Zum Jahrestag der Gründung der
Kommunistischen Partei Perus, dem 7. Oktober, haben wir folgendes
Dokument zugesandt bekommen. Es stellt unseres Wissens nach die erste
korrekte Übersetzung ins Deutsche dar und beinhaltet einige Fussnoten,
zum einfacheren Verständnis der nicht-peruanischen Leserschaft. Wir
freuen uns, dass wir an diesem Tag die Möglichkeit bekommen haben dieses
wichtige Dokuemnt mit unseren Lesern zu teilen:
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Über die Berichtigungskampagne mit „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“
(Redebeitrag des Vorsitzenden Gonzalo auf einem Treffen der Ausrichtungskampagne mit dem Dokument „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“)
Zentralkomitee
Kommunistische Partei Perus
1991
I. Wie man studieren sollte. Auf Analyse und Synthese achten.
Es ist auf die Analyse und die Synthese zu
achten. Sie sind zwei Seiten eines Widerspruchs und die Synthese ist
die hauptsächliche der beiden. Die Analyse erlaubt uns, die Dinge
auseinander zu nehmen, sie aufzuteilen, um ein besseres Verständnis zu
erlangen, aber das ist nur ein Teil. Es ist nicht und kann nicht der
gesamte Erkenntnisprozess sein. Der zweite Teil, die Synthese, ist
notwendig. Sie erlaubt uns die Essenz der Erkenntnis zu verstehen. Ohne
die Synthese gibt es keinen Sprung, sie ist der Teil, der die Lösung
bringt, der hauptsächliche Teil, derjenige, der ermöglicht das Gesetz zu
etablieren.
Das ist eine Frage der Ideologie, es ist
Teil der Anwendung der marxistischen Erkenntnistheorie, des
dialektischen Materialismus. Sie ist das Gegenteil zur bürgerlichen
idealistischen Ideologie, welche die Analyse und Synthese trennt. Für
die Ideologie des Proletariats, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, sind
sie zwei Teile einer Einheit und die Synthese ist hauptsächlich, weil
sie das höhere Verständnis, einen qualitativen Wandel, einen Sprung
schafft.
Es gibt zwei klassische Beispiele. Erstens
das der Uhr: Um ihren Mechanismus zu verstehen baut man sie zuerst
auseinander. Dieses Auseinanderbauen erlaubt uns, ihre Teile und die
Funktion von jedem Einzelnen kennenzulernen. Aber wenn man die Uhr nicht
wieder zusammenbaut, gibt es keine Uhr, sondern nur ihre Teile. Auch
wenn man sie anhäuft, werden sind sie nichts anderes sein als ein Haufen
Teile, aber keine Uhr.
Das andere Beispiel ist die Entwicklung
der Naturwissenschaften seit dem fünfzehnten Jahrhundert. Geschichtlich
zeigt sie in diesem Aspekt wozu das Fehlen der Synthese führt. Die
großartige Entwicklung der Wissenschaften ließ uns unterschiedliche
Facetten der Natur verstehen, wie die Mathematik, die Astronomie, die
Physik, etc. Aber dieser Prozess, der eine analytische Aufstückelung der
Wissenschaft und eine Differenzierung der unterschiedlichen Lager
bedeutete, führte auch zu metaphysischen Auffassungen. Auch die großen,
materialistischen, wissenschaftlichen Fortschritte des 18. Jahrhunderts
brachten uns metaphysische Erkenntnisse. Dennoch haben dieses
Aufstückeln und Aufteilen von Lagern einen Sprung vorbereitet. Sie haben
zunächst die Bedingungen geschaffen für das Aufkommen der
idealistischen Dialektik von Hegel und danach der materialistischen
Dialektik von Marx. So erforderte dieses Auseinanderbauen eine Synthese,
eine höhere Zusammenfassung. Es bereite so also fruchtbare Bedingungen
für den dialektischen Materialismus den Marx und Engels, vor allem Marx,
erreichten. So ist das Erreichen von diesem Meilenstein, der
Weltanschauung des Proletariats, der marxistischen Philosophie, dem
dialektische Materialismus, verbunden mit einem kraftvollen Prozess der
Synthese. So erlangte man auch den Kern der Weltanschauung des
Proletariats: den Widerspruch, ein historischer Sprung von endloser
Tragweite.
Beide Beispiele zeigen die Notwendigkeit
der Synthese, des Sprungs. Es ist daher besondere Aufmerksamkeit auf die
Analyse und die Synthese zu legen, vor allem auf die Synthese.
In den Redebeiträgen zeigt sich ein
Problem: Das Zerstückeln führt dazu von „Zitaten“ zu sprechen. In den
Redebeiträgen wird von „den Zitaten aus dem Dokument“ gesprochen, oder
„wenn man die Zitate von Marx liest …“ oder „die Zitate der Großen
Proletarischen Kulturrevolution nehmend …“. Es wird in die Aufzählung
vereinzelter Zitate verfallen und sie werden nicht auf aktuelle Probleme
angewandt. Damit schafft man, weil man die Synthese nicht anpackt, ein
Problem: die Ideologie des Proletariats, den
Marxismus-Leninismus-Maoismus, nicht als ein Ganzes zu verstehen. Das
zeigt sich sogar in den Ausdrücken von Einigen, nur in zwei Fällen wird
in einer der Meinungen „der Marxismus-Leninismus-Maoismus“ gesagt, aber
im Dokument gibt es von Anfang bis Ende wiederholt
Marxismus-Leninismus-Maoismus. In einer weiteren Ausführung wird gesagt
„die einzige Wissenschaft der Menschheit“. Ja, aber diese Wissenschaft
hat einen Vor- und Nachnamen. Es ist Marxismus-Leninismus-Maoismus,
hauptsächlich Maoismus, und seine schöpferische Anwendung ist hier im
Land das Gonzalodenken.
Es reicht nicht bei den Tatsachen stehen
zu bleiben. Wenn ein Problem auftritt muss man die Ursache sehen. Dies
ist ein ideologisches Problem und so wie sich auf ideologischer Ebene
der Widerspruchs zwischen der proletarischen und bürgerlichen Ideologie
äußert, gibt es Widerstand und in diesem spezifischen, konkreten Moment
hat die bürgerliche Ideologie die Überhand über die proletarische. Das
ist Teil des Kampfes zwischen diesen beiden Ideologien. Dieser äußert
sich mehr in neuen Personen, die sich mitten in der Schmiedung befinden.
Das bringt das Zerstören der bürgerlichen Ideologie für das Aufbauen
der proletarischen mit sich. Ohne Zerstörung gibt es kein Aufbauen. Die
Last der Tradition, des Alten, der ideologischen Deformation ist stark
und wehrt sich gegen ihren Tod. Daher stammt die Notwendigkeit einer
großen, verwandelnden Anstrengung. Der Mensch ist praktisch und nicht
grüblerisch und das um so mehr, wenn er handelt um die Realität zu
verändern, mit dem Zweck dem Proletariat und dem Volk zu dienen. Daher
ist der Mensch in der Lage diese alte und überfällige Ideologie zu
besiegen und die Ideologie des Proletariats anzunehmen, die einzige,
die, im Dienste der Klasse und der unterdrückten Völker, die Welt
verstehen und verändern kann.
Gut, wenn es zur Frage des Studiums kommt,
ist dieser Widerspruch ein Problem von Analyse und Synthese. Das ist
es, was aus Sichtweise der Erkenntnis für den Sprung sorgt. Diesen
Widerspruch nicht handzuhaben schafft Probleme in der Handhabung der
Ideologie des Proletariats. Auf dieser Ebene besteht das Problem darin,
nicht Stellung zu beziehen für den Marxismus-Leninismus-Maoismus,
hauptsächlich Maoismus, als universelle Wahrheit und als Weltanschauung,
die die Kommunisten auf der Welt vereint und hier in der peruanischen
Revolution besonders und hauptsächlich das Gonzalodenken. Stellung zu
nehmen für vereinzelte Zitate über die internationale Situation, die
nationale Politik, die Partei und ihre drei Instrumente oder über die
Massenarbeit etc. offenbart, den Marxismus nicht als Ganzes zu
verstehen. Nur bei der Analyse zu bleiben und die Synthese nicht als
Hauptsächliches zu handhaben ist ein Problem der bürgerlichen Ideologie
im Studium. So wird kein Sprung gemacht. Die Stellungsnahme ist für den
Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, als Wegleitung
und Zentrum. Das ist die Achse von allem. Das ist was uns erlaubt zu
verstehen, das Gesetz anzupacken und damit alles zu verändern: die
Natur, die Gesellschaft und die Ideen.
Merkt euch: bei der Analyse zu bleiben
führt zu Metaphysik und die Synthese führt zu dialektischem
Materialismus. Sie erlaubt uns, beim Studium des Dokumentes zum
Marxismus zu gelangen, dieser Marxismus führt uns zum Leninismus und der
Leninismus zum Maoismus. Von den dreien ist einer hauptsächlich: der
Maoismus, er führt uns weiter zum Gonzalodenken, was die Anwendung der
universellen Wahrheit auf die konkrete Realität der peruanischen
Gesellschaft und der konkreten Situation des heutigen Klassenkampfes
ist. Die Synthese erlaubt uns, das Dokument zu verstehen, zu verstehen,
dass es marxistisch ist und die Art und Weise wie die Partei heute den
Marxismus einschätzt, ausgehend von der Theorie des
Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken, dass der Maoismus die
neue, dritte und höhere Stufe ist.
Wir alle, Kommunisten, Kombattanten und
Massen, müssen uns in der Ideologie des Proletariats schmieden:
Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken.
II. Die Große Proletarische Kulturrevolution. Die Feier des 25. Jahrestags.
Die Große Proletarische Kulturrevolution
ist das größte Werk des Vorsitzenden Mao und bildet einen riesigen
Beitrag zur proletarischen Weltrevolution. Sie löste ein ausstehendes
Problem des Sozialismus: die Fortsetzung der Revolution unter der
Diktatur des Proletariats, auf ihrem unaufhaltsamen Marsch zum
Kommunismus. Das ist für gesamte kommende Zeit bereits definiert, wir
Kommunisten kennen die Lösung schon: mit proletarischen
Kulturrevolutionen führen wir die Revolution in der sozialistischen
Gesellschaft fort. Ihre Essenz, in Perspektive, ist es die Seele zu
verändern, die Ideologie zu transformieren. Die Frage ist den
Marximus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus zu verkörpern, nur
so ist die Restauration des Kapitalismus zu verhindern und weiter zu
marschieren zum Kommunismus.
Die Große Proletarische Weltrevolution ist
eine grundlegende Frage des Maoismus. Wenn wir den Maoismus nicht gut
als neue, dritte und als höhere Stufe verstehen, begreifen wir nichts,
so einfach ist die Sache. Wir wissen, dass heute Marxist zu sein
bedeutet Marxist-Leninist-Maoist, hauptsächlich Maoist, zu sein. Die
Theorie der Kulturrevolution findet sich bei Marx, der etablierte, dass
der Übergang vom Kapitalismus zum Kommunismus eine permanente Revolution
benötigt, unter einer Periode der Diktatur des Proletariats, die
unausweichlich, und notwendig ist und als große aufeinander folgende
Sprünge zu verstehen ist. Sie findet sich auch bei Lenin, der die
Kulturrevolution entwarf und sie anstieß. Es war aber der Vorsitzende
Mao, der die ausstehende Aufgabe der Fortsetzung der Revolution löste
und die Kulturrevolution als größte politische Tat, die die Menschheit
je gesehen hat, ausformte, anführte und entwickelte. Bis 1966 war dieses
Problem nicht definiert, obwohl viele und große Kämpfe stattfanden.
Aber in diesem Jahr fanden das chinesische Proletariat und Volk den Weg,
unter der persönlichen Führung des Vorsitzenden Mao, als Kopf der
glorreichen Kommunistischen Partei Chinas und erschütterten so die Welt.
Für uns ist das heute noch
lebenswichtiger, denn die verkündete, sogenannte „Niederlage des
Sozialismus“ hat damit zu tun, wie der Sozialismus entwickelt und die
Diktatur des Proletariats verteidigt wird. Was gescheitert ist, ist der
Revisionismus, nicht der Sozialismus. Der Revisionismus hat an seinem
finsteren Weg der kapitalistischen Restauration festgehalten, ist in
seiner Fäulnis versunken und zu seinem finalen Bankrott gelangt. Die
Revisionisten, in der UdSSR seit 1956 mit Chruschtschow bis zum
berüchtigten Gorbatschow und in China seit 1976 mit Deng Xiao-ping bis
heute, haben die Diktatur des Proletariats übernommen, den Kapitalismus
restauriert und den Sozialismus zerstört. Der Revisionismus ist die
politische Führung der Restauration, der negative Aspekt des Prozesses
der Restauration und Gegenrestauration, welchen die Klasse
notwendigerweise durchläuft, bis sie sich definitiv an der Macht
sichert.
Das Positivste und Großartigste in diesem
weltweiten Prozess des Kampfes zwischen Revolution und Konterrevolution,
Restauration und Gegenrestauration in der Entwicklung des Sozialismus
ist die Große Proletarische Kulturrevolution. Dass diese nur bis zum
Jahre 1976 andauerte, dass es den konterrevolutionären revisionistischen
Putsch von Deng Xiao-ping gab und dass der Kapitalismus restauriert
wurde, negiert nicht die Kulturrevolution und ihre Notwendigkeit.
Vielmehr bestätigt es was Vorsitzender Mao selbst gesagt hat: Es ist
nicht definiert, wer im Kampf zwischen Kapitalismus und Sozialismus, im
Kampf bis zum Tode zwischen Restauration und Gegenrestauration, dem
antagonistischen Kampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat, gegen wen
gewinnt. Der Klassenkampf geht weiter bis zum endgültigen Sieg, bis zum
Kommunismus.
Die Kulturrevolution fand von 1966 bis
1976 statt. Das ist ein unauslöschlicher Fakt, eine Realität, und die
ganze Welt hat sie gesehen. Damit ist die proletarische Kulturrevolution
eine gelöste Sache. 1848 sagte Marx, die Macht sei mit Gewalt zu
erobern, aber er erlebte es nie, konnte es nie in die Tat umsetzen.
Dennoch gab er uns die Lösung: das Proletariat muss mit revolutionärer
Gewalt die Macht erobern und die Diktatur des Proletariats anwenden. So
gab uns auch der Vorsitzende Mao die Lösung die Revolution unter der
Diktatur des Proletariats fortzusetzen. Des Weiteren wandte er diese an,
deswegen wissen wir was zu tun ist, haben Erfahrung.
Ohne die Pariser Kommune von 1871 zu
schmälern, die den ersten Meilenstein im Prozess der Eroberung der Macht
für das Proletariat darstellt, erinnern wir uns daran wie Marx selbst
verstand, dass sie scheitern würde. Es fehlte die Kommunistische Partei,
um sie zu führen. Dennoch sagte er: Es darf nicht erlaubt werden, dass
die Moral der Klasse ruiniert wird, egal wie viele Führer fallen und er
unterstütze und verteidigte sie. Trotz ihres Status als erster
Meilenstein, ist sie nicht mit der Verwirklichung der Großen
Proletarischen Kulturrevolution zu vergleichen, die ein Meilenstein von
viel höherer Qualität ist. Abgesehen davon hielt das erste ungefähr zwei
Monate und die Kulturrevolution erstreckte sich über mehr als zehn
Jahre, wurde geführt vom Vorsitzenden Mao, angeleitet von der
Kommunistischen Partei Chinas und mobilisierte hunderte Millionen
Menschen. Zwischen den beiden liegen die Oktoberrevolution, geführt von
Lenin, dem Erbauer der ersten Diktatur des Proletariats und des ersten
sozialistischen Landes der Welt, sowie die Demokratische Revolution in
China welche im Jahre 1949 siegte, die ebenfalls vom Vorsitzenden Mao
geführt wurde. Von diesen vier großen und glorreichen Meilensteinen der
Eroberung der Macht und des Aufbaus des Sozialismus, sowie der
Etablierung und Verteidigung der Diktatur des Proletariats, für das
internationale Proletariat als führende Klasse, ist die Große
Proletarische Kulturrevolution die bis heute höchste und am meisten
entwickelte.
In unserer Partei, der Kommunistischen
Partei Perus, stellt unsere Allgemeine Politische Linie fest, dass die
peruanische Revolution auf ihrem Marsch zum Kommunismus aus drei
Revolutionen besteht, die demokratische, die sozialistische und die
Kulturrevolution (welche nicht nur eine, sondern mehrere sein wird).
Aber alle, von der ersten an, sind ein ununterbrochener Marsch zum
Kommunismus. Das müssen wir sehr gut anpacken, weil wir genau jetzt, 25
Jahre nach der Großen Proletarischen Kulturrevolution, in ihr unsere
Zukunft sehen, mehr noch wenn wir bedenken, dass es in ihr war, dass der
Maoismus die Welt erleuchtete und zur neuen, dritten und höheren Etappe
des
Marxismus wurde, zum Marxismus-Leninismus-Maoismus. Feiern wir den 25. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution!
Das Dokument „Wahlen: Nein! Volkskrieg:
Ja!“ behandelt, was der Vorsitzende Mao für diese glorreiche Revolution,
festgelegt hat. So liefert es uns die wesentlichen Fragen für die Feier
des 25. Jahrestags der Großen Proletarischen Kulturrevolution.
Die geäußerten Auffassungen haben die
Kulturrevolution und ihre Essenz aufgenommen: die Seele zu verändern,
aber wir müssen es, im Kontext des schon Gesagtem verstehen. Gewöhnen
wir uns daran zu studieren um anzuwenden, um praktische Ableitungen aus
der aktuellen Politik zu machen. Das führt uns zu einer dritten Frage.
III. Politische Situation
Die Dokumente, die Politik oder die
Direktiven der Partei zu nehmen und diese auf die politische Lage
anzuwenden, ist die politische Praxis des Proletariats. Wenn wir
studieren, machen wir das mit Blick auf die Anwendung, um lebendige
Probleme zu lösen, sonst fallen wir in eine lebensfremde Art zu
studieren oder in Nachplappern und das ist eine idealistische,
metaphysische, bürgerliche Methode.
Analysieren wir also den aktuellen
Klassenkampf im Lichte der vier Teile des Dokuments. Lassen wir uns die
Ideen, die wir heute gesehen haben und die das Zentralkomitee festlegen
muss, durch den Kopf gehen.
Worum geht es im ersten Teil des Dokuments
ENTSCHEIDENDE WAHLEN FÜR DIE REAKTION? Das Dokument zeigt uns den
internationalen und nationalen Kontext. Bezüglich dem internationalen
Klassenkampf denken wir, dass sich heute eine allgemeine
konterrevolutionäre Offensive entfaltet. Wenn wir die Positionen der
Partei von 1985 zur Zeit der Perestroika von Gorbatschow ansehen, legten
wir damals fest: „eine neue konterrevolutionäre, revisionistische Offensive, geführt hauptsächlich von Gorbatschow und Deng“. Später, im Mai 1990, im vorliegenden Dokument, legten wir dar: „In
der letzten Zeit intensiviert sich die Offensive und konvergiert mit
der Offensive gegen den Marxismus, entfesselt vom Imperialismus. Sie verkünden erneut die angebliche und propagierte ‚Überholtheit des Marxismus‘. Die Verschwörung und der Zwist, in diesem Fall hauptsächlich die Verschwörung, findetin diesem finsteren Angriff gerichtet gegen den Marxismus-Leninismus-Maoismus statt“.
In Synthese, eine konvergierende Offensive in Verschwörung und Zwist
des Imperialismus mit dem Revisionismus. Die Vorkommnisse zeigen, dass
es so war und so bleibt. Wäre es damit nicht richtig den Schluss zu
ziehen, dass wir eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive
durchleben? Warum sagen wir das? Weil alle die Revolution angreifen, die
demokratische Revolution und die sozialistische Revolution. Sie greifen
die revolutionäre Gewalt an, den Volkskrieg. Sie greifen die
Kommunistische Partei an, den Sozialismus und die Diktatur des
Proletariats. Sie greifen das Ziel an, den Kommunismus. Sie sagen, dass
die Ereignisse gezeigt haben, dass der Sozialismus keine Gültigkeit mehr
hat, dass er nicht mehr existiert, dass er gescheitert ist. Aber man
muss sie daran erinnern, dass es in den 1950ern ein sozialistisches
Lager gab, dass der Sieg der Revolution in China den Wandel der
Kräfteverhältnisse auf der Welt bedeutete und dass kein System so tief
gehend und schnell die verrottende kapitalistische und feudale Grundlage
gewandelt hat, wie es in der UdSSR oder in China der Fall war und
daran, dass der Sozialismus sich in der UdSSR mit Lenin und Genossen
Stalin entwickelte, bis der Revisionist Chruschtschow die Macht
übernahm. Die Situation in China war ähnlich. Der Sozialismus bestand
bis nach dem Tod des Vorsitzenden Mao im Jahre 1976, wonach Deng den
konterrevolutionären revisionistischen Putsch machte. Wenn wir von 1848
an zählen, als Marx und Engels, die nur zu zweit waren, das unsterbliche
Manifest der Kommunistischen Partei schrieben, wurde der Sozialismus
damit das erste Mal solide fundiert und danach 1917 konkretisiert. Der
Sozialismus ist jung, hatte wenig Zeit und heutzutage existiert er als
Erfahrung, in den Kommunisten und Revolutionären der Welt. Er existiert
als Ideologie, als Politik, als Theorie und Praxis und lebt auch in uns,
den Kommunisten und Revolutionären Perus.
Es ist also eine konterrevolutionäre
Offensive, die versucht die Revolution als historische und politische
Haupttendenz heute in der Welt zu bannen. Und, wer zielt gegen die
Revolution? Der Imperialismus und der Revisionismus vereint, beide, aber
von den beiden ist der Yankee-Imperialismus der Hauptsächliche. Er
führt diese Offensive an, da er versucht sich als einzige hegemoniale
imperialistische Supermacht zu etablieren, in seinem Wettkampf mit der
anderen, russischen, imperialistischen Supermacht und den anderen
imperialistischen Mächten. Diese Offensive wird hauptsächlich vom
Yankee-Imperialismus als Hegemon entwickelt. Die Kampagne ist auch
allgemein, da sie zusätzlich dazu, dass sie vom Imperialismus,
Revisionismus und der weltweiten Reaktion kommt, auf allen Ebenen
stattfindet: Ideologisch, politisch und ökonomisch, auch wenn das
Politische das zentrale ist.
All dies müssen wir sehr ernsthaft
durchdenken, analysieren, gut verstehen, so wie alles. Es kommt darauf
an die Realität zu verstehen um das Gesetz abzuleiten, das sie regiert,
und sie damit im Dienste des Proletariats und der Völker der Welt zu
transformieren.
Hier gilt es eine Anmerkung zu machen. Es
ist nicht die letzte Offensive, da müssen wir genau unterscheiden, es
ist eine allgemeine konterrevolutionäre Offensive. Es wird im
Allgemeinen von der letzten Offensive gesprochen, wenn es um den letzten
Teil der strategischen Offensive der Revolution geht. Politisch und
militärisch betrachtet, durchlebt die Weltrevolution drei Momente, wobei
offensichtlich ist, dass das Politische das Militärische anführt und
hauptsächlich ist: Die strategische Defensive, das strategische
Gleichgewicht und die strategische Offensive. Unsere Position ist, dass
wir uns in der strategischen Offensive der Weltrevolution befinden. Wir
sagen nicht, dass wir uns schon in der letzten Offensive befinden.
Zusätzlich gehen wir davon aus, dass die strategische Offensive der
Weltrevolution einen langen Prozesses durchgeht, nicht einen kurzen und
dieser bewegt sich vielmehr in großen Zick-Zack-Bewegungen und erleidet
sogar Rückschläge. Damit geht es hierbei nicht um die Revolution,
sondern um die Konterrevolution, um eine allgemeine konterrevolutionäre
Offensive um die Entwicklung der proletarischen Weltrevolution zu
verhindern.
Eine weitere Sache: so viel sie auch mit
Kanonen donnern, die ökonomischen Schläge entladen, Schlamm werfen und
angreifen, wie immer ohne gültige Grundlage, sind sie verdammt, besiegt.
Wenn wir wissen, dass es in Revolutionen Restaurationen und sogar
Rückschläge gibt, kann es uns nicht überraschen, dass es eine allgemeine
konterrevolutionäre Offensive gibt, viel eher müssen wir sie gut
definieren, um sie handzuhaben und zu besiegen. Die Angriffe auf den
Marxismus waren schon immer Prolog seiner Entwicklung und seines
Fortschritts. Erinnern wir uns was wir 1979 festhielten: 15 Milliarden
Jahre des Prozesses der Materie in Bewegung, von dem wir wissen, führen
zum unaufhaltsamen Marsch zum Kommunismus. Das ist die Realität.
Versteht dieses Gesetz und führt diesen Prozess voran. Das Ziel, der
Kommunismus, ist keine Idee am Rande des materiellen Prozesses, sondern
ein Teil davon, kommt aus ihm und ist seine Perspektive, es ist Teil des
materiellen Prozesses, es ist Teil der unaufhaltsamen Bewegung der
Materie. Es gibt keine andere Klasse mit der geschichtlichen Zukunft des
Proletariats. Die Bourgeoisie war revolutionär, aber ist historisch
überholt und, wie jedes bedrängte Biest, schlagen sie wild um sich. Das
ist der Preis ihrer Zerstörung. Sie spüren, dass sie untergehen, sie
wissen, dass sie eine noch nicht bestattete Leiche sind. Doch obwohl ihr
Grab schon offen ist, wehren sie sich dagegen vom Proletariat beerdigt
zu werden. Das letzte Monster, der Unterdrücker der Völker der Welt, der
Imperialismus, den die Bourgeoisie beschworen hat, muss, zusammen mit
dem Revisionismus und der Weltreaktion, vom Erdball gefegt werden. Es
liegt am Proletariat, am Volk, an uns, ihn zu begraben, es ist unsere
notwendige Aufgabe von historischen Tragweite. Das ist die absolute
Überzeugung, die wir haben sollten. Die Bourgeoisie werden wir
zerschlagen, den Imperialismus werden wir begraben, ihn und all seine
Partner und Lakaien.
In diesem ersten Teil des Dokumentes,
bezüglich der nationalen politischen Situation, wirft es die sogenannte
„Legitimation“ auf. Es ist eine These des Yankee-Imperialismus, seines
Krieges der niedrigen Intensität, seines kontrasubversiven Kriegs. Seine
Bedeutung haben wir in mehreren Veranstaltungen seit dem Parteitag
behandelt. Uns interessiert: Wie steht es heute? Es gibt keine solche
Legitimation. Die Stimmen, die Fujimori
erreicht hat (abgesehen von dem Charakter der reaktionären Wahlen und
der Farce, die sie in Peru ist) legitimieren ihn nicht, viel mehr
delegitimieren sie ihn. (Der Nichtwähleranteil war mit 27% der
Wahlberechtigten im ersten Wahlgang größer als die 24,6% für Cambio 90.
Das ist weit entfernt von den 50%, die ihre Verfassung fordert um die
Präsidentschaft erlangen. Und dann im zweiten Wahlgang hat er auch nur
mit den Stimmen der Apra, IU und IS
lediglich eine einfache Mehrheit erreicht). Durch sein Handeln wird
dies noch schlimmer, da Fujimori wegen des Charakter des Regimes, das er
führt, gegen das Volk geht. Er ist Vertreter der Großbourgeoisie,
hauptsächlich ihrer Kompradorenfraktion, aller Grundbesitzer und er ist
der unterwürfigste Lakai des Yankee-Imperialismus bis jetzt und der
tollwütigste Feind des Volkskrieges. In Synthese ist er ein
völkermörderischer Landesverräter.
So entwickelt sich die „Delegitimierung“,
ihre vollständige Demaskierung fortlaufend. Das Volk fühlt, dass es
weder Grund noch Recht für so viel Ungleichheit, so viel Unterdrückung
gibt, und der Volkskrieg verstärkt das Gefühl. Die systematischen
Menschenrechtsverletzungen, die völkermörderische Politik, die nach
Belaúnde und García
andauert. Können sie durch Tatsachen das Gegenteil beweisen? Das Volk
fühlt das, durchlebt das. Das erneute Auftauchen von Massengräbern, das
Abschlachten der Kinder des Volkes, das niederträchtige und ungestrafte
Morden von Kombattanten und deren Familienangehörigen, Kriegsführung
ohne Gefangene zu nehmen. Können sie dies vor dem Volk, das dies
durchlebt, verstecken? Das wahnsinnige Verbrechen gegen die
Familienangehörigen und Massen, die an dem V. Jahrestag des Tags des
Heldentums, auf öffentlichen Plätzen und den Elendsvierteln Limas, wie
in San Gabriel,
ruhig marschierten, einzig mit ihren Transparenten und ihrer Agitation
bewaffnet. Können sie das unter den Teppich kehren? Und die persönlichen
Danksagungen Fujimoris an die Truppen, die dies verübt haben. Können
sie das verneinen? Der Protest gegen die Ermordung eines
Universitätsstudenten und zweier einfacher Jugendlicher, die aufgrund
der einfachen Tatsache ermordet wurden, dass die Rucksäcke trugen. Ist
es möglich, das zu verbergen und zum erneuten Mal die Mörder zu
beschützen? Und der Genozid, der an den Gemeinden der Ureinwohner verübt
wurde? Das verwandeln der Bauerngemeinden in Kanonenfutter der
völkermörderischen bewaffneten Streitkräften? Ihrer Gefolgschaft einen
Blankocheck für jede Art von Verbrechen geben? Können diese Sachen die
Regierung Fujimoris legitimieren? Den Lohn auf brutalste Art zu senken
und komplett unverfroren das Schul- und Gesundheitssystem aufzugeben?
Die Regierung, die Pest und Cholera bringt, sein? Die aufs äußerste
systematische Negation der durch das Proletariat und das Volk eroberten
Rechte? Die unablässige und steigende Repression gegen die Massen? Das
Einführen der Hypothek, des Wuchers und der neuen Konzentration des
Bodens, um vor allem die armen Bauern zu vertreiben? Der Hunger von
Millionen, die in absolute Armut getrieben wurden? Die tiefgründige
Rezession der peruanischen Wirtschaft, die Jahrzehnte des Einkommens der
Massen zurückwirft? Die Zerstörung des nationalen Produktionssystems?
Der größte Ausverkauf des Landes an den Imperialismus? Usw. usf. ist all
das in der Lage die Regierung Fujimoris zu legitimieren? Nein, sie hat
sich in nicht mal einem Jahr absolut und vollkommen demaskiert.
Zusammengefasst, in dem ersten Teil des
Studiums des Dokuments können wir sehen: 1.) die üble allgemeine
konterrevolutionäre Offensive und 2.) die wachsende „Delegitimation“ und
Demaskierung der Regierung Fujimmoris und des verfaulten peruanischen
Staates.
Im zweiten Teil: DIE POLITISCHE KRISE
NIMMT FORM AN, DIE WIDERSPRÜCHE NEHMEN ZU, müssen wir unsere
Aufmerksamkeit auf den Prozess des bürokratischen Kapitalismus richten.
Der bürokratische Kapitalismus ist eine These unserer Partei. Es ist die
Art und Weise, die Form, wie sich der Kapitalismus hier, in den
rückständigen halb-feudalen, halb-kolonialen Ländern, wie dem unseren,
äußert. Dies hat damit zu tun, dass die peruanische Gesellschaft eine
sehr embryonale Entwicklung des Kapitalismus in dem 18. Jahrhundert
erreichte, der einen Impuls Mitte des letzten Jahrhunderts hatte, dem
englischen Imperialismus untergeordnet war und die Konsequenzen des
Kriegs mit Chile erlitt.
Ab 1895 durchlebt der bürokratische
Kapitalismus drei Momente: 1.) von 1895 bis 1945, dessen Achse die
1920er sind, das ist der Moment der ENTWICKLUNG DES BÜROKRATISCHEN
KAPITALISMUS. 2.) von 1945 bis 1980, dessen Achse die 1960er sind, ab
1968 (dem korporativistischen faschistischen Putsch von Velasco) ist es
der Moment der VERTIEFUNG DES BÜROKRATISCHEN KAPITALISMUS. Die Partei
hat festgehalten, dass der faschistische Staatsstreich drei Ziele hatte:
erstens den bürokratischen Kapitalismus zu vertiefen; zweitens die
peruanische Gesellschaft zu restrukturieren; und drittens die
peruanische Revolution zu bannen. Es ist offensichtlich, dass er das
nicht zu Ende bringen konnte, er hat Grundlagen dafür gelegt, aber seine
Aufgabe konnte nicht erfüllt werden. Der niederschmetterndste Beweis
dafür ist die Einleitung des bewaffneten Kampfes 1980.
So beginnt der dritte Moment 1980, der der ZERSTÖRUNG DES
BÜROKRATISCHEN KAPITALISMUS, innerhalb dieses Momentes befinden wir uns
heute.
Der bürokratische Kapitalismus wird
bereits in einen kritischen Zustand und krank geboren und befindet sich
heute in seiner allgemeinen Krise, er befindet sich auf dem Weg seiner
Vernichtung; aber wenn man sich den Prozess eines jeden Momentes
anschaut, und ihn zusammenfasst, da gibt es seinerseits Unterteilungen,
es gibt einen Prolog, zum Beispiel gab es im ersten Moment zunächst eine
Vorbereitung; danach in den 1920ern, in denen die Grundlagen der
Entwicklung des bürokratischen Kapitalismus gelegt wurden; und danach
ein Prozess des Untergangs. Es wird nicht die vorgesehene Entwicklung
erreicht, es entsteht eine Krise und diese bringt einen tiefgreifenderen
Niedergang. Die historischen Tatsachen beweisen das. Im zweiten Moment,
der Vertiefung des bürokratischen Kapitalismus, durchlebten wir
ebenfalls einen Prolog oder Vorbereitung, daraufhin wurden Grundlagen
gelegt und schließlich kam die Krise, die einen weiter fortgeschrittenen
Niedergang als in dem vorigen Moment erzeugte.
Im dritten Moment, der Zerstörung des
bürokratischen Kapitalismus, von 1980 an, gibt es auch diesen Prolog,
eine lange und verzwickte Vorbereitung von Umständen, die die 1990er
hervorbringt. Heute schaffen sie Grundlagen, um den Neoliberalismus
anzuwenden und zerreißen sich das Maul darüber, dass sie „Revolution“
machen. Aber genauso, wie in den vorigen beiden Momenten des
bürokratischen Kapitalismus, werden sie in diesem dritten Moment, mit
den geschaffenen Grundlagen notwendigerweise eine weitere Krise
hervorbringen und diese wird ihrerseits einen noch viel tieferen
Niedergang schaffen. Um den zweiten vom dritten Moment zu unterscheiden,
heben wir hervor, dass der zweite sich auf den Staat als ökonomischen
Haupthebel fokussierte, während sie heute versuchen die nicht-staatliche
Aktivität als Haupthebel zu etablieren. Die Geschichte zeigt, dass
Grundlagen zu schaffen einige Früchte trägt, so ist es, aber es schafft
auch eine tiefgreifendere Krise. All das zeigt, dass heute in dem
dritten Moment, der bürokratische Kapitalismus sich in seiner
allgemeinen Krise befindet, ideologisch, politisch und ökonomisch. Die
aktuelle kritische Situation nimmt seit 1974 Gestalt an und sie schaffen
es nicht sie zu überwinden. Politisch zersetzt sich der Staat weiter:
der Präsident regiert per Dekret, indem er die Befugnisse des Paragraf
211, Artikel 20 der Konstitution missbraucht. Das Parlament erfüllt
nicht seine Hauptfunktion, die Gesetzgebung, und die Judikative, die von
Fujimori selbst gedemütigt wurde, der jedes bisschen an finanziellen
Mitteln fehlt, siecht immer weiter ins Untertanentum hinein. Zusätzlich
führen sie in den Gesetzen, unter anderem im neulichen Strafgesetz,
immer mehr faschistische Normen ein. Jeden Tag kommen immer mehr
faschistische Indizien und Positionen auf. Ebenso auf ideologischer
Ebene, hängt ihnen, wie auch ihre imperialistischen Herren, das Laster
ihrer eigenen, vergammelten und perspektivlosen Ideologie um den Hals.
Ihnen bleibt nichts anderes übrig als die Banner vom 18. und Anfang des
19. Jahrhunderts zu erheben: den Liberalismus. Wenn diese bereits im
ersten Weltkrieg lumpige und zerfetzte Banner gewesen sind, dann sind
sie heute nichts als alter Kompost, sie sind störrisch, sie haben keine
Zukunft. Der Sozialismus hingegen ist die Zukunft und das
erwiesenermaßen, während der Kapitalismus ein Kadaver ist, der, wie
viele andere, noch nicht beerdigt wurde.
So versinken sie ideologisch, politisch
und ökonomisch immer mehr in ihrer allgemeinen Krise und werden Tag für
Tag durch den Volkskrieg zerstört.
Diese Regierung stürzt sich in eine
Situation, die immerzu schwieriger wird, die vollständigste und
schwierigste, die die peruanische Gesellschaft je gesehen hat. Sie
werden sie nicht handhaben können. Die Mittel, die sie anwenden, werden
nichts erreichen als ein vorübergehendes Aufblühen vor dem Tod, dem
absoluten Bankrott. Das Hauptinstrument dieser Zerstörung ist der
Volkskrieg, der sich auf dem Klassenkampf der Massen basiert.
Es ist wichtig die drei Momente des
bürokratischen Kapitalismus und ihre Besonderheiten hervorzuheben.
Insbesondere den dritten. So können wir verstehen, wie sie die drei
politischen Aufgaben der peruanischen Reaktion und deren
imperialistischen Herren, hauptsächlich dem Yankee-Imperialismus, nicht
verwirklichen können werden: den bürokratischen Kapitalismus
wiederzubeleben, den Staat zu restrukturieren und den Volkskrieg zu
vernichten. Das können sie nicht schaffen und werden sie nie. Es ist
historisch und politisch unmöglich. Selbst die Reaktionäre verbreiten im
In- und Ausland, dass die Regierung Fujimoris nichts erreicht, dass sie
von Misserfolg zu Misserfolg schreiten. Das ist ein Teil der Wahrheit,
denn nicht nur ihre Schwierigkeiten werden größer, sondern es ist die
notwendige Verwirklichung des bürokratischen Wegs der Ausbeuter, der
Großbourgeoisie, Großgrundbesitzer und des Imperialismus. Es ist die
Verwirklichung eines Gesetzes, des Gesetzes, dass der Prozess der
Entwicklung des bürokratischen Kapitalismus die Revolution zum Reifen
bringt und dies wird durch die Entwicklung des Volkskriegs beschleunigt
und verstärkt. So eilt die Eroberung der Macht im ganzen Land heran.
In dem zweiten Teil des Dokumentes, ist es
ebenfalls wichtig die komplementären Bezirkswahlen im Kopf zu behalten,
über welche sich die korrupten Tratschtanten bereits begonnen haben
sich das Maul zu zerreißen, jedoch nicht die Wahrheit verschleiern
werden können. Heute ist es nicht nur so, dass die bewaffneten
Streitkräfte die Wahlen bestimmen, sondern sie ernennen auch die
Autoritäten, genauso wie das Dokument, das sie in Cangallo ausgearbeitet
haben es darlegt, werden sie es weiter handhaben. Die Wahrheit kommt
ans Licht. Gestern prahlten sie mit angeblichen demokratischen
Errungenschaften. Heute sagen sie, dass mehr als 400 Bezirke keine
Verwaltungsautoritäten besitzen, da seht ihr deren Demokratie.
Andererseits sind sie nicht in der Lage ihre Kandidaten zu beschützen,
aber akzeptieren nicht den Rücktritt von Kandidaten, so wie denen der IU
in Ayacucho. Und in Junín haben sie Mitglieder der Bauernwehr als Kandidaten aufgestellt.
So ist es, für diese verdorbenen Systeme
sind die Wahlen nichts als ein Instrument dazu, das Volk weiter
auszubeuten und unterdrücken. Deswegen ist die Boykotttaktik der Partei
gut, sie entwickelt die wahlfeindliche Tendenz des Volkes und dient dem
Volkskrieg.
In dem dritten Teil des Dokuments: DER
BOYKOTT ENTWICKELT DIE WAHLFEINDLICHE TENDENZ DES VOLKES UND DIENT DEM
VOLKSKRIEG, fokussiert euch auf die Fortschritte die die Farce, die 1989
aufgesetzt wurde, entlarven, was in dem II. Plenum des Zentralkomitees
beschlossen wurde, dass 1990 der Volkskrieg eine große Eroberung der
offenen Volkskomitees und 1991 das strategische Gleichgewicht errungen
hat. Ein einfacher Satz, das strategische Gleichgewicht auszurufen, war
ausreichend, dass den Reaktionären und Revisionisten die Zähne klappern.
Fast alle haben einstimmig aufgeheult, sich heiser geschrien und sogar
lächerliche und blutrünstige Einsätze durchgeführt, wie immer an den
Massen ihren Terror auslassend, um zu „beweisen“, dass es ein solches
Gleichgewicht nicht gibt. Warum? Weil sie in Panik verfallen, denn das
Alte wird sterben und begraben werden. Das Wort der Partei wurde von der
Wahrheit noch nie Lügen gestraft. Alles was wir angekündigt haben,
haben wir durchgeführt, wir redeten von der Einleitung und wir
vollbrachten die ILA 80, heute gehen wir dazu über die Macht im ganzen
Land zu erobern. Wir redeten von strategischem Gleichgewicht und
verdeutlichten es. Das ist mehr denn je hervorzuheben: „Das strategische Gleichgewicht und die Vorbereitung der Gegenoffensive. Der Feind tut das, um seine Positionen wieder zu gewinnen um sein System aufrecht zu erhalten. Wir, um die strategische Offensive vorbereiten durch ‚Erbaut die Machteroberung‘.“
Das muss gut verstanden werden um es immer besser handzuhaben. Denkt
daran, das ist eine Aufgabe, die wir tiefgreifend behandeln müssen,
nicht nur das zu sehen was der Vorsitzende Mao uns lehrt, sondern die
spezifische Gestalt, die es hier in unserem Land annimmt.
Zudem heben wir hervor, wie der ganze Prozess von 11 Jahren des Volkskrieges uns die III. Kampagne von „Treibt die Entwicklung der Stützpunktgebiete voran“ gebracht hat, der Teil des Großen Plans „Entwickelt die Stützpunkte für die Eroberung der Macht“ ist. Ihre Bedeutung wurzelt darin, dass sie der Abschluss des Plans „Vorantreiben“
ist und damit Grundstein für den neuen Plan. Zusammengefasst: die
Erfüllung dieser III. Kampagne im Mai, Juni und Juli ist großartig, bis
zum heutigen Tage gab es nie so viel Tiefgang, oder wurde der Volkskrieg
so hoch erhoben, hauptsächlich auf dem Land und ergänzend in der Stadt.
Wir sollten alle eine große Freude verspüren, dass wir mit ganzem
Herzen einer so weitreichenden Aufgabe dienen, egal auf welcher Ebene
wir daran teilnehmen, ein Stein auf dem anderen bildet eine Mauer. Und
da sind die Verräter und diejenigen, die das leugnen. Wenn sie das
machen, tun sie das aus ihrem eigenem Klasseninteresse heraus, um ihre
Geldbeutel zu füllen, obwohl sie von der peruanischen Reaktion und den
Imperialismus tatsächlich schlecht bezahlt werden. Wir sind uns der
Wahrheit in der wir leben, die wir aufbauen, bewusst. Deswegen können
wir, in der Partei, in der Volksguerillaarmee, in der Neuen Macht und
den Massen sehen, wie die großen Errungenschaften der heldenhaften
Führung des Volkskrieg Gestalt annehmen.
Gibt es es Anzeichen für Widerhall von
diesem Prozess des Volkskriegs? Ja, zum Beispiel debattiert der Senat
der USA zum ersten Mal über den Volkskrieg in Peru, er hat Widerhall in
der Brutstätte der Weltreaktion. Das ist nicht das wichtigste Zeichen,
aber es ist wichtig. Es gibt „Moderne Tratschtanten“ die Luftschlösser
bauen, wie Fujimori, der völkermordende Landesverräter, oder Henker wie
der Innenminister, General Malca, der Verteidigungsminister General Torres Aciego oder störrische Yankee-Lakaien wie der Wirtschaftsminister C. Boloña Behr oder Nachläufer und Karrieristen wie Bernales, Tapia, Gonzales,
usw. Und sie sind dermaßen unterwürfige Lakaien des Imperialismus und
Diener der Ausbeuterklassen, dass sie den Imperialismus, hauptsächlich
den Yankee-Imperialismus, um Hilfe anbetteln, davon träumend den
Volkskrieg zu vernichten. Sie schachern mit seinem großen Fortschritt um
ihre sogenannte Wiedereingliederung zu erhalten und den erzreaktionären peruanischen Staat zu verteidigen.
In den USA fängt man bereits an die Wahlen
des kommenden Jahres vorzubereiten und Bush lässt sich zur Wiederwahl
aufstellen. Er hat einen lumpigen Erfolg im Mittleren Osten erreicht.
Für sie ist das schon eine ganze Menge, auch wenn es allen klar ist,
dass nicht das erreicht wurde, was sie sich vorgenommen hatten. Wir
sagen das, denn eine niederträchtige und überhebliche Gewalttat gegen
ein Volk kann niemals ein Erfolg sein, insbesondere heute, da jeder der
Befreiungskämpfe der Völker der Welt Teil der Weltrevolution ist (wir
kennen die Begrenzungen der Klasse von Sadam Hussein), aber dies ist ein
„Erfolg“ für den Yankee-Imperialismus. Mehr noch, diesen Golfkrieg
haben sie angefangen, um ihrer Wirtschaft einen Anstoß zu geben, aber es
gab ihnen nicht den Auftrieb, den sie sich erhofft hatten. Ihre
Ökonomie hat und wird weiterhin gegenüber anderen imperialistischen
Mächten ernste Probleme haben, ohne dass das bedeutet dass sie aufgehört
hätten imperialistische Supermacht zu sein. Dazu kommt, dass sie sich
mit dem Kampf gegen die Drogen, den Bush zu entfesseln begonnen hat,
auch gegen ihr eigenes Volk wenden. Denn, so wie er um seine
ökonomischen Probleme handzuhaben Steuern anhebt und Sozialausgaben
kürzt und damit in Konflikt mit dem Nordamerikanischen Volk kommt, so
wendet er sich mit diesem Mittel gegen die Ärmsten und am meisten
ausgebeuteten, besonders gegen die unterdrückten Minderheiten, aber da
hat er ebenso wenig Resultate. Aber dieser Kampf gegen Drogen ist eng
verbunden mit dem Kampf gegen den Volkskrieg in Peru und dem
Klassenkampf in der Andenregion, dementsprechend hat sie in der
nordamerikanischen Politik Widerhall. Dementsprechend müssen wir davon
ausgehen, dass die Sache nicht im September endet, wir beziehen uns
dabei auf die Einstellung der sogenannten „Hilfe“. Um diese zu bekommen,
muss die peruanische Regierung das „Anti-Drogen“ Abkommen erfüllen, ein
Teil dessen, ist der Respekt der Menschenrechte, und diese verletzt der
peruanische Staat systematisch. Der Volkskrieg in Peru ist also ein
Instrument für seinen Wahlkampf. Aber das, was uns mehr interessiert,
ist, dass er in seinem Kongress widerhallt. Außerdem hilft das dem Kampf
unserer Genossen der Revolutionären Kommunistischen Partei und der Revolutionären Internationalistischen Bewegung,
mit denen uns das weiter zusammenbringt, wie auch die Entwicklung einer
gemeinsamen Kampagne gegen den Imperialismus, hauptsächlich
Yankee-Imperialismus, unter der Parole „Yankees Go Home“. Das ist ein
weiterer Beweis für den Fortschritt und Widerhall der III. Kampagne.
Der vierte Teil des Dokuments: WAHLEN
NEIN! VOLKSKRIEG JA!, welcher der hauptsächliche ist, handelt davon wie
der Marxismus heute einzuordnen ist. Auf vier Gebieten sehen wir die
grundlegenden Thesen des Marximus-Leninimus-Maoismus, hauptsächlich
Maoismus. Das ist eine erneute Bestätigung unserer Prinzipien und
beinhaltet sogar eine Darstellung unserer jeweils höher werdenden
Weltanschauung, die als Einheit verstanden wird. Marx entspricht ein
kleinerer Teil, ein größerer Lenin und ein weiterer, wesentlich
größerer, dem Vorsitzenden Mao, was auch die Entwicklung des Maoismus
als neue, dritte und höhere Stufe zeigt.
Eine erste aktuelle Ableitung: Den
Marxismus-Leninismus-Maoismus hochhalten, verteidigen und anwenden ist
das Entscheidende, um die Weltrevolution zu entwickelnden, den
Imperialismus und die internationale Reaktion zu zerstören und den
Revisionismus zu zerschlagen. Das ist der Kern. In den 1960ern wurde
gesagt, dass der Maoismus die mächtigste Waffe ist. Er ist unsere
Atombombe, eine unüberwindbare Waffe. Heute müssen wir uns der
historischen Tragweite des Marxismus, seiner Unbesiegbarkeit, noch
bewusster sein, davon, dass der Marxismus allmächtig ist, weil er wahr
ist. Er ist das Entscheidende, von ihm hängt alles ab und leitet sich
alles ab. Wenn wir uns vom Maoismus entfernen, dann wird die Revolution
zurück geworfen, auch wenn sie nicht aufgehalten werden kann, denn der
Marxismus-Leninismus-Maoismus wird sich wieder durchsetzen und die
Revolution führen. Wir brauchen hauptsächlich den Maoismus, und wir
müssen ihn hochhalten, und dass jedes mal mehr. Das verlangt, dass wir
ihn verteidigen, es reicht nicht ihn hochzuhalten, wir halten die Fahnen
hoch, um sie zu verteidigen. Aber das Hauptsächliche ist es ihn
anzuwenden.
Wozu den Marxismus-Leninismus-Maoismus,
hauptsächlich den Maoismus hochhalten, verteidigen und anwenden? Um die
proletarische Weltrevolution zu entwickeln. Die Haupttendenz in der Welt
ist die Revolution, es gibt keine Zukunft für die Menschheit, ohne den
vollständigen und allumfassenden Sieg der Revolution, was sich im
Kommunismus konkretisiert. Nun gut, die Frage ist die Weltrevolution zu
entwickeln und sie zu entwickeln, bedeutet sie anzuwenden, sie
durchzuführen, und es ist richtig was hier hervorgehoben wurde, es ist
nicht wichtig wie viele es sind, sondern ob sie das machen wollen oder
nicht. Damals, 1848, waren Marx und Engels lediglich zwei, heute 143
Jahre später sind wir Millionen auf der Welt. Damals hatten wir nichts,
heute haben wir zwei grandiose historische Erfahrungen, die reich an
Lektionen sind, welche hier sind, in uns leben, im Proletariat, im Volk.
Wir beharren darauf: dass es zwei Restaurationen gab negiert nicht,
dass die Revolution die hauptsächliche Tendenz ist. Das zu negieren ist
ein schwarzer Traum, denn die proletarische Weltrevolution marschiert
voran und wir sind Teil dieses Aufmarsches. Es wird so sein, dass die
proletarische Weltrevolution Blut kosten wird, aber was kostet schon
kein Blut? Wir wären nicht hier ohne das von so vielen Kommunisten und
Revolutionären in der Welt vergossenen Blut.
Wir brauchen den Maoismus auch, um den
Imperialismus und die internationale Reaktion zu zerstören und vom
Antlitz der Erde zu fegen. Egal wie viel mehr Müll sie auch werfen, sie
werden vergrabener Schutt sein und wir deren historischen Totengräber.
Das große soziale Hinwegfegen ist unaufhaltsam.
Wir brauchen den Maoismus, um den
Revisionismus zu zerschlagen. Zusammen werden der Imperialismus und der
Revisionismus auf dem Abfallhaufen landen, aber man kann den
Imperialismus nicht bekämpfen ohne den Revisionismus zu bekämpfen.
Wir bestätigen uns mit absoluter
Entschlossenheit darin, dass der Maoismus das Entscheidende ist. Kein
Zweifel kann uns etwas anhaben, geschweige denn paralysieren. Wir,
Kommunisten, unsere Klasse, wir Revolutionäre, sind Optimisten, nichts
wird uns aufhalten.
Und all das führt uns zu: Die allgemeine
konterrevolutionäre Offensive zerschlagen! Diesen Leitfaden sollten wir
zur Parole nehmen.
Eine zweite Ableitung. Wir müssen eine
beschlossene Aufgabe auf den Punkt bringen: Öffentliche Meinung zu
schaffen und eine tiefgreifende ideologische Arbeit unter den Massen
entfesseln. Das muss mit absoluter Entschlossenheit und schnell gemacht
werden. Der Marxismus hat uns gelehrt Propaganda zu machen. Marx’ Worte
haben auf der ganzen Welt und in fast allen Sprachen mächtig Früchte
getragen. Lenin lehrte uns, dass, ungeachtet der Zeit zwischen der Saat
und der Ernte, Propaganda vortreffliche Früchte hervorbringt. Der
Vorsitzende Mao sagte uns, dass sowohl die Reaktion als auch die
Revolution öffentliche Meinung schaffen wollen: Sie gegen die Revolution
und um weiterhin ausbeuten zu können, und wir um die Macht mittels der
revolutionären Gewalt zu erobern und zu verteidigen. Ohne öffentliche
Meinung für die Revolution zu gewinnen, können wir nicht die Macht
erobern.
Wir haben die grandiose Ideologie, den
Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, die stärkste
Waffe, die es heute in der Welt gibt, wir haben ihre schöpferische
Anwendung: das Gonzalodenken. Bewaffnet also den Verstand, das muss
jedes Mal mehr und besser gemacht werden. Wenn du den Verstand gewinnst,
so bewaffnest du die Hand. Nicht umsonst hat unsere Partei immer die
Eigenschaft gehabt in der Politik stark zu sein und die Politik ist
nichts anderes als die konkrete Anwendung der Ideologie um für die
Machtergreifung zu kämpfen. Unsere Ideologie wird heute von allen und in
allen Aspekten angegriffen und die Angriffe werden sich verstärken.
Aber sie haben Angst uns entgegenzutreten, sie können nicht ideologisch
gegen den Marxismus debattieren, die Bourgeoisie kann nicht mehr als
Behauptungen aufzustellen und zu umschreiben. Sie haben keine
Grundlagen. Was haben sie dem Marxismus-Leninismus-Maoismus
entgegenzustellen? Die neuen bürgerlichen Ideologen sind Eintagsfliegen,
zum Beispiel Fukuyama. Er kam auf wie eine Lampe, glomm kurz auf und
schon verpuffte er wie der Rauch einer billigen Zigarette. Er negierte
die Entwicklung der Geschichte in dem er das Ende der Ideologien
proklamierte, vor allem der Ideologie des Proletariats, mit Ausnahme der
der Bourgeoisie mit ihrem angeblichem Fortbestand und endgültigem Sieg
des politischen und ökonomischen Systems des Imperialismus. Aber die
Geschichte und die Ideologien führen ihre Schlachten fort, angetrieben
vom Klassenkampf. So zerschmetterte die Geschichte seine oberflächliche
Theorie und die Ideologien der Klassen führen ihren Kampf fort, seien es
die arabischen Fundamentalisten, mit ihrer Religion, oder die
Neoliberalen, die Neopositivisten und die Faschisten als Ausdruck der
bürgerlichen Ideologie, und vor allem die Kommunisten, wir, die mit
unserer wissenschaftlichen Ideologie, dem Marximus-Leninismus-Maoismus,
handeln, so wie wir im Volkskrieg geführt von der Kommunistischen Partei
kämpfen. So weht der Wind schon bald die pseudotheoretischen
Ausschweifungen und Träume der Bourgeoisie davon.
In letzter Zeit kehren sie zu Joseph de Maistre zurück, eine lächerliche Situation. Uslar Pietri,
der vom König Spaniens eine Auszeichnung bekommen hat, sagt, dass
dieser von allen Progressisten bekämpft wurde. Natürlich, wenn er doch
ein aufsässiger Papstverehrer und Hostienfresser
ist! Sie halten sich fest am störrischsten was ihre „Theoretiker“
schaffen, aber die ganze Bewegung ist nichts als Eiter in krankes Blut
beizumengen. Deshalb hat die Bourgeoisie, die Reaktion im allgemeinen,
kein Sauerstoff im Blut um ihren verwesenden Körper wider zu beleben,
sondern nur Eiter um sich weiter zu vergiften.
Wie ist also auf deren ideologischen
Angriffe zu antworten? Diese von Grund auf enttarnen, ihnen ihre
falschen und stinkenden Banner nehmen, ihnen den
Marxismus-Leninismus-Maoismus entgegensetzen. Hauptsächlich den
Maoismus, ihn auf die Realität anwendend: der Marxismus ist die einzige
wahre, wissenschaftliche Ideologie, die Berge versetzt, die Welt
verändert und sie auf ihren Platz stellt. Er stellt sie nicht auf den
Kopf, wie der Idealismus es tut. Marx sagte, dass die Philosophie den
Massen entrissen wurde und durch eine hochtrabende Sprache voller
Spinnweben verworren wurde, um sie vor den Massen zu verbergen. Wir
müssen sie davon frei machen und sie den Massen wieder zurückgeben. Wir
müssen unsere Ideologie handhaben indem wir die Massen auf gewaltige Art
und Weise führen. Öffentliche Meinung zu schaffen ist eine Frage davon
Massen zu bewegen, damit diese zu Propagandisten und Agitatoren werden.
Schaffen wir eine Massenbewegung, bilden wir die Massen im
Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, und dem
Gonzalodenken. Seit Marx wurde uns beigebracht, dass dies eine
Notwendigkeit ist, und die Große Proletarische Kulturrevolution ist das
lebendigste und großartigste Beispiel von Massenmobilisierung durch die
Ideologie, dem Marximus-Leninismus-Maoismus um den Aufbau des
Sozialismus unter der Führung der Diktatur des Proletariats
weiterzuführen, um die Revolution fortzuführen und sich nicht die
eroberten Früchte wieder entreißen zu lassen, für die Verteidigung der
Revolution. Bewegt also die Massen in einer immensen und tiefgreifenden,
theoretischen und ideologischen Bewegung an
marxistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken Ideen. Befreit sie
von der feudalen, pro-imperialistischen, bürgerlichen Fäulnis, die sie
die Welt falsch herum, auf dem Kopf stehend, sehen lässt. Befreit die
Philosophie aus den Schubladen, von den Philistern, den falschen
akademischen Zentren und gebt sie den Massen, in den täglichen
Klassenkampf und dem Volke. Ihr wurde die Seele entrissen, erobert sie
also wieder und gebt sie den Massen zurück. Auf diese Art und Weise
werden sie sich nicht betrügen lassen. Die Philosophie, die
Wissenschaft, sind nicht für die Gelehrten, sondern für die Massen. Die
Massen sind heute immer mehr dialektisch, aber sie müssen sich dessen
auch bewusst sein, so dass sie bewusst die Gesetze der Dialektik
handhaben. Dass sie den Widerspruch mit vollem Bewusstsein darüber
nutzen was das beinhaltet. Dass sie es in der Handhabung der Natur, der
Gesellschaft und der Ideen anwenden. Die Massen können das schaffen,
denn die Massen machen die Geschichte, sie erschaffen alles. All das
ohne zu vergessen, dass die Praxis die Quelle der Erkenntnis ist, der
Mensch ist ein hervorragender Schaffer von Veränderung und verändert in
seiner gesellschaftlichen alltäglichen Praxis und in mitten dessen lernt
er, begreift er. Diese aus seiner Praxis gelernten Erkenntnisse wendet
er erneut in der Praxis an und schafft Veränderung, Entwicklung,
Fortschritte, Transformationen. Aber so wie alles den Stempel einer
bestimmten Klasse besitzt, hat deren Praxis, Erkenntnis, Transformation
ebenso einen bestimmten Klassencharakter, also entweder für oder gegen
das Proletariat und das Volk. Die Praxis ist die Quelle der Erkenntnis,
es ist die geschichtliche Handlung der Veränderung von den Massen und
der Menschheit. Mittels der gesellschaftlichen Praxis eines bestimmten
historischen Moments bewaffnen die Massen ihren Verstand mit Ideen, die
diesem Moment entsprechen und folglich bewaffnen sie ihre Hände um die
die Aufgaben zu erfüllen, die die Geschichte stellt. Das Studium ist
eine notwendige Ergänzung. Der Mensch handelt als Teil und im Dienst der
Klasse und als Konsequenz dessen schafft er Ideen, dies ist Ideologie.
Die organisierte Aktion ist die gesellschaftliche Verwandlung, ein
Fortschritt für die Mehrheit. Engels lehrt uns die Ideen durch Aktionen
einzuhämmern, dies ist eine Methode, die wir in der Partei seit den
1970ern anwenden und darauf bestehen wir weiterhin.
Nun, wie bewaffnen wir die Massen mit der
Ideologie und Praxis des Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken?
Die Massen bewaffnet man ideologisch ausgehend von ihren konkreten
Probleme auf den drei Gebieten: dem ideologischen, politischen und
ökonomischen, dabei muss man ihr Niveau und Popularisierung im Kopf
behalten. Nehmt die Erfahrung der Ausrichtungskampagne des I. Plenums
des Zentralkomitee, beachtet die Popularisierung und das Niveau, und
unterscheidet zwischen Führern, Kadern und den einfachen Militanten,
sowie zwischen den Parteiorganisationen: die Partei hat ihre bestimmte
Militanz, die Volksguerillaarmee und die Geschaffenen Organismen. Ihr
müsst auch zwischen den Massenorganisationen, die mit uns kämpfen,
unterscheiden.
Wir denken die Reaktion hat einen Vorteil,
neben weiteren anderen. Sie hat viele Informationsmedien, ein System an
entwickelten Medien, Zeitungen, Zeitschriften, Radios, Fernsehen, usw.
Wir nicht, aber wir haben eine Ressource, die nicht übertroffen werden
kann, und das ist die Tatsache, dass die Massen die Geschichte machen.
Die Erkenntnis schafft die Praxis und diese entwickeln die Massen. Wir
haben gesagt, dass wir aus den Massen Propagandisten und Agitatoren
machen müssen, dass die Massen selbst kämpfen und Widerstand leisten
müssen, und all das können sie tun, das haben sie schon immer gemacht
und dementsprechend wird es für sie auch nicht verwunderlich sein das zu
tun. Was für ein System gilt es anzuwenden? Mund zu Mund Propaganda,
das erste Instrument das wir haben ist das Wort, es ist ein Medium, das
uns erlaubt zu den tiefsten und breitesten Massen zu gelangen. Es
erlaubt uns eine flexiblere Handhabung, denn so können wir das Wort an
die Zuhörer anpassen, seien es Bauern, Arbeiter, Studenten,
Intellektuelle, Soldaten, Händler usw.. Es ist viel flexibler, viel
taktischer, natürlich innerhalb einer allgemeinen Strategie. Nutzt auch
das geschriebene Wort, man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern
auch mit der Feder. Nutzt einfache und klare Sprache. Nutzt Grafiken,
diese sind besonders gut für Bauern die Analphabeten sind zum Beispiel.
Und all die modernen Medien, die für uns erreichbar sind, ohne zu
vergessen, dass das wichtigste Medium die Stimme ist. Denn es erreicht
die Massen des Volkes viel direkter.
Fassen wir zusammen, wir dienen den
Massen, nutzen das Wort und das kostet uns gar nichts. Dementsprechend
haben wir taktische Kapazität. Zum Beispiel, um den Ausdruck von
Beschwerden zu verstärken braucht man nichts als eine Gruppe an Leuten,
die über die Erfahrung der wachsenden Unterdrückung und Ausbeutung
erzählen. Einer beginnt, der andere macht weiter und alle werden die
Kraft der Explosivität spüren, das erzürnt und spornt an um gegen die
Gründe der Ausbeutung und die Unterdrücker aktiv zu werden. Bringt
starke Ausdrücke des Aufbegehrens in unterschiedlichen Gruppen und
vielen Orten in Umlauf. Das Wort des Einen vereint sich mit den Worten
der Anderen wie ein Wirbel, einer alleine ist schwach, alle zusammen
sind eine starke Kraft. Eine andere Form der massiven schriftlichen
Propaganda sind die Dazibaos.
Der Vorsitzende Mao lehrte uns, dass es ein Instrument der Demokratie
ist. Die Massen brauchen dafür nicht einmal Papier, nutzt stattdessen
die Wände mit Kreide, Kohle, Farbe falls vorhanden. Schreibt in großen
Buchstaben, mit einfachen Sätzen, sagt was gesagt werden muss, welche
Formen des Kampfes anzuwenden sind, welche Erfahrungen positiv und
welche negativ sind, damit sie über ihre Führer urteilen können. So
drückt sich die Demokratie der Massen aus, die der falschen bürgerlichen
Demokratie vollständig entgegengesetzt ist, die so plakativ ist, denn
sie dient nicht dem Volk, sondern jenen die befehlen und ausbeuten. Die
Macht der denkenden und handelnden Massen ist unerschöpflich. Sie
leisten Beiträge in allen Bereichen, dem politischen, militärischen,
ökonomischen, künstlerischen, und wissenschaftlichen. Entwickeln wir
jedes mal mehr die Volksdemokratie, lasst die Massen die Pläne
diskutieren und deren Ausführung auswerten, so wie in der
Volksguerillaarmee. So erreicht man ein höheres Verständnis, eine höhere
Einheit und eine viel stärkere Aktion. Lasst die Massen auch ihre
Kapazität als Agitatoren und Propagandisten mittels der Demokratie
ausdrücken.
Aber eine große ideologische
Massenbewegung braucht die Partei, die sie führt, denn die Partei ist
der bewussteste Teil, wenn sie die Ideologie,
Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken, kennt, handhabt, und
anwendet, die Gesetze, die die Revolution beherrschen, die Politik, also
die Gesetze des Klassenkampfes um die Macht, den Volkskrieg als
Hauptform des Kampfes. Ohne Partei können die Massen sich nicht einmal
mit einem Plan rüsten und es ist unabdinglich, dass die Partei mit einem
guten Plan führt. Wir wissen, dass ein Plan eine Ideologie ist, und der
Plan der Partei ist marxistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken.
Ist der Plan gemacht, so muss die Partei unterschiedliche
organisatorische Apparate in Gang setzen, denn eine Politik kann nicht
ohne eine organisatorischen Form, die sie konkretisiert, verwirklicht
werden. Seien es Apparate der Partei, die Armee oder geschaffene
Organismen, seien es Machtorgane oder Organismen, die von den tiefsten
und breitesten Massen geschaffen werden. Lasst die Massen diese große
ideologische Mobilisierung umsetzen, den Marximus-Leninismus-Maoismus,
hauptsächlich Maoismus, als allgemeingültige Wahrheit und das
Gonzalodenken, als das spezifisch Hauptsächliche, als schöpferische
Anwendung auf unsere Realität, hochzuhalten, zu verteidigen und
anzuwenden. Lasst die bewaffneten Aktionen diese Ideen einhämmern.
So kann nur die Kommunistische Partei
diesen großen Prozess der Agitation und Propaganda der Massen handhaben.
Der Vorsitzende Mao lehrte uns: „Unter der Führung der Kommunistischen Partei kann – solange es Menschen gibt – jedes Wunder auf Erden vollbracht werden.“
IV. DIE AUSRICHTUNGSKAMPAGNE
Hier und jetzt erfüllen wir die Beschlüsse
des II. Plenums des Zentralkomitees. Es war unsere Pflicht die
Ausrichtungskampagne voranzubringen und die Pflicht der Basen,
Militanten, Kombattanten und Aktivisten oder Massen war es sie zu
erfüllen. Nun bringen wir sie zum Abschluss und wir müssen das Dokument „Wahlen Nein! Volkskrieg Ja!“ individuell und kollektiv studieren, diskutieren und anwenden.
Aus dem Gesagten sind die Beobachtungen
über die geäußerten Meinungen zu sehen. Das Hauptproblem ist es, wie das
Studium des Dokuments auf die heutige politische Situation anzuwenden
ist. Wir Kommunisten lernen für die Anwendung zu studieren, sonst wären
wir Schwätzer und würden nicht den Marxismus anwenden um anstehende
Probleme zu lösen. Das abstrakte Studium ist Metaphysik, Idealismus und
Bourgeoisie. Ebenso wenig sind wir Pragmatiker, wir studieren nicht im
utilitaristischen Sinne, wie es die Imperialisten oder die
vulgär-mechanisch Denkenden tun. Wir studieren die Theorie, um sie auf
die Praxis anzuwenden und die Realität zu verändern, um die Welt
zugunsten der Klasse und des Volkes zu verändern. Dieses Problem ist
also eine Frage der Anwendung und könnte auf drei Ebenen betrachtet
werden:
1) Auf die Proletarische Weltrevolution:
Da gibt es eine Frage, das Dokument wirft die ausstehenden Aufgaben des
Marxismus heute auf: die Revolutionäre Gewalt, Klassenkampf, Sozialismus
und die Diktatur des Proletariats, sowie der Kampf gegen den
Revisionismus. Von den Vier, sind Sozialismus und die Diktatur des
Proletariats die Hauptsächlichen. Hier geht es um die Frage des Maoismus
als neue, dritte und höhere Stufe, dem Marximus-Leninismus-Maoismus,
hauptsächlich Maoismus, denn mit ihm werden wir die Gipfel stürmen.
Darin liegt die Stärke des Dokuments, es bestätigt sich im Marxismus und
stellt das Verständnis auf, dass heute Marxist zu sein bedeutet
Marxist-Leninist-Maoist zu sein. Es versteht den Maoismus als neue,
dritte und höhere Stufe, dass er anführt, und auf der ganzen Welt gültig
ist, für die Kommunisten, das Proletariat und die Völker der Welt, dies
ist entscheidend. Deshalb muss hier die erste Stellungnahme gemacht
werden: zum Maoismus, und das ist Beschluss des Parteitags, das
hauptsächliche des Gonzalodenkens ist es, den Maoismus als neue, dritte
und höhere Stufe definiert zu haben.
2) Auf die peruanische Revolution: Hier
ist das Hauptsächliche, dass das Dokument dem Aufbau des neuen Staats
dient, der mittels des Volkskriegs, durch die Volksguerillaarmee unter
der Führung der Kommunistischen Partei gemacht wird, welcher sich auf
den Massen, welche das Volk ausmachen, stützt. Es dient der Eroberung
der Macht im ganzen Land. In dem Dokument sind unglaublich wertvolle
Aspekte, die wir heute im Neuen Staat anwenden müssen.
3) Wie ist das Dokument auf jeden
Einzelnen anzuwenden? Für jeden gilt es sich mit dem Dokument zu
vereinen, es zu verkörpern, um der Revolution besser zu dienen. In
dieser Hinsicht betreffen das Intellektuellentum und Fragen der Kunst
die Anwesenden unmittelbar. Das Problem besteht darin immer die Politik
als Befehl zu setzen. Das Studium des Marxismus wirbelt auf, es drückt
sich der Widerspruch zwischen den zwei Weltanschauungen aus, die nicht
proletarische Seite wird geschlagen, und die Schmiedung in der Ideologie
wird angeheizt. So, wie bei jeder Aufgabe, gibt es drei Momente, jeder
von ihnen hat seinen Widerspruch. Am Anfang gibt es den Widerspruch, zu
beginnen oder nicht. Anzufangen ist bereits die halbe Miete. Später, in
der Weiterentwicklung, stellt sich die die Frage weiterzumachen oder es
zu lassen. Das ist ein weiterer Kampf. Und hier zeigte sich das
Aufschieben bis es sich in ein Laster verwandelte und das war sehr
schlecht, es war das Einverständnis, dass das Bürgerliche sich
durchsetzt, wir sprachen darüber und haben beschlossen, dass man es als
Schockaufgabe zu Ende bringen muss. Diese Methode ist sehr nützlich, das
ist Teil des marxistisch-leninistisch-maoistischen, gonzalodenken
Arbeitsstils, es besteht darin alle unsere Energie in eine unerfüllte
Aufgabe zu konzentrieren und die Zeit, die wir in die Aufgabe
reinstecken, zu vervielfachen, bis sie beendet ist. Das ist wie wenn wir
einen Gewaltmarsch machen wenn wir uns der Verfolgung des Gegners
entziehen, da geben wir Hackengas und lassen uns nicht einholen. Im
Studium ist es das selbe, wir finden uns nicht damit ab, dass die
Bourgeoisie unseren Verstand aufhält und das Proletariat schlägt,
sondern mit dieser neuen Ideologie, die wir verkörpern, zerschlagen wir
den idealistischen, bürgerlichen Feind, der unserer Klasse fremd ist.
Das alte leistet Widerstand und es obliegt jedem, in seinem Kopf einen
bewussten und freiwilligen Kampf gegen es zu führen, bis es einstürzt,
bis man diesen inneren Widerstand zerbricht. Das Alte sagt: Wie kannst
du das lassen, was du bereits kennst!? Warum machst du nicht weiter das,
was so viel einfacher ist!? Wie kann man das, was dich Jahre lang
genährt hat im Stich lassen?! Und so färbt das Alte das Verdorbene in
Rosatönen, um dich schwach zu machen. Die Schockaufgabe hilft diesen
Widerstand zu brechen.
Im dritten Moment, dem Abschluss, stellt
sich auch ein Widerspruch dar, die Aufgabe zum Abschluss zu bringen oder
nicht, bis der Abschluss ergriffen und die Aufgabe abgeschlossen wird.
Das Studium abgeschlossen zu haben ist bereits ein Sprung. So war die
Schockaufgabe ein gutes Instrument um den abschließenden Sprung zu
unterstützen.
Ihr habt die Ausrichtungskampagne erfüllt,
was nichts anderes bedeutet als den Zweilinienkampf zu entwickeln um
sich nach der Ideologie des Proletariats auszurichten.
Wie weit seid ihr gekommen? Vom Unwissen
über das hier Vorgetragene zum Studium und der Debatte, was euch erlaubt
hat euch mit der Anschauung des Marxismus-Leninismus-Maoismus,
Gonzalodenken, in vier grundlegenden Fragen des Marxismus von heute zu
bewaffnen. In den geäußerten Meinungen wendet ihr das auf die aktuellen
Probleme an.
Die Aufgabe wurde erfüllt und hat einen
Sprung und die Ausrichtung nach den vier grundlegenden Probleme des
heutigen Marxismus geschaffen.
Schließlich, ist es gut hervorzuheben,
dass das Dokument ein ernster Beitrag zur
marxistisch-leninistisch-maoistischen gonzalodenken Gegenoffensive ist,
innerhalb der neuen revisionistischen konterrevolutionären Offensive,
die mit der des Imperialismus zusammenkommt. Jetzt ist die
Gegenoffensive auch gegen die allgemeine konterrevolutionäre Offensive
da. So dienen wir, indem wir uns mit dem Dokument bewaffnen, der
peruanischen Revolution und der proletarischen Weltrevolution. Es gibt
keine abgeschlossene Sache, richtig, jede Erkenntnis ist relativ, denn
sie ist Teil der Materie, und ja, sie muss sich weiter entwickeln.
Richtig, aber das richtet sich nach dem Marxismus-Leniniemus-Maoismus,
hauptsächlich Maoismus. Das ist seine Stärke. Mehr noch, ist das die
Ansichtsweise des Gonzalodenken, es ist also
marixistisch-leninistisch-maoistisch, gonzalodenken.
V. SCHLUSSFOLGERUNGEN
1. Das Treffen war sehr gut, die Arbeit
ist vorangekommen. Sich im Krieg in das Studium zu stürzen, hilft es
besser handzuhaben. Das Studium hat die Umstände geschaffen um einen
größeren Sprung vorzubereiten, der sich dann in der Praxis verwirklicht.
2. In der Auswertung der eingehenden
Meinungen haben wir den Widerspruch zwischen Analyse und Synthese im
Studium behandelt und dass die eingehenden Meinungen sich auf die
Analyse fokussierten. Nun aber, in den späteren Meinungen, habt ihr eben
hier die Synthese erreicht und die Essenz erfasst: Die Stellungsnahme
für den Maoismus. Der Sprung, der vorbereitet wurde, ist erfolgt. Die
Begrenzung des Studiums war die geringe Synthese, aber es hat den Sprung
vorbereitet. Wenn man die Analyse und Synthese aufgreift, dann wird das
Studium gestärkt und so wird die Essenz begriffen und der Sprung wird
vollbracht.
3. Der Marxismus wird in seinen brillanten vier Grundfragen begriffen.
4. Es wird studiert um es in den heutigen
Klassenkämpfen anzuwenden: Wir wollen Raum schaffen um mittels der
lebendigen Probleme den Kampf zu führen. Wir müssen die Perspektive
sehen und nicht bei dem stehen bleiben, was im Dokument steht.
5. Dieses Treffen ist nützlich um Probleme
reifen zu lassen, die sich in der ganzen Partei zeigen. So dient unsere
Aktion den anderen, wir sammeln Erfahrung, zum Beispiel dient die
Schockaufgabe als Mittel um das Studium der Ausrichtungskampagne zum
Abschluss zu bringen der ganzen Partei.
6. Versteht, die spezifische, politische
Aufgabe ist mehr, in Verbindung mit dem Aufbau der Neuen Macht durch den
Volkskrieg und im Dienste der Machteroberung im ganzen Land. Das ist
zwar notwendig, aber eure Besonderheit ist, dass ihr Intellektuelle und
Künstler seid. Deshalb müsst ihr euch orientieren indem ihr der Parole
„Dem Volke dienen und sich von der Partei leiten lassen“ folgt.
7. Wie weit seid ihr gekommen? Ihr habt
einen Sprung gemacht indem ihr systematisch und intensiv studiert, und
lebendige Fragen aufgegriffen habt. Es gibt ein höheres Verständnis
davon was der Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalodenken ist, und dass
es notwendig ist ihn hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden um die
peruanische Gesellschaft vollständig zu verändern und der
Weltrevolution zu dienen.
8. Wenn man einen Sprung macht, wie
festigt man ihn? Und wie entwickelt man den neuen Sprung weiter? Die
Festigung und Weiterentwicklung des Sprunges, sind beides Dinge, die
dazu dienen um der Partei, der peruanischen Revolution und der
proletarischen Weltrevolution mehr und besser zu dienen, der
Emanzipation der Menschheit zu dienen und vorwärts zum Kommunismus zu
schreiten.
Wir schlagen vor in der ideologischen
Schmiedung mit „Karl Marx“ von Lenin weiterzumachen, sowie mit den
Berichten des II. Plenums des Zentralkomitees für die politische
Schmiedung.
Die erbrachten Anstrengungen sind gut. Glückwünsche an alle.
August, 1991
KPP – ZENTRALKOMITEE
Alberto Fujimori war von 28.07.1990 – 17.19.2000 Regierungsoberhaupt von Peru, inklusive eines Selbstputsches 1992.
dt. Veränderung 90, von Fujimori 1990 gegründete Partei.
„Alianza
Popular Revolucionaria Americana“ dt, „Amerikanische Revolutionäre
Volksallianz“. 1924 gegründete Partei, die von 1985 bis 1990 und 2006
bis 2011 mit Alan García den Präsidenten stellten.
„Izquierda Unida“, dt. „Vereinte Linke“, Wahlbündnis, das von 1980 bis 1995 bestand.
„Izquierda Socialista“, dt. „Sozialistische Linke“, Wahlbündnis von 1989 bis 1992, entstanden aus Abspaltungen aus der IU.
Fernando Belaúnde Terry; Präsident von Peru von 1963 – 1968 und 1980 – 1985
Alan Gabriel Ludwig García Pérez; Mitglied der APRA; Präsident von Peru von 1985 – 1990 und 2006 –2011
Viertel im Nord-Osten Limas
Beginn des Volkskriegs in Peru, genannt „Inicio de la Lucha Armada“ (ILA80), dt. „Einleitung des Bewaffneten Kampfes“
Die
sogenannten „Ronderos“ waren historisch der Name für Bauernwehren, die
unter anderem die Selbstverteidigung organisierten. Der alte peruanische
Staat nutze dann im Laufe des Volkskrieg diesen Namen um Massen gegen
Massen zu stellen. Ihre Mitglieder werden „ronderos“ genannt.
Victor Manuel Malca Villanueva; ab 1991 Innen- und Verteidigungsminister unter Fujimori
Jorge Torres Aciego; 28.07.1990 – 06.10.1991 Verteidigungsminister unter Fujimori
Carlos Boloña Behr; 1991 – 1993 und 07.2000 – 11.2000 Wirtschaftsminister unter Fulimori
Enrique
Martín Bernales Ballesteros; Mitglied der Izquierda Unida; ab 1985
Mitglied des peruanischen Senats; Sonderberichterstatter der UN
Carlos Tapia, bürgerlicher Intellektuelle der unter dem Namen „Senderologie“ den Kampf gegen den Volkskrieg studierte.
Raúl González; bürgerlicher Soziologe der gegen den Volkskrieg geschrieben hat
Unter die wirtschaftlichen und politischen Institutionen des Imperialismus
RCP-USA
Auch bekannt in Deutschland unter seinem englischen Namen „Revolutionary Internationalist Movement“ (RIM)
1753 – 1821; Ein französischer Staatsmann und Freimaurer, der ein Gegner der Aufklärung war.
Arturo Uslar Pietri; 1906 – 2001;Bekannter Venezolanischer Schriftsteller, Journalist und Politiker
Der Kirche unterwürfig.
In China während der Kulturrevolution viel verwendeten „Wandzeitungen des Volkes“
„Der Bankrott der Idealistischen Geschichtsauffassung“ Vorsitzender Mao – Gesammelte Werke – Band IV