das Problem darin, nicht Stellung zu beziehen für den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, als universelle Wahrheit und als Weltanschauung, die die Kommunisten auf der Welt vereint und hier in der peruanischen Revolution besonders und hauptsächlich das Gonzalodenken. Stellung zu nehmen für vereinzelte Zitate über die internationale Situation, die nationale Politik, die Partei und ihre drei Instrumente oder über die Massenarbeit etc. offenbart, den Marxismus nicht als Ganzes zu verstehen. Nur bei der Analyse zu bleiben und die Synthese nicht als Hauptsächliches zu handhaben ist ein Problem der bürgerlichen Ideologie im Studium. So wird kein Sprung gemacht. Die Stellungsnahme ist für den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, als Wegleitung und Zentrum. Das ist die Achse von allem. Das ist was uns erlaubt zu verstehen, das Gesetz anzupacken und damit alles zu verändern: die Natur, die Gesellschaft und die Ideen.
Merkt euch: bei der Analyse zu bleiben führt zu Metaphysik und die Synthese führt zu dialektischem Materialismus. Sie erlaubt uns, beim Studium des Dokumentes zum Marxismus zu gelangen, dieser Marxismus führt uns zum Leninismus und der Leninismus zum Maoismus. Von den dreien ist einer hauptsächlich: der Maoismus, er führt uns weiter zum Gonzalodenken, was die Anwendung der universellen Wahrheit auf die konkrete Realität der peruanischen Gesellschaft und der konkreten Situation des heutigen Klassenkampfes ist. Die Synthese erlaubt uns, das Dokument zu verstehen, zu verstehen, dass es marxistisch ist und die Art und Weise wie die Partei heute den Marxismus einschätzt, ausgehend von der Theorie des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken, dass der Maoismus die neue, dritte und höhere Stufe ist.
Wir alle, Kommunisten, Kombattanten und Massen, müssen uns in der Ideologie des Proletariats schmieden: Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken.
II. Die Große Proletarische Kulturrevolution. Die Feier des 25. Jahrestags.
Die Große Proletarische Kulturrevolution ist das größte Werk des Vorsitzenden Mao und bildet einen riesigen Beitrag zur proletarischen Weltrevolution. Sie löste ein ausstehendes Problem des Sozialismus: die Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats, auf ihrem unaufhaltsamen Marsch zum Kommunismus. Das ist für gesamte kommende Zeit bereits definiert, wir Kommunisten kennen die Lösung schon: mit proletarischen Kulturrevolutionen führen wir die Revolution in der sozialistischen Gesellschaft fort. Ihre Essenz, in Perspektive, ist es die Seele zu verändern, die Ideologie zu transformieren. Die Frage ist den Marximus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus zu verkörpern, nur so ist die Restauration des Kapitalismus zu verhindern und weiter zu marschieren zum Kommunismus.
Die Große Proletarische Weltrevolution ist eine grundlegende Frage des Maoismus. Wenn wir den Maoismus nicht gut als neue, dritte und als höhere Stufe verstehen, begreifen wir nichts, so einfach ist die Sache. Wir wissen, dass heute Marxist zu sein bedeutet Marxist-Leninist-Maoist, hauptsächlich Maoist, zu sein. Die Theorie der Kulturrevolution findet sich bei Marx, der etablierte, dass der Übergang vom Kapitalismus zum Kommunismus eine permanente Revolution benötigt, unter einer Periode der Diktatur des Proletariats, die unausweichlich, und notwendig ist und als große aufeinander folgende Sprünge zu verstehen ist. Sie findet sich auch bei Lenin, der die Kulturrevolution entwarf und sie anstieß. Es war aber der Vorsitzende Mao, der die ausstehende Aufgabe der Fortsetzung der Revolution löste und die Kulturrevolution als größte politische Tat, die die Menschheit je gesehen hat, ausformte, anführte und entwickelte. Bis 1966 war dieses Problem nicht definiert, obwohl viele und große Kämpfe stattfanden. Aber in diesem Jahr fanden das chinesische Proletariat und Volk den Weg, unter der persönlichen Führung des Vorsitzenden Mao, als Kopf der glorreichen Kommunistischen Partei Chinas und erschütterten so die Welt.
Für uns ist das heute noch lebenswichtiger, denn die verkündete, sogenannte „Niederlage des Sozialismus“ hat damit zu tun, wie der Sozialismus entwickelt und die Diktatur des Proletariats verteidigt wird. Was gescheitert ist, ist der Revisionismus, nicht der Sozialismus. Der Revisionismus hat an seinem finsteren Weg der kapitalistischen Restauration festgehalten, ist in seiner Fäulnis versunken und zu seinem finalen Bankrott gelangt. Die Revisionisten, in der UdSSR seit 1956 mit Chruschtschow bis zum berüchtigten Gorbatschow und in China seit 1976 mit Deng Xiao-ping bis heute, haben die Diktatur des Proletariats übernommen, den Kapitalismus restauriert und den Sozialismus zerstört. Der Revisionismus ist die politische Führung der Restauration, der negative Aspekt des Prozesses der Restauration und Gegenrestauration, welchen die Klasse notwendigerweise durchläuft, bis sie sich definitiv an der Macht sichert.
Das Positivste und Großartigste in diesem weltweiten Prozess des Kampfes zwischen Revolution und Konterrevolution, Restauration und Gegenrestauration in der Entwicklung des Sozialismus ist die Große Proletarische Kulturrevolution. Dass diese nur bis zum Jahre 1976 andauerte, dass es den konterrevolutionären revisionistischen Putsch von Deng Xiao-ping gab und dass der Kapitalismus restauriert wurde, negiert nicht die Kulturrevolution und ihre Notwendigkeit. Vielmehr bestätigt es was Vorsitzender Mao selbst gesagt hat: Es ist nicht definiert, wer im Kampf zwischen Kapitalismus und Sozialismus, im Kampf bis zum Tode zwischen Restauration und Gegenrestauration, dem antagonistischen Kampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat, gegen wen gewinnt. Der Klassenkampf geht weiter bis zum endgültigen Sieg, bis zum Kommunismus.
Die Kulturrevolution fand von 1966 bis 1976 statt. Das ist ein unauslöschlicher Fakt, eine Realität, und die ganze Welt hat sie gesehen. Damit ist die proletarische Kulturrevolution eine gelöste Sache. 1848 sagte Marx, die Macht sei mit Gewalt zu erobern, aber er erlebte es nie, konnte es nie in die Tat umsetzen. Dennoch gab er uns die Lösung: das Proletariat muss mit revolutionärer Gewalt die Macht erobern und die Diktatur des Proletariats anwenden. So gab uns auch der Vorsitzende Mao die Lösung die Revolution unter der Diktatur des Proletariats fortzusetzen. Des Weiteren wandte er diese an, deswegen wissen wir was zu tun ist, haben Erfahrung.
Ohne die Pariser Kommune von 1871 zu schmälern, die den ersten Meilenstein im Prozess der Eroberung der Macht für das Proletariat darstellt, erinnern wir uns daran wie Marx selbst verstand, dass sie scheitern würde. Es fehlte die Kommunistische Partei, um sie zu führen. Dennoch sagte er: Es darf nicht erlaubt werden, dass die Moral der Klasse ruiniert wird, egal wie viele Führer fallen und er unterstütze und verteidigte sie. Trotz ihres Status als erster Meilenstein, ist sie nicht mit der Verwirklichung der Großen Proletarischen Kulturrevolution zu vergleichen, die ein Meilenstein von viel höherer Qualität ist. Abgesehen davon hielt das erste ungefähr zwei Monate und die Kulturrevolution erstreckte sich über mehr als zehn Jahre, wurde geführt vom Vorsitzenden Mao, angeleitet von der Kommunistischen Partei Chinas und mobilisierte hunderte Millionen Menschen. Zwischen den beiden liegen die Oktoberrevolution, geführt von Lenin, dem Erbauer der ersten Diktatur des Proletariats und des ersten sozialistischen Landes der Welt, sowie die Demokratische Revolution in China welche im Jahre 1949 siegte, die ebenfalls vom Vorsitzenden Mao geführt wurde. Von diesen vier großen und glorreichen Meilensteinen der Eroberung der Macht und des Aufbaus des Sozialismus, sowie der Etablierung und Verteidigung der Diktatur des Proletariats, für das internationale Proletariat als führende Klasse, ist die Große Proletarische Kulturrevolution die bis heute höchste und am meisten entwickelte.
In unserer Partei, der Kommunistischen Partei Perus, stellt unsere Allgemeine Politische Linie fest, dass die peruanische Revolution auf ihrem Marsch zum Kommunismus aus drei Revolutionen besteht, die demokratische, die sozialistische und die Kulturrevolution (welche nicht nur eine, sondern mehrere sein wird). Aber alle, von der ersten an, sind ein ununterbrochener Marsch zum Kommunismus. Das müssen wir sehr gut anpacken, weil wir genau jetzt, 25 Jahre nach der Großen Proletarischen Kulturrevolution, in ihr unsere Zukunft sehen, mehr noch wenn wir bedenken, dass es in ihr war, dass der Maoismus die Welt erleuchtete und zur neuen, dritten und höheren Etappe des
Marxismus wurde, zum Marxismus-Leninismus-Maoismus. Feiern wir den 25. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution!
Das Dokument „Wahlen: Nein! Volkskrieg: Ja!“ behandelt, was der Vorsitzende Mao für diese glorreiche Revolution, festgelegt hat. So liefert es uns die wesentlichen Fragen für die Feier des 25. Jahrestags der Großen Proletarischen Kulturrevolution.
Die geäußerten Auffassungen haben die Kulturrevolution und ihre Essenz aufgenommen: die Seele zu verändern, aber wir müssen es, im Kontext des schon Gesagtem verstehen. Gewöhnen wir uns daran zu studieren um anzuwenden, um praktische Ableitungen aus der aktuellen Politik zu machen. Das führt uns zu einer dritten Frage.
III. Politische Situation
Die Dokumente, die Politik oder die Direktiven der Partei zu nehmen und diese auf die politische Lage anzuwenden, ist die politische Praxis des Proletariats. Wenn wir studieren, machen wir das mit Blick auf die Anwendung, um lebendige Probleme zu lösen, sonst fallen wir in eine lebensfremde Art zu studieren oder in Nachplappern und das ist eine idealistische, metaphysische, bürgerliche Methode.
Analysieren wir also den aktuellen Klassenkampf im Lichte der vier Teile des Dokuments. Lassen wir uns die Ideen, die wir heute gesehen haben und die das Zentralkomitee festlegen muss, durch den Kopf gehen.
Worum geht es im ersten Teil des Dokuments ENTSCHEIDENDE WAHLEN FÜR DIE REAKTION? Das Dokument zeigt uns den internationalen und nationalen Kontext. Bezüglich dem internationalen Klassenkampf denken wir, dass sich heute eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive entfaltet. Wenn wir die Positionen der Partei von 1985 zur Zeit der Perestroika von Gorbatschow ansehen, legten wir damals fest: „eine neue konterrevolutionäre, revisionistische Offensive, geführt hauptsächlich von Gorbatschow und Deng“. Später, im Mai 1990, im vorliegenden Dokument, legten wir dar: „In der letzten Zeit intensiviert sich die Offensive und konvergiert mit der Offensive gegen den Marxismus, entfesselt vom Imperialismus. Sie verkünden erneut die angebliche und propagierte ‚Überholtheit des Marxismus‘. Die Verschwörung und der Zwist, in diesem Fall hauptsächlich die Verschwörung, findetin diesem finsteren Angriff gerichtet gegen den Marxismus-Leninismus-Maoismus statt“. In Synthese, eine konvergierende Offensive in Verschwörung und Zwist des Imperialismus mit dem Revisionismus. Die Vorkommnisse zeigen, dass es so war und so bleibt. Wäre es damit nicht richtig den Schluss zu ziehen, dass wir eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive durchleben? Warum sagen wir das? Weil alle die Revolution angreifen, die demokratische Revolution und die sozialistische Revolution. Sie greifen die revolutionäre Gewalt an, den Volkskrieg. Sie greifen die Kommunistische Partei an, den Sozialismus und die Diktatur des Proletariats. Sie greifen das Ziel an, den Kommunismus. Sie sagen, dass die Ereignisse gezeigt haben, dass der Sozialismus keine Gültigkeit mehr hat, dass er nicht mehr existiert, dass er gescheitert ist. Aber man muss sie daran erinnern, dass es in den 1950ern ein sozialistisches Lager gab, dass der Sieg der Revolution in China den Wandel der Kräfteverhältnisse auf der Welt bedeutete und dass kein System so tief gehend und schnell die verrottende kapitalistische und feudale Grundlage gewandelt hat, wie es in der UdSSR oder in China der Fall war und daran, dass der Sozialismus sich in der UdSSR mit Lenin und Genossen Stalin entwickelte, bis der Revisionist Chruschtschow die Macht übernahm. Die Situation in China war ähnlich. Der Sozialismus bestand bis nach dem Tod des Vorsitzenden Mao im Jahre 1976, wonach Deng den konterrevolutionären revisionistischen Putsch machte. Wenn wir von 1848 an zählen, als Marx und Engels, die nur zu zweit waren, das unsterbliche Manifest der Kommunistischen Partei schrieben, wurde der Sozialismus damit das erste Mal solide fundiert und danach 1917 konkretisiert. Der Sozialismus ist jung, hatte wenig Zeit und heutzutage existiert er als Erfahrung, in den Kommunisten und Revolutionären der Welt. Er existiert als Ideologie, als Politik, als Theorie und Praxis und lebt auch in uns, den Kommunisten und Revolutionären Perus.
Es ist also eine konterrevolutionäre Offensive, die versucht die Revolution als historische und politische Haupttendenz heute in der Welt zu bannen. Und, wer zielt gegen die Revolution? Der Imperialismus und der Revisionismus vereint, beide, aber von den beiden ist der Yankee-Imperialismus der Hauptsächliche. Er führt diese Offensive an, da er versucht sich als einzige hegemoniale imperialistische Supermacht zu etablieren, in seinem Wettkampf mit der anderen, russischen, imperialistischen Supermacht und den anderen imperialistischen Mächten. Diese Offensive wird hauptsächlich vom Yankee-Imperialismus als Hegemon entwickelt. Die Kampagne ist auch allgemein, da sie zusätzlich dazu, dass sie vom Imperialismus, Revisionismus und der weltweiten Reaktion kommt, auf allen Ebenen stattfindet: Ideologisch, politisch und ökonomisch, auch wenn das Politische das zentrale ist.
All dies müssen wir sehr ernsthaft durchdenken, analysieren, gut verstehen, so wie alles. Es kommt darauf an die Realität zu verstehen um das Gesetz abzuleiten, das sie regiert, und sie damit im Dienste des Proletariats und der Völker der Welt zu transformieren.
Hier gilt es eine Anmerkung zu machen. Es ist nicht die letzte Offensive, da müssen wir genau unterscheiden, es ist eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive. Es wird im Allgemeinen von der letzten Offensive gesprochen, wenn es um den letzten Teil der strategischen Offensive der Revolution geht. Politisch und militärisch betrachtet, durchlebt die Weltrevolution drei Momente, wobei offensichtlich ist, dass das Politische das Militärische anführt und hauptsächlich ist: Die strategische Defensive, das strategische Gleichgewicht und die strategische Offensive. Unsere Position ist, dass wir uns in der strategischen Offensive der Weltrevolution befinden. Wir sagen nicht, dass wir uns schon in der letzten Offensive befinden. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass die strategische Offensive der Weltrevolution einen langen Prozesses durchgeht, nicht einen kurzen und dieser bewegt sich vielmehr in großen Zick-Zack-Bewegungen und erleidet sogar Rückschläge. Damit geht es hierbei nicht um die Revolution, sondern um die Konterrevolution, um eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive um die Entwicklung der proletarischen Weltrevolution zu verhindern.
Eine weitere Sache: so viel sie auch mit Kanonen donnern, die ökonomischen Schläge entladen, Schlamm werfen und angreifen, wie immer ohne gültige Grundlage, sind sie verdammt, besiegt. Wenn wir wissen, dass es in Revolutionen Restaurationen und sogar Rückschläge gibt, kann es uns nicht überraschen, dass es eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive gibt, viel eher müssen wir sie gut definieren, um sie handzuhaben und zu besiegen. Die Angriffe auf den Marxismus waren schon immer Prolog seiner Entwicklung und seines Fortschritts. Erinnern wir uns was wir 1979 festhielten: 15 Milliarden Jahre des Prozesses der Materie in Bewegung, von dem wir wissen, führen zum unaufhaltsamen Marsch zum Kommunismus. Das ist die Realität. Versteht dieses Gesetz und führt diesen Prozess voran. Das Ziel, der Kommunismus, ist keine Idee am Rande des materiellen Prozesses, sondern ein Teil davon, kommt aus ihm und ist seine Perspektive, es ist Teil des materiellen Prozesses, es ist Teil der unaufhaltsamen Bewegung der Materie. Es gibt keine andere Klasse mit der geschichtlichen Zukunft des Proletariats. Die Bourgeoisie war revolutionär, aber ist historisch überholt und, wie jedes bedrängte Biest, schlagen sie wild um sich. Das ist der Preis ihrer Zerstörung. Sie spüren, dass sie untergehen, sie wissen, dass sie eine noch nicht bestattete Leiche sind. Doch obwohl ihr Grab schon offen ist, wehren sie sich dagegen vom Proletariat beerdigt zu werden. Das letzte Monster, der Unterdrücker der Völker der Welt, der Imperialismus, den die Bourgeoisie beschworen hat, muss, zusammen mit dem Revisionismus und der Weltreaktion, vom Erdball gefegt werden. Es liegt am Proletariat, am Volk, an uns, ihn zu begraben, es ist unsere notwendige Aufgabe von historischen Tragweite. Das ist die absolute Überzeugung, die wir haben sollten. Die Bourgeoisie werden wir zerschlagen, den Imperialismus werden wir begraben, ihn und all seine Partner und Lakaien.
In diesem ersten Teil des Dokumentes, bezüglich der nationalen politischen Situation, wirft es die sogenannte „Legitimation“ auf. Es ist eine These des Yankee-Imperialismus, seines Krieges der niedrigen Intensität, seines kontrasubversiven Kriegs. Seine Bedeutung haben wir in mehreren Veranstaltungen seit dem Parteitag behandelt. Uns interessiert: Wie steht es heute? Es gibt keine solche Legitimation. Die Stimmen, die Fujimori1 erreicht hat (abgesehen von dem Charakter der reaktionären Wahlen und der Farce, die sie in Peru ist) legitimieren ihn nicht, viel mehr delegitimieren sie ihn. (Der Nichtwähleranteil war mit 27% der Wahlberechtigten im ersten Wahlgang größer als die 24,6% für Cambio 902. Das ist weit entfernt von den 50%, die ihre Verfassung fordert um die Präsidentschaft erlangen. Und dann im zweiten Wahlgang hat er auch nur mit den Stimmen der Apra3, IU4 und IS5 lediglich eine einfache Mehrheit erreicht). Durch sein Handeln wird dies noch schlimmer, da Fujimori wegen des Charakter des Regimes, das er führt, gegen das Volk geht. Er ist Vertreter der Großbourgeoisie, hauptsächlich ihrer Kompradorenfraktion, aller Grundbesitzer und er ist der unterwürfigste Lakai des Yankee-Imperialismus bis jetzt und der tollwütigste Feind des Volkskrieges. In Synthese ist er ein völkermörderischer Landesverräter.
So entwickelt sich die „Delegitimierung“, ihre vollständige Demaskierung fortlaufend. Das Volk fühlt, dass es weder Grund noch Recht für so viel Ungleichheit, so viel Unterdrückung gibt, und der Volkskrieg verstärkt das Gefühl. Die systematischen Menschenrechtsverletzungen, die völkermörderische Politik, die nach Belaúnde6 und García7 andauert. Können sie durch Tatsachen das Gegenteil beweisen? Das Volk fühlt das, durchlebt das. Das erneute Auftauchen von Massengräbern, das Abschlachten der Kinder des Volkes, das niederträchtige und ungestrafte Morden von Kombattanten und deren Familienangehörigen, Kriegsführung ohne Gefangene zu nehmen. Können sie dies vor dem Volk, das dies durchlebt, verstecken? Das wahnsinnige Verbrechen gegen die Familienangehörigen und Massen, die an dem V. Jahrestag des Tags des Heldentums, auf öffentlichen Plätzen und den Elendsvierteln Limas, wie in San Gabriel8, ruhig marschierten, einzig mit ihren Transparenten und ihrer Agitation bewaffnet. Können sie das unter den Teppich kehren? Und die persönlichen Danksagungen Fujimoris an die Truppen, die dies verübt haben. Können sie das verneinen? Der Protest gegen die Ermordung eines Universitätsstudenten und zweier einfacher Jugendlicher, die aufgrund der einfachen Tatsache ermordet wurden, dass die Rucksäcke trugen. Ist es möglich, das zu verbergen und zum erneuten Mal die Mörder zu beschützen? Und der Genozid, der an den Gemeinden der Ureinwohner verübt wurde? Das verwandeln der Bauerngemeinden in Kanonenfutter der völkermörderischen bewaffneten Streitkräften? Ihrer Gefolgschaft einen Blankocheck für jede Art von Verbrechen geben? Können diese Sachen die Regierung Fujimoris legitimieren? Den Lohn auf brutalste Art zu senken und komplett unverfroren das Schul- und Gesundheitssystem aufzugeben? Die Regierung, die Pest und Cholera bringt, sein? Die aufs äußerste systematische Negation der durch das Proletariat und das Volk eroberten Rechte? Die unablässige und steigende Repression gegen die Massen? Das Einführen der Hypothek, des Wuchers und der neuen Konzentration des Bodens, um vor allem die armen Bauern zu vertreiben? Der Hunger von Millionen, die in absolute Armut getrieben wurden? Die tiefgründige Rezession der peruanischen Wirtschaft, die Jahrzehnte des Einkommens der Massen zurückwirft? Die Zerstörung des nationalen Produktionssystems? Der größte Ausverkauf des Landes an den Imperialismus? Usw. usf. ist all das in der Lage die Regierung Fujimoris zu legitimieren? Nein, sie hat sich in nicht mal einem Jahr absolut und vollkommen demaskiert.
Zusammengefasst, in dem ersten Teil des Studiums des Dokuments können wir sehen: 1.) die üble allgemeine konterrevolutionäre Offensive und 2.) die wachsende „Delegitimation“ und Demaskierung der Regierung Fujimmoris und des verfaulten peruanischen Staates.
Im zweiten Teil: DIE POLITISCHE KRISE NIMMT FORM AN, DIE WIDERSPRÜCHE NEHMEN ZU, müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf den Prozess des bürokratischen Kapitalismus richten. Der bürokratische Kapitalismus ist eine These unserer Partei. Es ist die Art und Weise, die Form, wie sich der Kapitalismus hier, in den rückständigen halb-feudalen, halb-kolonialen Ländern, wie dem unseren, äußert. Dies hat damit zu tun, dass die peruanische Gesellschaft eine sehr embryonale Entwicklung des Kapitalismus in dem 18. Jahrhundert erreichte, der einen Impuls Mitte des letzten Jahrhunderts hatte, dem englischen Imperialismus untergeordnet war und die Konsequenzen des Kriegs mit Chile erlitt.
Ab 1895 durchlebt der bürokratische Kapitalismus drei Momente: 1.) von 1895 bis 1945, dessen Achse die 1920er sind, das ist der Moment der ENTWICKLUNG DES BÜROKRATISCHEN KAPITALISMUS. 2.) von 1945 bis 1980, dessen Achse die 1960er sind, ab 1968 (dem korporativistischen faschistischen Putsch von Velasco) ist es der Moment der VERTIEFUNG DES BÜROKRATISCHEN KAPITALISMUS. Die Partei hat festgehalten, dass der faschistische Staatsstreich drei Ziele hatte: erstens den bürokratischen Kapitalismus zu vertiefen; zweitens die peruanische Gesellschaft zu restrukturieren; und drittens die peruanische Revolution zu bannen. Es ist offensichtlich, dass er das nicht zu Ende bringen konnte, er hat Grundlagen dafür gelegt, aber seine Aufgabe konnte nicht erfüllt werden. Der niederschmetterndste Beweis dafür ist die Einleitung des bewaffneten Kampfes 19809. So beginnt der dritte Moment 1980, der der ZERSTÖRUNG DES BÜROKRATISCHEN KAPITALISMUS, innerhalb dieses Momentes befinden wir uns heute.
Der bürokratische Kapitalismus wird bereits in einen kritischen Zustand und krank geboren und befindet sich heute in seiner allgemeinen Krise, er befindet sich auf dem Weg seiner Vernichtung; aber wenn man sich den Prozess eines jeden Momentes anschaut, und ihn zusammenfasst, da gibt es seinerseits Unterteilungen, es gibt einen Prolog, zum Beispiel gab es im ersten Moment zunächst eine Vorbereitung; danach in den 1920ern, in denen die Grundlagen der Entwicklung des bürokratischen Kapitalismus gelegt wurden; und danach ein Prozess des Untergangs. Es wird nicht die vorgesehene Entwicklung erreicht, es entsteht eine Krise und diese bringt einen tiefgreifenderen Niedergang. Die historischen Tatsachen beweisen das. Im zweiten Moment, der Vertiefung des bürokratischen Kapitalismus, durchlebten wir ebenfalls einen Prolog oder Vorbereitung, daraufhin wurden Grundlagen gelegt und schließlich kam die Krise, die einen weiter fortgeschrittenen Niedergang als in dem vorigen Moment erzeugte.
Im dritten Moment, der Zerstörung des bürokratischen Kapitalismus, von 1980 an, gibt es auch diesen Prolog, eine lange und verzwickte Vorbereitung von Umständen, die die 1990er hervorbringt. Heute schaffen sie Grundlagen, um den Neoliberalismus anzuwenden und zerreißen sich das Maul darüber, dass sie „Revolution“ machen. Aber genauso, wie in den vorigen beiden Momenten des bürokratischen Kapitalismus, werden sie in diesem dritten Moment, mit den geschaffenen Grundlagen notwendigerweise eine weitere Krise hervorbringen und diese wird ihrerseits einen noch viel tieferen Niedergang schaffen. Um den zweiten vom dritten Moment zu unterscheiden, heben wir hervor, dass der zweite sich auf den Staat als ökonomischen Haupthebel fokussierte, während sie heute versuchen die nicht-staatliche Aktivität als Haupthebel zu etablieren. Die Geschichte zeigt, dass Grundlagen zu schaffen einige Früchte trägt, so ist es, aber es schafft auch eine tiefgreifendere Krise. All das zeigt, dass heute in dem dritten Moment, der bürokratische Kapitalismus sich in seiner allgemeinen Krise befindet, ideologisch, politisch und ökonomisch. Die aktuelle kritische Situation nimmt seit 1974 Gestalt an und sie schaffen es nicht sie zu überwinden. Politisch zersetzt sich der Staat weiter: der Präsident regiert per Dekret, indem er die Befugnisse des Paragraf 211, Artikel 20 der Konstitution missbraucht. Das Parlament erfüllt nicht seine Hauptfunktion, die Gesetzgebung, und die Judikative, die von Fujimori selbst gedemütigt wurde, der jedes bisschen an finanziellen Mitteln fehlt, siecht immer weiter ins Untertanentum hinein. Zusätzlich führen sie in den Gesetzen, unter anderem im neulichen Strafgesetz, immer mehr faschistische Normen ein. Jeden Tag kommen immer mehr faschistische Indizien und Positionen auf. Ebenso auf ideologischer Ebene, hängt ihnen, wie auch ihre imperialistischen Herren, das Laster ihrer eigenen, vergammelten und perspektivlosen Ideologie um den Hals. Ihnen bleibt nichts anderes übrig als die Banner vom 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts zu erheben: den Liberalismus. Wenn diese bereits im ersten Weltkrieg lumpige und zerfetzte Banner gewesen sind, dann sind sie heute nichts als alter Kompost, sie sind störrisch, sie haben keine Zukunft. Der Sozialismus hingegen ist die Zukunft und das erwiesenermaßen, während der Kapitalismus ein Kadaver ist, der, wie viele andere, noch nicht beerdigt wurde.
So versinken sie ideologisch, politisch und ökonomisch immer mehr in ihrer allgemeinen Krise und werden Tag für Tag durch den Volkskrieg zerstört.
Diese Regierung stürzt sich in eine Situation, die immerzu schwieriger wird, die vollständigste und schwierigste, die die peruanische Gesellschaft je gesehen hat. Sie werden sie nicht handhaben können. Die Mittel, die sie anwenden, werden nichts erreichen als ein vorübergehendes Aufblühen vor dem Tod, dem absoluten Bankrott. Das Hauptinstrument dieser Zerstörung ist der Volkskrieg, der sich auf dem Klassenkampf der Massen basiert.
Es ist wichtig die drei Momente des bürokratischen Kapitalismus und ihre Besonderheiten hervorzuheben. Insbesondere den dritten. So können wir verstehen, wie sie die drei politischen Aufgaben der peruanischen Reaktion und deren imperialistischen Herren, hauptsächlich dem Yankee-Imperialismus, nicht verwirklichen können werden: den bürokratischen Kapitalismus wiederzubeleben, den Staat zu restrukturieren und den Volkskrieg zu vernichten. Das können sie nicht schaffen und werden sie nie. Es ist historisch und politisch unmöglich. Selbst die Reaktionäre verbreiten im In- und Ausland, dass die Regierung Fujimoris nichts erreicht, dass sie von Misserfolg zu Misserfolg schreiten. Das ist ein Teil der Wahrheit, denn nicht nur ihre Schwierigkeiten werden größer, sondern es ist die notwendige Verwirklichung des bürokratischen Wegs der Ausbeuter, der Großbourgeoisie, Großgrundbesitzer und des Imperialismus. Es ist die Verwirklichung eines Gesetzes, des Gesetzes, dass der Prozess der Entwicklung des bürokratischen Kapitalismus die Revolution zum Reifen bringt und dies wird durch die Entwicklung des Volkskriegs beschleunigt und verstärkt. So eilt die Eroberung der Macht im ganzen Land heran.
In dem zweiten Teil des Dokumentes, ist es ebenfalls wichtig die komplementären Bezirkswahlen im Kopf zu behalten, über welche sich die korrupten Tratschtanten bereits begonnen haben sich das Maul zu zerreißen, jedoch nicht die Wahrheit verschleiern werden können. Heute ist es nicht nur so, dass die bewaffneten Streitkräfte die Wahlen bestimmen, sondern sie ernennen auch die Autoritäten, genauso wie das Dokument, das sie in Cangallo ausgearbeitet haben es darlegt, werden sie es weiter handhaben. Die Wahrheit kommt ans Licht. Gestern prahlten sie mit angeblichen demokratischen Errungenschaften. Heute sagen sie, dass mehr als 400 Bezirke keine Verwaltungsautoritäten besitzen, da seht ihr deren Demokratie. Andererseits sind sie nicht in der Lage ihre Kandidaten zu beschützen, aber akzeptieren nicht den Rücktritt von Kandidaten, so wie denen der IU in Ayacucho. Und in Junín haben sie Mitglieder der Bauernwehr10 als Kandidaten aufgestellt.
So ist es, für diese verdorbenen Systeme sind die Wahlen nichts als ein Instrument dazu, das Volk weiter auszubeuten und unterdrücken. Deswegen ist die Boykotttaktik der Partei gut, sie entwickelt die wahlfeindliche Tendenz des Volkes und dient dem Volkskrieg.
In dem dritten Teil des Dokuments: DER BOYKOTT ENTWICKELT DIE WAHLFEINDLICHE TENDENZ DES VOLKES UND DIENT DEM VOLKSKRIEG, fokussiert euch auf die Fortschritte die die Farce, die 1989 aufgesetzt wurde, entlarven, was in dem II. Plenum des Zentralkomitees beschlossen wurde, dass 1990 der Volkskrieg eine große Eroberung der offenen Volkskomitees und 1991 das strategische Gleichgewicht errungen hat. Ein einfacher Satz, das strategische Gleichgewicht auszurufen, war ausreichend, dass den Reaktionären und Revisionisten die Zähne klappern. Fast alle haben einstimmig aufgeheult, sich heiser geschrien und sogar lächerliche und blutrünstige Einsätze durchgeführt, wie immer an den Massen ihren Terror auslassend, um zu „beweisen“, dass es ein solches Gleichgewicht nicht gibt. Warum? Weil sie in Panik verfallen, denn das Alte wird sterben und begraben werden. Das Wort der Partei wurde von der Wahrheit noch nie Lügen gestraft. Alles was wir angekündigt haben, haben wir durchgeführt, wir redeten von der Einleitung und wir vollbrachten die ILA 80, heute gehen wir dazu über die Macht im ganzen Land zu erobern. Wir redeten von strategischem Gleichgewicht und verdeutlichten es. Das ist mehr denn je hervorzuheben: „Das strategische Gleichgewicht und die Vorbereitung der Gegenoffensive. Der Feind tut das, um seine Positionen wieder zu gewinnen um sein System aufrecht zu erhalten. Wir, um die strategische Offensive vorbereiten durch ‚Erbaut die Machteroberung‘.“ Das muss gut verstanden werden um es immer besser handzuhaben. Denkt daran, das ist eine Aufgabe, die wir tiefgreifend behandeln müssen, nicht nur das zu sehen was der Vorsitzende Mao uns lehrt, sondern die spezifische Gestalt, die es hier in unserem Land annimmt.
Zudem heben wir hervor, wie der ganze Prozess von 11 Jahren des Volkskrieges uns die III. Kampagne von „Treibt die Entwicklung der Stützpunktgebiete voran“ gebracht hat, der Teil des Großen Plans „Entwickelt die Stützpunkte für die Eroberung der Macht“ ist. Ihre Bedeutung wurzelt darin, dass sie der Abschluss des Plans „Vorantreiben“ ist und damit Grundstein für den neuen Plan. Zusammengefasst: die Erfüllung dieser III. Kampagne im Mai, Juni und Juli ist großartig, bis zum heutigen Tage gab es nie so viel Tiefgang, oder wurde der Volkskrieg so hoch erhoben, hauptsächlich auf dem Land und ergänzend in der Stadt. Wir sollten alle eine große Freude verspüren, dass wir mit ganzem Herzen einer so weitreichenden Aufgabe dienen, egal auf welcher Ebene wir daran teilnehmen, ein Stein auf dem anderen bildet eine Mauer. Und da sind die Verräter und diejenigen, die das leugnen. Wenn sie das machen, tun sie das aus ihrem eigenem Klasseninteresse heraus, um ihre Geldbeutel zu füllen, obwohl sie von der peruanischen Reaktion und den Imperialismus tatsächlich schlecht bezahlt werden. Wir sind uns der Wahrheit in der wir leben, die wir aufbauen, bewusst. Deswegen können wir, in der Partei, in der Volksguerillaarmee, in der Neuen Macht und den Massen sehen, wie die großen Errungenschaften der heldenhaften Führung des Volkskrieg Gestalt annehmen.
Gibt es es Anzeichen für Widerhall von diesem Prozess des Volkskriegs? Ja, zum Beispiel debattiert der Senat der USA zum ersten Mal über den Volkskrieg in Peru, er hat Widerhall in der Brutstätte der Weltreaktion. Das ist nicht das wichtigste Zeichen, aber es ist wichtig. Es gibt „Moderne Tratschtanten“ die Luftschlösser bauen, wie Fujimori, der völkermordende Landesverräter, oder Henker wie der Innenminister, General Malca11, der Verteidigungsminister General Torres Aciego12 oder störrische Yankee-Lakaien wie der Wirtschaftsminister C. Boloña Behr13 oder Nachläufer und Karrieristen wie Bernales14, Tapia15, Gonzales16, usw. Und sie sind dermaßen unterwürfige Lakaien des Imperialismus und Diener der Ausbeuterklassen, dass sie den Imperialismus, hauptsächlich den Yankee-Imperialismus, um Hilfe anbetteln, davon träumend den Volkskrieg zu vernichten. Sie schachern mit seinem großen Fortschritt um ihre sogenannte Wiedereingliederung17 zu erhalten und den erzreaktionären peruanischen Staat zu verteidigen.
In den USA fängt man bereits an die Wahlen des kommenden Jahres vorzubereiten und Bush lässt sich zur Wiederwahl aufstellen. Er hat einen lumpigen Erfolg im Mittleren Osten erreicht. Für sie ist das schon eine ganze Menge, auch wenn es allen klar ist, dass nicht das erreicht wurde, was sie sich vorgenommen hatten. Wir sagen das, denn eine niederträchtige und überhebliche Gewalttat gegen ein Volk kann niemals ein Erfolg sein, insbesondere heute, da jeder der Befreiungskämpfe der Völker der Welt Teil der Weltrevolution ist (wir kennen die Begrenzungen der Klasse von Sadam Hussein), aber dies ist ein „Erfolg“ für den Yankee-Imperialismus. Mehr noch, diesen Golfkrieg haben sie angefangen, um ihrer Wirtschaft einen Anstoß zu geben, aber es gab ihnen nicht den Auftrieb, den sie sich erhofft hatten. Ihre Ökonomie hat und wird weiterhin gegenüber anderen imperialistischen Mächten ernste Probleme haben, ohne dass das bedeutet dass sie aufgehört hätten imperialistische Supermacht zu sein. Dazu kommt, dass sie sich mit dem Kampf gegen die Drogen, den Bush zu entfesseln begonnen hat, auch gegen ihr eigenes Volk wenden. Denn, so wie er um seine ökonomischen Probleme handzuhaben Steuern anhebt und Sozialausgaben kürzt und damit in Konflikt mit dem Nordamerikanischen Volk kommt, so wendet er sich mit diesem Mittel gegen die Ärmsten und am meisten ausgebeuteten, besonders gegen die unterdrückten Minderheiten, aber da hat er ebenso wenig Resultate. Aber dieser Kampf gegen Drogen ist eng verbunden mit dem Kampf gegen den Volkskrieg in Peru und dem Klassenkampf in der Andenregion, dementsprechend hat sie in der nordamerikanischen Politik Widerhall. Dementsprechend müssen wir davon ausgehen, dass die Sache nicht im September endet, wir beziehen uns dabei auf die Einstellung der sogenannten „Hilfe“. Um diese zu bekommen, muss die peruanische Regierung das „Anti-Drogen“ Abkommen erfüllen, ein Teil dessen, ist der Respekt der Menschenrechte, und diese verletzt der peruanische Staat systematisch. Der Volkskrieg in Peru ist also ein Instrument für seinen Wahlkampf. Aber das, was uns mehr interessiert, ist, dass er in seinem Kongress widerhallt. Außerdem hilft das dem Kampf unserer Genossen der Revolutionären Kommunistischen Partei18 und der Revolutionären Internationalistischen Bewegung19, mit denen uns das weiter zusammenbringt, wie auch die Entwicklung einer gemeinsamen Kampagne gegen den Imperialismus, hauptsächlich Yankee-Imperialismus, unter der Parole „Yankees Go Home“. Das ist ein weiterer Beweis für den Fortschritt und Widerhall der III. Kampagne.
Der vierte Teil des Dokuments: WAHLEN NEIN! VOLKSKRIEG JA!, welcher der hauptsächliche ist, handelt davon wie der Marxismus heute einzuordnen ist. Auf vier Gebieten sehen wir die grundlegenden Thesen des Marximus-Leninimus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus. Das ist eine erneute Bestätigung unserer Prinzipien und beinhaltet sogar eine Darstellung unserer jeweils höher werdenden Weltanschauung, die als Einheit verstanden wird. Marx entspricht ein kleinerer Teil, ein größerer Lenin und ein weiterer, wesentlich größerer, dem Vorsitzenden Mao, was auch die Entwicklung des Maoismus als neue, dritte und höhere Stufe zeigt.
Eine erste aktuelle Ableitung: Den Marxismus-Leninismus-Maoismus hochhalten, verteidigen und anwenden ist das Entscheidende, um die Weltrevolution zu entwickelnden, den Imperialismus und die internationale Reaktion zu zerstören und den Revisionismus zu zerschlagen. Das ist der Kern. In den 1960ern wurde gesagt, dass der Maoismus die mächtigste Waffe ist. Er ist unsere Atombombe, eine unüberwindbare Waffe. Heute müssen wir uns der historischen Tragweite des Marxismus, seiner Unbesiegbarkeit, noch bewusster sein, davon, dass der Marxismus allmächtig ist, weil er wahr ist. Er ist das Entscheidende, von ihm hängt alles ab und leitet sich alles ab. Wenn wir uns vom Maoismus entfernen, dann wird die Revolution zurück geworfen, auch wenn sie nicht aufgehalten werden kann, denn der Marxismus-Leninismus-Maoismus wird sich wieder durchsetzen und die Revolution führen. Wir brauchen hauptsächlich den Maoismus, und wir müssen ihn hochhalten, und dass jedes mal mehr. Das verlangt, dass wir ihn verteidigen, es reicht nicht ihn hochzuhalten, wir halten die Fahnen hoch, um sie zu verteidigen. Aber das Hauptsächliche ist es ihn anzuwenden.
Wozu den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich den Maoismus hochhalten, verteidigen und anwenden? Um die proletarische Weltrevolution zu entwickeln. Die Haupttendenz in der Welt ist die Revolution, es gibt keine Zukunft für die Menschheit, ohne den vollständigen und allumfassenden Sieg der Revolution, was sich im Kommunismus konkretisiert. Nun gut, die Frage ist die Weltrevolution zu entwickeln und sie zu entwickeln, bedeutet sie anzuwenden, sie durchzuführen, und es ist richtig was hier hervorgehoben wurde, es ist nicht wichtig wie viele es sind, sondern ob sie das machen wollen oder nicht. Damals, 1848, waren Marx und Engels lediglich zwei, heute 143 Jahre später sind wir Millionen auf der Welt. Damals hatten wir nichts, heute haben wir zwei grandiose historische Erfahrungen, die reich an Lektionen sind, welche hier sind, in uns leben, im Proletariat, im Volk. Wir beharren darauf: dass es zwei Restaurationen gab negiert nicht, dass die Revolution die hauptsächliche Tendenz ist. Das zu negieren ist ein schwarzer Traum, denn die proletarische Weltrevolution marschiert voran und wir sind Teil dieses Aufmarsches. Es wird so sein, dass die proletarische Weltrevolution Blut kosten wird, aber was kostet schon kein Blut? Wir wären nicht hier ohne das von so vielen Kommunisten und Revolutionären in der Welt vergossenen Blut.
Wir brauchen den Maoismus auch, um den Imperialismus und die internationale Reaktion zu zerstören und vom Antlitz der Erde zu fegen. Egal wie viel mehr Müll sie auch werfen, sie werden vergrabener Schutt sein und wir deren historischen Totengräber. Das große soziale Hinwegfegen ist unaufhaltsam.
Wir brauchen den Maoismus, um den Revisionismus zu zerschlagen. Zusammen werden der Imperialismus und der Revisionismus auf dem Abfallhaufen landen, aber man kann den Imperialismus nicht bekämpfen ohne den Revisionismus zu bekämpfen.
Wir bestätigen uns mit absoluter Entschlossenheit darin, dass der Maoismus das Entscheidende ist. Kein Zweifel kann uns etwas anhaben, geschweige denn paralysieren. Wir, Kommunisten, unsere Klasse, wir Revolutionäre, sind Optimisten, nichts wird uns aufhalten.
Und all das führt uns zu: Die allgemeine konterrevolutionäre Offensive zerschlagen! Diesen Leitfaden sollten wir zur Parole nehmen.
Eine zweite Ableitung. Wir müssen eine beschlossene Aufgabe auf den Punkt bringen: Öffentliche Meinung zu schaffen und eine tiefgreifende ideologische Arbeit unter den Massen entfesseln. Das muss mit absoluter Entschlossenheit und schnell gemacht werden. Der Marxismus hat uns gelehrt Propaganda zu machen. Marx’ Worte haben auf der ganzen Welt und in fast allen Sprachen mächtig Früchte getragen. Lenin lehrte uns, dass, ungeachtet der Zeit zwischen der Saat und der Ernte, Propaganda vortreffliche Früchte hervorbringt. Der Vorsitzende Mao sagte uns, dass sowohl die Reaktion als auch die Revolution öffentliche Meinung schaffen wollen: Sie gegen die Revolution und um weiterhin ausbeuten zu können, und wir um die Macht mittels der revolutionären Gewalt zu erobern und zu verteidigen. Ohne öffentliche Meinung für die Revolution zu gewinnen, können wir nicht die Macht erobern.
Wir haben die grandiose Ideologie, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, die stärkste Waffe, die es heute in der Welt gibt, wir haben ihre schöpferische Anwendung: das Gonzalodenken. Bewaffnet also den Verstand, das muss jedes Mal mehr und besser gemacht werden. Wenn du den Verstand gewinnst, so bewaffnest du die Hand. Nicht umsonst hat unsere Partei immer die Eigenschaft gehabt in der Politik stark zu sein und die Politik ist nichts anderes als die konkrete Anwendung der Ideologie um für die Machtergreifung zu kämpfen. Unsere Ideologie wird heute von allen und in allen Aspekten angegriffen und die Angriffe werden sich verstärken. Aber sie haben Angst uns entgegenzutreten, sie können nicht ideologisch gegen den Marxismus debattieren, die Bourgeoisie kann nicht mehr als Behauptungen aufzustellen und zu umschreiben. Sie haben keine Grundlagen. Was haben sie dem Marxismus-Leninismus-Maoismus entgegenzustellen? Die neuen bürgerlichen Ideologen sind Eintagsfliegen, zum Beispiel Fukuyama. Er kam auf wie eine Lampe, glomm kurz auf und schon verpuffte er wie der Rauch einer billigen Zigarette. Er negierte die Entwicklung der Geschichte in dem er das Ende der Ideologien proklamierte, vor allem der Ideologie des Proletariats, mit Ausnahme der der Bourgeoisie mit ihrem angeblichem Fortbestand und endgültigem Sieg des politischen und ökonomischen Systems des Imperialismus. Aber die Geschichte und die Ideologien führen ihre Schlachten fort, angetrieben vom Klassenkampf. So zerschmetterte die Geschichte seine oberflächliche Theorie und die Ideologien der Klassen führen ihren Kampf fort, seien es die arabischen Fundamentalisten, mit ihrer Religion, oder die Neoliberalen, die Neopositivisten und die Faschisten als Ausdruck der bürgerlichen Ideologie, und vor allem die Kommunisten, wir, die mit unserer wissenschaftlichen Ideologie, dem Marximus-Leninismus-Maoismus, handeln, so wie wir im Volkskrieg geführt von der Kommunistischen Partei kämpfen. So weht der Wind schon bald die pseudotheoretischen Ausschweifungen und Träume der Bourgeoisie davon.
In letzter Zeit kehren sie zu Joseph de Maistre20 zurück, eine lächerliche Situation. Uslar Pietri21, der vom König Spaniens eine Auszeichnung bekommen hat, sagt, dass dieser von allen Progressisten bekämpft wurde. Natürlich, wenn er doch ein aufsässiger Papstverehrer und Hostienfresser22 ist! Sie halten sich fest am störrischsten was ihre „Theoretiker“ schaffen, aber die ganze Bewegung ist nichts als Eiter in krankes Blut beizumengen. Deshalb hat die Bourgeoisie, die Reaktion im allgemeinen, kein Sauerstoff im Blut um ihren verwesenden Körper wider zu beleben, sondern nur Eiter um sich weiter zu vergiften.
Wie ist also auf deren ideologischen Angriffe zu antworten? Diese von Grund auf enttarnen, ihnen ihre falschen und stinkenden Banner nehmen, ihnen den Marxismus-Leninismus-Maoismus entgegensetzen. Hauptsächlich den Maoismus, ihn auf die Realität anwendend: der Marxismus ist die einzige wahre, wissenschaftliche Ideologie, die Berge versetzt, die Welt verändert und sie auf ihren Platz stellt. Er stellt sie nicht auf den Kopf, wie der Idealismus es tut. Marx sagte, dass die Philosophie den Massen entrissen wurde und durch eine hochtrabende Sprache voller Spinnweben verworren wurde, um sie vor den Massen zu verbergen. Wir müssen sie davon frei machen und sie den Massen wieder zurückgeben. Wir müssen unsere Ideologie handhaben indem wir die Massen auf gewaltige Art und Weise führen. Öffentliche Meinung zu schaffen ist eine Frage davon Massen zu bewegen, damit diese zu Propagandisten und Agitatoren werden. Schaffen wir eine Massenbewegung, bilden wir die Massen im Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, und dem Gonzalodenken. Seit Marx wurde uns beigebracht, dass dies eine Notwendigkeit ist, und die Große Proletarische Kulturrevolution ist das lebendigste und großartigste Beispiel von Massenmobilisierung durch die Ideologie, dem Marximus-Leninismus-Maoismus um den Aufbau des Sozialismus unter der Führung der Diktatur des Proletariats weiterzuführen, um die Revolution fortzuführen und sich nicht die eroberten Früchte wieder entreißen zu lassen, für die Verteidigung der Revolution. Bewegt also die Massen in einer immensen und tiefgreifenden, theoretischen und ideologischen Bewegung an marxistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken Ideen. Befreit sie von der feudalen, pro-imperialistischen, bürgerlichen Fäulnis, die sie die Welt falsch herum, auf dem Kopf stehend, sehen lässt. Befreit die Philosophie aus den Schubladen, von den Philistern, den falschen akademischen Zentren und gebt sie den Massen, in den täglichen Klassenkampf und dem Volke. Ihr wurde die Seele entrissen, erobert sie also wieder und gebt sie den Massen zurück. Auf diese Art und Weise werden sie sich nicht betrügen lassen. Die Philosophie, die Wissenschaft, sind nicht für die Gelehrten, sondern für die Massen. Die Massen sind heute immer mehr dialektisch, aber sie müssen sich dessen auch bewusst sein, so dass sie bewusst die Gesetze der Dialektik handhaben. Dass sie den Widerspruch mit vollem Bewusstsein darüber nutzen was das beinhaltet. Dass sie es in der Handhabung der Natur, der Gesellschaft und der Ideen anwenden. Die Massen können das schaffen, denn die Massen machen die Geschichte, sie erschaffen alles. All das ohne zu vergessen, dass die Praxis die Quelle der Erkenntnis ist, der Mensch ist ein hervorragender Schaffer von Veränderung und verändert in seiner gesellschaftlichen alltäglichen Praxis und in mitten dessen lernt er, begreift er. Diese aus seiner Praxis gelernten Erkenntnisse wendet er erneut in der Praxis an und schafft Veränderung, Entwicklung, Fortschritte, Transformationen. Aber so wie alles den Stempel einer bestimmten Klasse besitzt, hat deren Praxis, Erkenntnis, Transformation ebenso einen bestimmten Klassencharakter, also entweder für oder gegen das Proletariat und das Volk. Die Praxis ist die Quelle der Erkenntnis, es ist die geschichtliche Handlung der Veränderung von den Massen und der Menschheit. Mittels der gesellschaftlichen Praxis eines bestimmten historischen Moments bewaffnen die Massen ihren Verstand mit Ideen, die diesem Moment entsprechen und folglich bewaffnen sie ihre Hände um die die Aufgaben zu erfüllen, die die Geschichte stellt. Das Studium ist eine notwendige Ergänzung. Der Mensch handelt als Teil und im Dienst der Klasse und als Konsequenz dessen schafft er Ideen, dies ist Ideologie. Die organisierte Aktion ist die gesellschaftliche Verwandlung, ein Fortschritt für die Mehrheit. Engels lehrt uns die Ideen durch Aktionen einzuhämmern, dies ist eine Methode, die wir in der Partei seit den 1970ern anwenden und darauf bestehen wir weiterhin.
Nun, wie bewaffnen wir die Massen mit der Ideologie und Praxis des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken? Die Massen bewaffnet man ideologisch ausgehend von ihren konkreten Probleme auf den drei Gebieten: dem ideologischen, politischen und ökonomischen, dabei muss man ihr Niveau und Popularisierung im Kopf behalten. Nehmt die Erfahrung der Ausrichtungskampagne des I. Plenums des Zentralkomitee, beachtet die Popularisierung und das Niveau, und unterscheidet zwischen Führern, Kadern und den einfachen Militanten, sowie zwischen den Parteiorganisationen: die Partei hat ihre bestimmte Militanz, die Volksguerillaarmee und die Geschaffenen Organismen. Ihr müsst auch zwischen den Massenorganisationen, die mit uns kämpfen, unterscheiden.
Wir denken die Reaktion hat einen Vorteil, neben weiteren anderen. Sie hat viele Informationsmedien, ein System an entwickelten Medien, Zeitungen, Zeitschriften, Radios, Fernsehen, usw. Wir nicht, aber wir haben eine Ressource, die nicht übertroffen werden kann, und das ist die Tatsache, dass die Massen die Geschichte machen. Die Erkenntnis schafft die Praxis und diese entwickeln die Massen. Wir haben gesagt, dass wir aus den Massen Propagandisten und Agitatoren machen müssen, dass die Massen selbst kämpfen und Widerstand leisten müssen, und all das können sie tun, das haben sie schon immer gemacht und dementsprechend wird es für sie auch nicht verwunderlich sein das zu tun. Was für ein System gilt es anzuwenden? Mund zu Mund Propaganda, das erste Instrument das wir haben ist das Wort, es ist ein Medium, das uns erlaubt zu den tiefsten und breitesten Massen zu gelangen. Es erlaubt uns eine flexiblere Handhabung, denn so können wir das Wort an die Zuhörer anpassen, seien es Bauern, Arbeiter, Studenten, Intellektuelle, Soldaten, Händler usw.. Es ist viel flexibler, viel taktischer, natürlich innerhalb einer allgemeinen Strategie. Nutzt auch das geschriebene Wort, man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit der Feder. Nutzt einfache und klare Sprache. Nutzt Grafiken, diese sind besonders gut für Bauern die Analphabeten sind zum Beispiel. Und all die modernen Medien, die für uns erreichbar sind, ohne zu vergessen, dass das wichtigste Medium die Stimme ist. Denn es erreicht die Massen des Volkes viel direkter.
Fassen wir zusammen, wir dienen den Massen, nutzen das Wort und das kostet uns gar nichts. Dementsprechend haben wir taktische Kapazität. Zum Beispiel, um den Ausdruck von Beschwerden zu verstärken braucht man nichts als eine Gruppe an Leuten, die über die Erfahrung der wachsenden Unterdrückung und Ausbeutung erzählen. Einer beginnt, der andere macht weiter und alle werden die Kraft der Explosivität spüren, das erzürnt und spornt an um gegen die Gründe der Ausbeutung und die Unterdrücker aktiv zu werden. Bringt starke Ausdrücke des Aufbegehrens in unterschiedlichen Gruppen und vielen Orten in Umlauf. Das Wort des Einen vereint sich mit den Worten der Anderen wie ein Wirbel, einer alleine ist schwach, alle zusammen sind eine starke Kraft. Eine andere Form der massiven schriftlichen Propaganda sind die Dazibaos23. Der Vorsitzende Mao lehrte uns, dass es ein Instrument der Demokratie ist. Die Massen brauchen dafür nicht einmal Papier, nutzt stattdessen die Wände mit Kreide, Kohle, Farbe falls vorhanden. Schreibt in großen Buchstaben, mit einfachen Sätzen, sagt was gesagt werden muss, welche Formen des Kampfes anzuwenden sind, welche Erfahrungen positiv und welche negativ sind, damit sie über ihre Führer urteilen können. So drückt sich die Demokratie der Massen aus, die der falschen bürgerlichen Demokratie vollständig entgegengesetzt ist, die so plakativ ist, denn sie dient nicht dem Volk, sondern jenen die befehlen und ausbeuten. Die Macht der denkenden und handelnden Massen ist unerschöpflich. Sie leisten Beiträge in allen Bereichen, dem politischen, militärischen, ökonomischen, künstlerischen, und wissenschaftlichen. Entwickeln wir jedes mal mehr die Volksdemokratie, lasst die Massen die Pläne diskutieren und deren Ausführung auswerten, so wie in der Volksguerillaarmee. So erreicht man ein höheres Verständnis, eine höhere Einheit und eine viel stärkere Aktion. Lasst die Massen auch ihre Kapazität als Agitatoren und Propagandisten mittels der Demokratie ausdrücken.
Aber eine große ideologische Massenbewegung braucht die Partei, die sie führt, denn die Partei ist der bewussteste Teil, wenn sie die Ideologie, Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken, kennt, handhabt, und anwendet, die Gesetze, die die Revolution beherrschen, die Politik, also die Gesetze des Klassenkampfes um die Macht, den Volkskrieg als Hauptform des Kampfes. Ohne Partei können die Massen sich nicht einmal mit einem Plan rüsten und es ist unabdinglich, dass die Partei mit einem guten Plan führt. Wir wissen, dass ein Plan eine Ideologie ist, und der Plan der Partei ist marxistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken. Ist der Plan gemacht, so muss die Partei unterschiedliche organisatorische Apparate in Gang setzen, denn eine Politik kann nicht ohne eine organisatorischen Form, die sie konkretisiert, verwirklicht werden. Seien es Apparate der Partei, die Armee oder geschaffene Organismen, seien es Machtorgane oder Organismen, die von den tiefsten und breitesten Massen geschaffen werden. Lasst die Massen diese große ideologische Mobilisierung umsetzen, den Marximus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, als allgemeingültige Wahrheit und das Gonzalodenken, als das spezifisch Hauptsächliche, als schöpferische Anwendung auf unsere Realität, hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden. Lasst die bewaffneten Aktionen diese Ideen einhämmern.
So kann nur die Kommunistische Partei diesen großen Prozess der Agitation und Propaganda der Massen handhaben. Der Vorsitzende Mao lehrte uns: „Unter der Führung der Kommunistischen Partei kann – solange es Menschen gibt – jedes Wunder auf Erden vollbracht werden.“24
IV. DIE AUSRICHTUNGSKAMPAGNE
Hier und jetzt erfüllen wir die Beschlüsse des II. Plenums des Zentralkomitees. Es war unsere Pflicht die Ausrichtungskampagne voranzubringen und die Pflicht der Basen, Militanten, Kombattanten und Aktivisten oder Massen war es sie zu erfüllen. Nun bringen wir sie zum Abschluss und wir müssen das Dokument „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“ individuell und kollektiv studieren, diskutieren und anwenden.
Aus dem Gesagten sind die Beobachtungen über die geäußerten Meinungen zu sehen. Das Hauptproblem ist es, wie das Studium des Dokuments auf die heutige politische Situation anzuwenden ist. Wir Kommunisten lernen für die Anwendung zu studieren, sonst wären wir Schwätzer und würden nicht den Marxismus anwenden um anstehende Probleme zu lösen. Das abstrakte Studium ist Metaphysik, Idealismus und Bourgeoisie. Ebenso wenig sind wir Pragmatiker, wir studieren nicht im utilitaristischen Sinne, wie es die Imperialisten oder die vulgär-mechanisch Denkenden tun. Wir studieren die Theorie, um sie auf die Praxis anzuwenden und die Realität zu verändern, um die Welt zugunsten der Klasse und des Volkes zu verändern. Dieses Problem ist also eine Frage der Anwendung und könnte auf drei Ebenen betrachtet werden:
1) Auf die Proletarische Weltrevolution: Da gibt es eine Frage, das Dokument wirft die ausstehenden Aufgaben des Marxismus heute auf: die Revolutionäre Gewalt, Klassenkampf, Sozialismus und die Diktatur des Proletariats, sowie der Kampf gegen den Revisionismus. Von den Vier, sind Sozialismus und die Diktatur des Proletariats die Hauptsächlichen. Hier geht es um die Frage des Maoismus als neue, dritte und höhere Stufe, dem Marximus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, denn mit ihm werden wir die Gipfel stürmen. Darin liegt die Stärke des Dokuments, es bestätigt sich im Marxismus und stellt das Verständnis auf, dass heute Marxist zu sein bedeutet Marxist-Leninist-Maoist zu sein. Es versteht den Maoismus als neue, dritte und höhere Stufe, dass er anführt, und auf der ganzen Welt gültig ist, für die Kommunisten, das Proletariat und die Völker der Welt, dies ist entscheidend. Deshalb muss hier die erste Stellungnahme gemacht werden: zum Maoismus, und das ist Beschluss des Parteitags, das hauptsächliche des Gonzalodenkens ist es, den Maoismus als neue, dritte und höhere Stufe definiert zu haben.
2) Auf die peruanische Revolution: Hier ist das Hauptsächliche, dass das Dokument dem Aufbau des neuen Staats dient, der mittels des Volkskriegs, durch die Volksguerillaarmee unter der Führung der Kommunistischen Partei gemacht wird, welcher sich auf den Massen, welche das Volk ausmachen, stützt. Es dient der Eroberung der Macht im ganzen Land. In dem Dokument sind unglaublich wertvolle Aspekte, die wir heute im Neuen Staat anwenden müssen.
3) Wie ist das Dokument auf jeden Einzelnen anzuwenden? Für jeden gilt es sich mit dem Dokument zu vereinen, es zu verkörpern, um der Revolution besser zu dienen. In dieser Hinsicht betreffen das Intellektuellentum und Fragen der Kunst die Anwesenden unmittelbar. Das Problem besteht darin immer die Politik als Befehl zu setzen. Das Studium des Marxismus wirbelt auf, es drückt sich der Widerspruch zwischen den zwei Weltanschauungen aus, die nicht proletarische Seite wird geschlagen, und die Schmiedung in der Ideologie wird angeheizt. So, wie bei jeder Aufgabe, gibt es drei Momente, jeder von ihnen hat seinen Widerspruch. Am Anfang gibt es den Widerspruch, zu beginnen oder nicht. Anzufangen ist bereits die halbe Miete. Später, in der Weiterentwicklung, stellt sich die die Frage weiterzumachen oder es zu lassen. Das ist ein weiterer Kampf. Und hier zeigte sich das Aufschieben bis es sich in ein Laster verwandelte und das war sehr schlecht, es war das Einverständnis, dass das Bürgerliche sich durchsetzt, wir sprachen darüber und haben beschlossen, dass man es als Schockaufgabe zu Ende bringen muss. Diese Methode ist sehr nützlich, das ist Teil des marxistisch-leninistisch-maoistischen, gonzalodenken Arbeitsstils, es besteht darin alle unsere Energie in eine unerfüllte Aufgabe zu konzentrieren und die Zeit, die wir in die Aufgabe reinstecken, zu vervielfachen, bis sie beendet ist. Das ist wie wenn wir einen Gewaltmarsch machen wenn wir uns der Verfolgung des Gegners entziehen, da geben wir Hackengas und lassen uns nicht einholen. Im Studium ist es das selbe, wir finden uns nicht damit ab, dass die Bourgeoisie unseren Verstand aufhält und das Proletariat schlägt, sondern mit dieser neuen Ideologie, die wir verkörpern, zerschlagen wir den idealistischen, bürgerlichen Feind, der unserer Klasse fremd ist. Das alte leistet Widerstand und es obliegt jedem, in seinem Kopf einen bewussten und freiwilligen Kampf gegen es zu führen, bis es einstürzt, bis man diesen inneren Widerstand zerbricht. Das Alte sagt: Wie kannst du das lassen, was du bereits kennst!? Warum machst du nicht weiter das, was so viel einfacher ist!? Wie kann man das, was dich Jahre lang genährt hat im Stich lassen?! Und so färbt das Alte das Verdorbene in Rosatönen, um dich schwach zu machen. Die Schockaufgabe hilft diesen Widerstand zu brechen.
Im dritten Moment, dem Abschluss, stellt sich auch ein Widerspruch dar, die Aufgabe zum Abschluss zu bringen oder nicht, bis der Abschluss ergriffen und die Aufgabe abgeschlossen wird. Das Studium abgeschlossen zu haben ist bereits ein Sprung. So war die Schockaufgabe ein gutes Instrument um den abschließenden Sprung zu unterstützen.
Ihr habt die Ausrichtungskampagne erfüllt, was nichts anderes bedeutet als den Zweilinienkampf zu entwickeln um sich nach der Ideologie des Proletariats auszurichten.
Wie weit seid ihr gekommen? Vom Unwissen über das hier Vorgetragene zum Studium und der Debatte, was euch erlaubt hat euch mit der Anschauung des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken, in vier grundlegenden Fragen des Marxismus von heute zu bewaffnen. In den geäußerten Meinungen wendet ihr das auf die aktuellen Probleme an.
Die Aufgabe wurde erfüllt und hat einen Sprung und die Ausrichtung nach den vier grundlegenden Probleme des heutigen Marxismus geschaffen.
Schließlich, ist es gut hervorzuheben, dass das Dokument ein ernster Beitrag zur marxistisch-leninistisch-maoistischen gonzalodenken Gegenoffensive ist, innerhalb der neuen revisionistischen konterrevolutionären Offensive, die mit der des Imperialismus zusammenkommt. Jetzt ist die Gegenoffensive auch gegen die allgemeine konterrevolutionäre Offensive da. So dienen wir, indem wir uns mit dem Dokument bewaffnen, der peruanischen Revolution und der proletarischen Weltrevolution. Es gibt keine abgeschlossene Sache, richtig, jede Erkenntnis ist relativ, denn sie ist Teil der Materie, und ja, sie muss sich weiter entwickeln. Richtig, aber das richtet sich nach dem Marxismus-Leniniemus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus. Das ist seine Stärke. Mehr noch, ist das die Ansichtsweise des Gonzalodenken, es ist also marixistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken.
V. SCHLUSSFOLGERUNGEN
1. Das Treffen war sehr gut, die Arbeit ist vorangekommen. Sich im Krieg in das Studium zu stürzen, hilft es besser handzuhaben. Das Studium hat die Umstände geschaffen um einen größeren Sprung vorzubereiten, der sich dann in der Praxis verwirklicht.
2. In der Auswertung der eingehenden Meinungen haben wir den Widerspruch zwischen Analyse und Synthese im Studium behandelt und dass die eingehenden Meinungen sich auf die Analyse fokussierten. Nun aber, in den späteren Meinungen, habt ihr eben hier die Synthese erreicht und die Essenz erfasst: Die Stellungsnahme für den Maoismus. Der Sprung, der vorbereitet wurde, ist erfolgt. Die Begrenzung des Studiums war die geringe Synthese, aber es hat den Sprung vorbereitet. Wenn man die Analyse und Synthese aufgreift, dann wird das Studium gestärkt und so wird die Essenz begriffen und der Sprung wird vollbracht.
3. Der Marxismus wird in seinen brillanten vier Grundfragen begriffen.
4. Es wird studiert um es in den heutigen Klassenkämpfen anzuwenden: Wir wollen Raum schaffen um mittels der lebendigen Probleme den Kampf zu führen. Wir müssen die Perspektive sehen und nicht bei dem stehen bleiben, was im Dokument steht.
5. Dieses Treffen ist nützlich um Probleme reifen zu lassen, die sich in der ganzen Partei zeigen. So dient unsere Aktion den anderen, wir sammeln Erfahrung, zum Beispiel dient die Schockaufgabe als Mittel um das Studium der Ausrichtungskampagne zum Abschluss zu bringen der ganzen Partei.
6. Versteht, die spezifische, politische Aufgabe ist mehr, in Verbindung mit dem Aufbau der Neuen Macht durch den Volkskrieg und im Dienste der Machteroberung im ganzen Land. Das ist zwar notwendig, aber eure Besonderheit ist, dass ihr Intellektuelle und Künstler seid. Deshalb müsst ihr euch orientieren indem ihr der Parole „Dem Volke dienen und sich von der Partei leiten lassen“ folgt.
7. Wie weit seid ihr gekommen? Ihr habt einen Sprung gemacht indem ihr systematisch und intensiv studiert, und lebendige Fragen aufgegriffen habt. Es gibt ein höheres Verständnis davon was der Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken ist, und dass es notwendig ist ihn hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden um die peruanische Gesellschaft vollständig zu verändern und der Weltrevolution zu dienen.
8. Wenn man einen Sprung macht, wie festigt man ihn? Und wie entwickelt man den neuen Sprung weiter? Die Festigung und Weiterentwicklung des Sprunges, sind beides Dinge, die dazu dienen um der Partei, der peruanischen Revolution und der proletarischen Weltrevolution mehr und besser zu dienen, der Emanzipation der Menschheit zu dienen und vorwärts zum Kommunismus zu schreiten.
Wir schlagen vor in der ideologischen Schmiedung mit „Karl Marx“ von Lenin weiterzumachen, sowie mit den Berichten des II. Plenums des Zentralkomitees für die politische Schmiedung.
Die erbrachten Anstrengungen sind gut. Glückwünsche an alle.
August, 1991
KPP – ZENTRALKOMITEE
1Alberto Fujimori war von 28.07.1990 – 17.19.2000 Regierungsoberhaupt von Peru, inklusive eines Selbstputsches 1992.
2dt. Veränderung 90, von Fujimori 1990 gegründete Partei.
3„Alianza Popular Revolucionaria Americana“ dt, „Amerikanische Revolutionäre Volksallianz“. 1924 gegründete Partei, die von 1985 bis 1990 und 2006 bis 2011 mit Alan García den Präsidenten stellten.
4„Izquierda Unida“, dt. „Vereinte Linke“, Wahlbündnis, das von 1980 bis 1995 bestand.
5„Izquierda Socialista“, dt. „Sozialistische Linke“, Wahlbündnis von 1989 bis 1992, entstanden aus Abspaltungen aus der IU.
6Fernando Belaúnde Terry; Präsident von Peru von 1963 – 1968 und 1980 – 1985
7Alan Gabriel Ludwig García Pérez; Mitglied der APRA; Präsident von Peru von 1985 – 1990 und 2006 –2011
8Viertel im Nord-Osten Limas
9Beginn des Volkskriegs in Peru, genannt „Inicio de la Lucha Armada“ (ILA80), dt. „Einleitung des Bewaffneten Kampfes“
10Die sogenannten „Ronderos“ waren historisch der Name für Bauernwehren, die unter anderem die Selbstverteidigung organisierten. Der alte peruanische Staat nutze dann im Laufe des Volkskrieg diesen Namen um Massen gegen Massen zu stellen. Ihre Mitglieder werden „ronderos“ genannt.
11Victor Manuel Malca Villanueva; ab 1991 Innen- und Verteidigungsminister unter Fujimori
12Jorge Torres Aciego; 28.07.1990 – 06.10.1991 Verteidigungsminister unter Fujimori
13Carlos Boloña Behr; 1991 – 1993 und 07.2000 – 11.2000 Wirtschaftsminister unter Fulimori
14Enrique Martín Bernales Ballesteros; Mitglied der Izquierda Unida; ab 1985 Mitglied des peruanischen Senats; Sonderberichterstatter der UN
15Carlos Tapia, bürgerlicher Intellektuelle der unter dem Namen „Senderologie“ den Kampf gegen den Volkskrieg studierte.
16Raúl González; bürgerlicher Soziologe der gegen den Volkskrieg geschrieben hat
17Unter die wirtschaftlichen und politischen Institutionen des Imperialismus
18RCP-USA
19Auch bekannt in Deutschland unter seinem englischen Namen „Revolutionary Internationalist Movement“ (RIM)
201753 – 1821; Ein französischer Staatsmann und Freimaurer, der ein Gegner der Aufklärung war.
21Arturo Uslar Pietri; 1906 – 2001;Bekannter Venezolanischer Schriftsteller, Journalist und Politiker
22Der Kirche unterwürfig.
23In China während der Kulturrevolution viel verwendeten „Wandzeitungen des Volkes“
24„Der Bankrott der Idealistischen Geschichtsauffassung“ Vorsitzender Mao – Gesammelte Werke – Band IV
