Infoveranstaltung mit einem Genossen aus der Schweiz am 20.09.2011 um 19.30 Uhr im Internationalen Zentrum B5. Aktionstag zum Prozessbeginn am 28.09.2011 um 18:00 Uhr am Spritzenplatz (Altona). Der Aufruf:In der Schweiz beginnt am 28. September vor dem höchsten Gericht der Schweiz ein politischer Prozess gegen Andrea, eine Genossin des Revolutionären Aufbaus Schweiz und der Kommission für eine Rote Hilfe International. Im Zentrum der Anklage stehen verschiedene militante Aktionen gegen Staat und Kapital, zum Beispiel gegen den Inlandnachrichtendienst der Schweiz, gegen die Kantonspolizei Zürich, die staatliche israelische Fluggesellschaft EL AL, das spanische Reisebüro sowie Fremdenverkehrsamt, das griechische Fremdenver- kehrsbüro, die Fluggesellschaft IBERIA und das Staatssekre- tariat für Wirtschaft SECO. Die Aktionen wurden allesamt mit „Für eine revolutionäre Perspektive!“ unterschrieben. Unter diesem Namen finden in der Schweiz seit 1997 zahlreiche zielgerichtete Angriffe mit Farbbeuteln, Pyrotechnik mit Brandsätzen gegen Einrichtungen und Institutionen von Staat und Kapital statt. Seit Jahren versuchen italienische wie schweizerische Staatsschützer die Genossin in Haft zu setzen. Einige Male war sie bereits wegen Landfriedensbruch im Knast. Durch ihre revolutionäre Politik in der Schweiz und ihre politische Unterstützung der revolutionären Gefangenen in Europa wie zum Beispiel der PC-pm in Italien oder PCE(r) und Grapo in Spanien1 wird sie immer wieder als Person kriminalisiert, aber grundsätzlich geht es um die Kriminalisierung und Zerschlagung der revolutionären Organisationen in denen sie aktiv ist oder die sie solidarisch unterstützt. Auch in Belgien, Spanien und Italien werden Prozesse gegen AktivistInnen der RHI geführt und einige sind bereits eingeknastet. Der Imperialismus ist immer Ausbeutung, Unterdrückung, Zerstörung, Plünderung, Repression und Krieg. Ein welt- umspannendes, extrem gewalttätiges System überwiegend für den Profit einer kleinen besitzenden Klasse in seinen Zentren. Ein System mit Klassengesetzen zur Aufrechterhaltung, Regelung und Absicherung ihrer Gewaltherrschaft. Wir streben eine kommunistische Gesellschaft an und es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns von keinen Formen des Widerstands distanzieren. Darum verteidigen wir die Genossin auch nicht als "unschuldiges Opfer", sondern als Revolutionärin.
Solidarität mit Andrea!Dem Kapitalismus den Prozess machen!
Hamburger Solidaritätskomitee für Andrea
1 Die PC-pm, Politisch-Militärische Kommunistische Partei, bereitet den revolutionären Volkskrieg in Italien vor. Die PCE(r), Kommunistische Partei Spaniens (neu aufge- baut), und die GRAPO, Antifaschistische Widerstandsgruppen des ersten Oktober,kämpfen bewaffnet gegen den spanischen Staat. |
Wednesday, September 14, 2011
Solidarität mit Andrea!
Wednesday, September 7, 2011
Massencharakter und Unabhängigkeit
Bei folgendem Abschnitt spricht der Vorsitzende Gonzalo für den Massencharakter und Unabhängigkeit einer kommunistischen Partei.
EL DIARIO: Vorsitzender, wie kann die KPP den riesigen Parteiapparat einschließlich der EGP [Guerrillavolksarmee] unterhalten?
VORSITZENDER GONZALO: Ich glaube, hier müssen einige Dinge klargestellt werden. Wie zuvor Marx, Lenin und die großen Marxisten lehrt uns der Vorsitzende Mao über die Partei, dass sie keine Massenpartei ist, sondern Massencharakter hat, Massencharakter insofern, als sie eine Organisation aus ausgewählten Mitgliedern ist, eine Auswahl der Besten, der Bewährtesten, derer, die aus einem besonderen Holz gemacht sind, wie Stalin es formulierte. Folglich ist sie im Vergleich mit den immensen Volksmassen zahlenmäßig klein. Die Partei verteidigt die Interessen des Proletariats, sie vertritt seine Klasseninteressen, indem sie seinen Befreiungskampf anführt, der erst mit dem Kommunismus abgeschlossen sein wird. Doch da an der Revolution auch andere Klassen beteiligt sind, die zum Volk gehören, vertritt die Partei auch deren Interessen, denn das Proletariat kann seine Emanzipation nur erreichen, indem es die anderen Unterdrückten auch emanzipiert, andernfalls kann es sich selbst nicht befreien.
Darum hat die Partei Massencharakter, ist aber keine Massenpartei. Die sogenannte Massenpartei, von der heute so viel geredet wird, ist eine weiterer Ausdruck der faulen Positionen des Revisionismus. Das sind diese Parteien der Beitragszahler und Funktionäre, reine Organisationsmaschinen. Unsere Partei hingegen ist eine Kaderpartei aus militanten Basismitgliedern und Führungskadern, eine Kriegsmaschine, wie Lenin sie fordert. Um diese Idee zu untermauern, sollten wir uns erinnern, wie viel Bolschewisten es gab, als die Oktoberrevolution siegte: 80.000 bei einer Gesamtbevölkerung von 150 Millionen.
Die Partei ist ein System von Organisationen und hat offensichtlich materielle Bedürfnisse. Eine Armee, die zahlenmäßig sehr viel größer ist, hat ebenfalls materielle Notwendigkeiten. Wie wir dieses Problem lösen können, lehrt uns der Marxismus und insbesondere der Vorsitzende Mao. Die Kommunistische Partei Chinas unter der Führung des Vorsitzenden Mao kam zu dem Schluss, dass die finanzielle Unterstützung für eine Partei zersetzend wirkt und eine revisionistische Position ist. Daran haben wir uns gehalten, wir haben uns auf unsere eigenen Kräfte gestützt. Sich auf die eigenen Kräfte zu stützen hat mit den materiellen Notwendigkeiten zu tun, aber auch mit der ideologisch-politischen Orientierung. Von dieser Basis gehen wir aus um zu sehen, wie wir die materiellen Bedürfnisse befriedigen können, die es immer gibt - es wäre falsch, das zu bestreiten.
Unter Beachtung dieser Prinzipien haben wir das Problem der materiellen Notwendigkeiten gelöst und werden es weiterhin lösen, indem wie uns auf die Massen stützen. Es sind die Massen unseres Volkes, das Proletariat, unsere Klasse, denn aus ihr sind wir hervorgegangen und ihr dienen wir, die Bauern, hauptsächlich die armen Bauern, die Intellektuellen, das Kleinbürgertum, die fortschrittlichen Kräfte, die Revolutionäre, die eine radikale Veränderung, mit anderen Worten die Revolution wollen, sie alle sind es, welche die Partei unterhalten, hauptsächlich aber die armen Bauern und das Proletariat. Sie sind es, die uns versorgen. Wenn wir weiter präzisieren, so sind es vor allem die armen Bauern, die sich das Brot vom Munde absparen, um es uns zu geben, die uns einen Zipfel ihrer Bettdecke und einen Winkel in ihrer Hütte überlassen. Es sind vor allem sie, die uns versorgen, uns unterstützen und letztendlich sogar ihr Leben hingeben, ebenso wie es das Proletariat und die Intellektuellen hingeben. Auf diese Weise können wir uns halten. Darauf stützen wir uns.
Das zieht andere Aspekte nach sich. Diese Ausgangsbasis verschafft uns Unabhängigkeit. Sie schützt uns vor jeder Art von Einflussnahme. Man bedenke, dass es in der kommunistischen Bewegung eine lange Praxis ist, Abhängigkeitsverhältnisse zu schaffen. Cruschtschow war ein Meister darin, andere Parteien seinem Diktat zu unterwerfen, ebenso wie heute Gorbatschow und Teng, diese zwielichtige Gestalt. Unabhängigkeit deshalb, weil jede kommunistische Partei ihre eigenen Entscheidungen treffen muss, denn sie allein ist für ihre Revolution verantwortlich, was nicht heißt, dass sie sich von der Weltrevolution absondert, sondern das ist im Gegenteil die beste Art, ihr zu dienen. Sie verschafft uns Selbstbestimmung, die Möglichkeit, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Der Vorsitzende Mao sagte: Wir haben viele Ratschläge erhalten, gute und schlechte; die guten haben wir befolgt, die schlechten zurückgewiesen; wenn wir aber falsche Ratschläge akzeptiert hätten, so läge die Verantwortung dafür nicht bei dem Ratgeber, sondern bei uns selbst. Warum? Weil wir Selbstbestimmung besitzen, die Hand in Hand geht mit Unabhängigkeit, und das führt uns zur Selbstversorgung, zur Notwendigkeit, uns auf unsere eigenen Kräfte zu stützen.
Bedeutet das, dass wir den proletarischen Internationalismus nicht anerkennen? Im Gegenteil, wir praktizieren und verteidigen entschieden den proletarischen Internationalismus und glauben an die Unterstützung des internationalen Proletariats, der unterdrückten Nationen, der Völker der Welt, der Parteien und Organisationen, die dem Marxismus treu geblieben sind, wie auch immer ihr Entwicklungsgrad sein mag, wobei das Wichtigste, was sie uns geben, ihr eigener Kampf ist. Auch die Propagandaaktionen oder die Veranstaltungen, die sie organisieren, sind ein wertvoller Beitrag zur Schaffung von Öffentlichkeit, und darin drückt sich der proletarische Internationalismus aus. Er äußert sich auch in den Ratschlägen, den Meinungen, die sie uns zukommen lassen, doch ich wiederhole, ob wir sie akzeptieren oder nicht, ist unsere Entscheidung. Natürlich sind sie uns sehr willkommen, wenn sie zutreffend sind, denn unter Parteien haben wir die Pflicht, uns in diesen schwierigen Zeiten zu helfen.
Um es noch einmal zu unterstreichen, die Kämpfe des Proletariats, der unterdrückten Völker, der Parteien und Organisationen, die dem Marxismus treu sind, bilden den besten und konkretesten Beistand des proletarischen Internationalismus. Die größte Unterstützung, die wir haben, ist jedoch der unvergängliche Marxismus-Leninismus-Maoismus, die Ideologie des internationalen Proletariats, die von der Arbeiterklasse in vielen Jahrzehnten und Tausenden von Kämpfen auf der ganzen Welt hervorgebracht wurde. Das ist die großartigste Hilfe, die wir erhalten, denn sie ist das Licht, ohne das wir blind wären, mit diesem Licht jedoch können wir die Dinge erkennen und handeln. So sehen wir dieses Problem und so schreiten wir voran.
EL DIARIO: Vorsitzender, die nächste Frage erübrigt sich vielleicht, aber wir möchten gerne wissen, wie Sie zu den revisionistischen Parteien stehen, die von der Unterstützung internationaler Stiftungen der imperialistischen Großmächte und des Sozialimperialismus leben.
VORSITZENDER GONZALO: Ich denke, diese Parteien haben die Weltrevolution, die Revolution in ihrem Land, die Arbeiterklasse und das Volk verraten, denn es ist Verrat an der Revolution, wenn man den Supermächten, den imperialistischen Mächten, dem Revisionismus, insbesondere dem Sozialimperialismus dient, sich ihrem Diktat unterordnet und sich zu Schachfiguren im Wettlauf um die Weltherrschaft degradieren lässt.
EL DIARIO: Vorsitzender, wie kann die KPP den riesigen Parteiapparat einschließlich der EGP [Guerrillavolksarmee] unterhalten?
VORSITZENDER GONZALO: Ich glaube, hier müssen einige Dinge klargestellt werden. Wie zuvor Marx, Lenin und die großen Marxisten lehrt uns der Vorsitzende Mao über die Partei, dass sie keine Massenpartei ist, sondern Massencharakter hat, Massencharakter insofern, als sie eine Organisation aus ausgewählten Mitgliedern ist, eine Auswahl der Besten, der Bewährtesten, derer, die aus einem besonderen Holz gemacht sind, wie Stalin es formulierte. Folglich ist sie im Vergleich mit den immensen Volksmassen zahlenmäßig klein. Die Partei verteidigt die Interessen des Proletariats, sie vertritt seine Klasseninteressen, indem sie seinen Befreiungskampf anführt, der erst mit dem Kommunismus abgeschlossen sein wird. Doch da an der Revolution auch andere Klassen beteiligt sind, die zum Volk gehören, vertritt die Partei auch deren Interessen, denn das Proletariat kann seine Emanzipation nur erreichen, indem es die anderen Unterdrückten auch emanzipiert, andernfalls kann es sich selbst nicht befreien.
Darum hat die Partei Massencharakter, ist aber keine Massenpartei. Die sogenannte Massenpartei, von der heute so viel geredet wird, ist eine weiterer Ausdruck der faulen Positionen des Revisionismus. Das sind diese Parteien der Beitragszahler und Funktionäre, reine Organisationsmaschinen. Unsere Partei hingegen ist eine Kaderpartei aus militanten Basismitgliedern und Führungskadern, eine Kriegsmaschine, wie Lenin sie fordert. Um diese Idee zu untermauern, sollten wir uns erinnern, wie viel Bolschewisten es gab, als die Oktoberrevolution siegte: 80.000 bei einer Gesamtbevölkerung von 150 Millionen.
Die Partei ist ein System von Organisationen und hat offensichtlich materielle Bedürfnisse. Eine Armee, die zahlenmäßig sehr viel größer ist, hat ebenfalls materielle Notwendigkeiten. Wie wir dieses Problem lösen können, lehrt uns der Marxismus und insbesondere der Vorsitzende Mao. Die Kommunistische Partei Chinas unter der Führung des Vorsitzenden Mao kam zu dem Schluss, dass die finanzielle Unterstützung für eine Partei zersetzend wirkt und eine revisionistische Position ist. Daran haben wir uns gehalten, wir haben uns auf unsere eigenen Kräfte gestützt. Sich auf die eigenen Kräfte zu stützen hat mit den materiellen Notwendigkeiten zu tun, aber auch mit der ideologisch-politischen Orientierung. Von dieser Basis gehen wir aus um zu sehen, wie wir die materiellen Bedürfnisse befriedigen können, die es immer gibt - es wäre falsch, das zu bestreiten.
Unter Beachtung dieser Prinzipien haben wir das Problem der materiellen Notwendigkeiten gelöst und werden es weiterhin lösen, indem wie uns auf die Massen stützen. Es sind die Massen unseres Volkes, das Proletariat, unsere Klasse, denn aus ihr sind wir hervorgegangen und ihr dienen wir, die Bauern, hauptsächlich die armen Bauern, die Intellektuellen, das Kleinbürgertum, die fortschrittlichen Kräfte, die Revolutionäre, die eine radikale Veränderung, mit anderen Worten die Revolution wollen, sie alle sind es, welche die Partei unterhalten, hauptsächlich aber die armen Bauern und das Proletariat. Sie sind es, die uns versorgen. Wenn wir weiter präzisieren, so sind es vor allem die armen Bauern, die sich das Brot vom Munde absparen, um es uns zu geben, die uns einen Zipfel ihrer Bettdecke und einen Winkel in ihrer Hütte überlassen. Es sind vor allem sie, die uns versorgen, uns unterstützen und letztendlich sogar ihr Leben hingeben, ebenso wie es das Proletariat und die Intellektuellen hingeben. Auf diese Weise können wir uns halten. Darauf stützen wir uns.
Das zieht andere Aspekte nach sich. Diese Ausgangsbasis verschafft uns Unabhängigkeit. Sie schützt uns vor jeder Art von Einflussnahme. Man bedenke, dass es in der kommunistischen Bewegung eine lange Praxis ist, Abhängigkeitsverhältnisse zu schaffen. Cruschtschow war ein Meister darin, andere Parteien seinem Diktat zu unterwerfen, ebenso wie heute Gorbatschow und Teng, diese zwielichtige Gestalt. Unabhängigkeit deshalb, weil jede kommunistische Partei ihre eigenen Entscheidungen treffen muss, denn sie allein ist für ihre Revolution verantwortlich, was nicht heißt, dass sie sich von der Weltrevolution absondert, sondern das ist im Gegenteil die beste Art, ihr zu dienen. Sie verschafft uns Selbstbestimmung, die Möglichkeit, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Der Vorsitzende Mao sagte: Wir haben viele Ratschläge erhalten, gute und schlechte; die guten haben wir befolgt, die schlechten zurückgewiesen; wenn wir aber falsche Ratschläge akzeptiert hätten, so läge die Verantwortung dafür nicht bei dem Ratgeber, sondern bei uns selbst. Warum? Weil wir Selbstbestimmung besitzen, die Hand in Hand geht mit Unabhängigkeit, und das führt uns zur Selbstversorgung, zur Notwendigkeit, uns auf unsere eigenen Kräfte zu stützen.
Bedeutet das, dass wir den proletarischen Internationalismus nicht anerkennen? Im Gegenteil, wir praktizieren und verteidigen entschieden den proletarischen Internationalismus und glauben an die Unterstützung des internationalen Proletariats, der unterdrückten Nationen, der Völker der Welt, der Parteien und Organisationen, die dem Marxismus treu geblieben sind, wie auch immer ihr Entwicklungsgrad sein mag, wobei das Wichtigste, was sie uns geben, ihr eigener Kampf ist. Auch die Propagandaaktionen oder die Veranstaltungen, die sie organisieren, sind ein wertvoller Beitrag zur Schaffung von Öffentlichkeit, und darin drückt sich der proletarische Internationalismus aus. Er äußert sich auch in den Ratschlägen, den Meinungen, die sie uns zukommen lassen, doch ich wiederhole, ob wir sie akzeptieren oder nicht, ist unsere Entscheidung. Natürlich sind sie uns sehr willkommen, wenn sie zutreffend sind, denn unter Parteien haben wir die Pflicht, uns in diesen schwierigen Zeiten zu helfen.
Um es noch einmal zu unterstreichen, die Kämpfe des Proletariats, der unterdrückten Völker, der Parteien und Organisationen, die dem Marxismus treu sind, bilden den besten und konkretesten Beistand des proletarischen Internationalismus. Die größte Unterstützung, die wir haben, ist jedoch der unvergängliche Marxismus-Leninismus-Maoismus, die Ideologie des internationalen Proletariats, die von der Arbeiterklasse in vielen Jahrzehnten und Tausenden von Kämpfen auf der ganzen Welt hervorgebracht wurde. Das ist die großartigste Hilfe, die wir erhalten, denn sie ist das Licht, ohne das wir blind wären, mit diesem Licht jedoch können wir die Dinge erkennen und handeln. So sehen wir dieses Problem und so schreiten wir voran.
EL DIARIO: Vorsitzender, die nächste Frage erübrigt sich vielleicht, aber wir möchten gerne wissen, wie Sie zu den revisionistischen Parteien stehen, die von der Unterstützung internationaler Stiftungen der imperialistischen Großmächte und des Sozialimperialismus leben.
VORSITZENDER GONZALO: Ich denke, diese Parteien haben die Weltrevolution, die Revolution in ihrem Land, die Arbeiterklasse und das Volk verraten, denn es ist Verrat an der Revolution, wenn man den Supermächten, den imperialistischen Mächten, dem Revisionismus, insbesondere dem Sozialimperialismus dient, sich ihrem Diktat unterordnet und sich zu Schachfiguren im Wettlauf um die Weltherrschaft degradieren lässt.
Tuesday, August 30, 2011
Tuesday, August 23, 2011
Abschnitt über den 1. Parteitag
Noch etwas über den 1. Parteitag in das Interview des Vorsitzenden Gonzalo.
EL DIARIO: Einige Leute behaupten, dass der 1. Parteitag der PCP, aufgrund der besonderen Umstände, nämlich dass er inmitten eines erfolgreichen Volkskrieges stattfand, ein harter Schlag gegen die reaktionären Kräfte gewesen sei; was können Sie uns dazu sagen?
VORSITZENDER GONZALO: Das halten wir für eine zutreffende Meinung, die zeigt, dass die Arbeiter und das Volk in unserem Land verstehen, was wir tun und was die Partei tut. Wir verstehen das als große Anerkennung, aus der wir die Verpflichtung ableiten, noch größere Anstrengungen zu unternehmen, um die Hoffnungen und das Vertrauen, die in uns gesetzt werden, nicht zu enttäuschen.
EL DIARIO: Hat es vor dem Parteitag in den Reihen der PCP eine Säuberung gegeben?
VORSITZENDER GONZALO: Nein, in unserem Falle fand eine größere Säuberung auf dem 9. Plenum von 1979 statt, als es darum ging, den Volkskrieg zu beginnen. Damals führten wie einen harten Kampf gegen eine rechtsopportunistische Linie, die sich dem Beginn des Volkskrieges widersetzte. Bei der Gelegenheit gab es Parteiausschlüsse und eine Säuberung der Partei. Aber wenn die Ausschlüsse gute Gründe haben, stärkt ein solcher Prozess eine Partei, und wir sind gestärkt daraus hervorgegangen. Das beweist die Tatsache, dass wir in den Volkskrieg eingetreten sind und ihn bereits seit acht Jahren erfolgreich führen. Auf dem Parteitag dagegen gab es keine Säuberung mehr.
EL DIARIO: Einige Leute behaupten, dass der 1. Parteitag der PCP, aufgrund der besonderen Umstände, nämlich dass er inmitten eines erfolgreichen Volkskrieges stattfand, ein harter Schlag gegen die reaktionären Kräfte gewesen sei; was können Sie uns dazu sagen?
VORSITZENDER GONZALO: Das halten wir für eine zutreffende Meinung, die zeigt, dass die Arbeiter und das Volk in unserem Land verstehen, was wir tun und was die Partei tut. Wir verstehen das als große Anerkennung, aus der wir die Verpflichtung ableiten, noch größere Anstrengungen zu unternehmen, um die Hoffnungen und das Vertrauen, die in uns gesetzt werden, nicht zu enttäuschen.
EL DIARIO: Hat es vor dem Parteitag in den Reihen der PCP eine Säuberung gegeben?
VORSITZENDER GONZALO: Nein, in unserem Falle fand eine größere Säuberung auf dem 9. Plenum von 1979 statt, als es darum ging, den Volkskrieg zu beginnen. Damals führten wie einen harten Kampf gegen eine rechtsopportunistische Linie, die sich dem Beginn des Volkskrieges widersetzte. Bei der Gelegenheit gab es Parteiausschlüsse und eine Säuberung der Partei. Aber wenn die Ausschlüsse gute Gründe haben, stärkt ein solcher Prozess eine Partei, und wir sind gestärkt daraus hervorgegangen. Das beweist die Tatsache, dass wir in den Volkskrieg eingetreten sind und ihn bereits seit acht Jahren erfolgreich führen. Auf dem Parteitag dagegen gab es keine Säuberung mehr.
Tuesday, August 16, 2011
Interview des Vorsitzenden Gonzalo
Der Vorsitzende Gonzalo gab ein Interview in 1988 mit dem Zweck den Ersten Parteitag zu popularisieren. Das Dokument hat eine Einleitung und fünf Kapiteln. Das zweite Kapitel heißt „Über die Partei“. Wir haben letztes Jahr drei Abschnitte in April (über den Entwicklungsprozess und Wiederaufbau der Partei, den Volkskrieg, die Beteiligung der Massen in die Volksbefreiungsarmee - damals Guerrilla-Volksarmee -, die Entwicklung der Neuen Macht, die Rolle von José Carlos Mariátegui) und einen Abschnitt in Juni (die Bedeutung von Führerschaft gegen die revisionistische These des Personenkults) veröffentlicht. Heute machen wir weiter mit einer wichtigen Frage.
EL DIARIO: Welche Bedeutung hat für Sie und Ihre Partei der 1. Parteitag der Kommunistischen Partei Perus ?
VORSITZENDER GONZALO: Da wir auf dieses Thema zurückkommen, möchte ich einige Dinge dazu erläutern. Ich wiederhole, dass wir dieses Ereignis als einen Meilenstein auf dem Weg zum Sieg betrachten. Damit haben wir eine längst überfällige Aufgabe erfüllt, die bereits der Gründer unserer Partei festgelegt hatte. Wir haben den 1. Parteitag der PCP durchgeführt. Warum sage ich das? Wir behaupten, dass keiner der vier Parteitage, die bis zum Jahre 1962 stattgefunden haben - eine Zeit, in der wir noch innerhalb der damaligen Partei arbeiteten - als marxistisch bezeichnet werden kann. Keiner von ihnen stand im Zeichen der Weltanschauung des Proletariats. Im Gegensatz dazu ist unser Parteitag ein marxistischer Parteitag, um es noch einmal zu betonen. Doch in Anbetracht der historischen Etappe, in der wir uns befinden, ist es ein marxistisch-leninistisch-maoistischer Parteitag, denn der Maoismus ist die dritte, neue und höchste Etappe des Marxismus und letztendlich die wichtigste, die hauptsächliche der drei. Daneben steht der Parteitag auch im Zeichen der Gonzalo Gedanken, denn er stützt sich auf die darin enthaltenen Ideen, die aus der Anwendung der universellen Gesetze des Marxismus-Leninismus-Maoismus auf unserer konkrete Realität hervorgegangen sind. Folglich handelt es sich um "einen marxistischen Parteitag, einen Parteitag, der im Zeichen des Marxismus-Leninismus-Maoismus und der Gonzalo Gedanken steht".
Dieser Parteitag hat uns erlaubt, eine Bilanz des gesamten bisher durchlaufenen Prozesses zu erstellen und negative und positive Lehren daraus zu ziehen. Er hat uns die Verabschiedung der einheitlichen ideologischen und politischen Basis der Partei mit ihren drei Elementen ermöglicht: 1. die Ideologie, der Marxismus-Leninismus-Maoismus und die Gonzalo Gedanken; 2. das Programm; 3. die politische Generallinie mit der Militärlinie als Zentrum. Der Parteitag hat außerdem solide Grundlagen für die zukünftige Eroberung der Macht geschaffen, wobei die Betonung auf zukünftig liegt.
Diesen Parteitag konnten wir erst inmitten des Volkskrieges realisieren, und das sage ich deshalb, weil wir schon 1967 vorschlugen, den fünften Parteitag durchzuführen, und 1976 planten, einen Parteitag zum Wiederaufbau der Partei abzuhalten. Wir unternahmen über Jahre verschiedene Anläufe, konnten ihn jedoch nie realisieren. Warum? Es zeigte sich das, was man auch bei anderen Parteien beobachtet. Wenn sie sich darauf vorbereiten, den bewaffneten Kampf zu beginnen, zu den Waffen zu greifen, verstricken sie sich in interne Kämpfe, die zu Spaltungen und Brüchen führen und verhindern, dass die Eroberung der Macht mit der Waffe in der Hand in Angriff genommen wird. Diese Erkenntnis bewegte uns 1978 dazu, den Parteitag zu verschieben, um ihn inmitten des Volkskrieges durchzuführen. Unsere Überlegung war schlicht und einfach: Wer würde sich dem Volkskrieg widersetzen, wenn wir bereits mitten im Krieg ständen? Wie könnte sich jemand auf einem Parteitag dem Volkskrieg widersetzen, wenn sich die Partei mit der Waffe in der Hand inmitten eines erfolgreichen Volkskrieges befände? Die Gegner des Volkskrieges hätten keinerlei Möglichkeit mehr, Schaden anzurichten.
Der Parteitag hat noch eine Reihe von anderen Ergebnissen gebracht. Er hat zu einem besseren Verständnis des Entwicklungsprozesses des Volkskrieges und insbesondere der Notwendigkeit, die Machtergreifung aufzubauen, geführt. Außerdem haben wir auf dem Parteitag einen Entwicklungssprung im Zweilinienkampf vollzogen, und das ist sehr gut; das muss klar und deutlich gesagt werden, auch wenn einige das gegen uns auslegen werden, doch was soll's, wir sind Fehlinterpretationen von feindseligen, nicht revolutionären Elementen gewohnt. Auf dem Parteitag haben wir definiert, dass sich der Zweilinienkampf in der Partei gegen den Revisionismus als Hauptgefahr wendet.
Ich möchte das kurz erklären. In der Partei gibt es keine rechtsopportunistische Linie. Im Moment zeigen sich lediglich isolierte rechtsabweichlerische Verhaltensweisen, Ideen, Kriterien und Positionen. Doch auf dem Parteitag stießen wir bis zum Grund des Problems vor und gelangten zu der Schlussfolgerung, dass der Beschluss, den Revisionismus als Hauptgefahr zu bekämpfen, der beste Weg ist, um vorzubeugen und die Bildung einer rechtsopportunistischen Linie innerhalb der Partei, die zwangsläufig revisionistischen Charakter hätte, zu verhindern.
Der Vorsitzende Mao forderte, sich jederzeit vor dem Revisionismus in Acht zu nehmen, denn er ist die Hauptgefahr, der die Revolution weltweit gegenüber steht. Mit dieser Haltung stellen wir uns auch auf die Situation außerhalb unserer Reihen ein, denn alle Verhaltensweisen, Ideen, Kriterien und Positionen mit rechtsopportunistischem Ursprung, die sich in unserer Partei zeigen könnten, haben mit der ideologischen Dynamik zu tun, mit der Resonanz des Klassenkampfes, den Kampagnen des reaktionären Staates, dem Wirken des Revisionismus in unserem Land, der konterrevolutionären Aktion des Imperialismus, insbesondere dem Wettlauf der beiden Supermächte, und dem weltweiten Einfluss des Revisionismus. Auf diese Weise verabreicht uns die Partei eine Schutzimpfung, sie bereitet uns vor und erhöht unsere Wachsamkeit. Durch den entschlossenen und umsichtigen Zweilinienkampf im Schoße des Volkes können wir das Auftreten einer revisionistischen Linie verhindern, denn - ich wiederhole - es gibt keine rechtsopportunistische Linie. Ich weiß, dass diese Aussagen falsch interpretiert werden können, aber man muss die Dinge beim Namen nennen und sie dem Volk erklären. Wir sind durch den Parteitag gewappnet, der uns lehrt, uns vor dem Revisionismus zu hüten und ihn unerbittlich zu bekämpfen, wo er auch auftreten mag, angefangen damit, dass wir jede seiner Äußerungen, die sich in der Partei zeigen, bekämpfen und im Keim ersticken. Dadurch sind wir besser für den Kampf gegen den Revisionismus außerhalb unserer Reihen und weltweit gerüstet. Dies ist eine der wichtigsten Errungenschaften des Parteitages.
Der Parteitag hat uns einen großen Einmütigkeit gegeben, ja, Einmütigkeit, denn wir halten uns an Lenin, der sagte, damit eine Partei komplexe und schwierige Situationen meistern kann, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, und mehr noch in entscheidenden Momenten, wie wir sie heute und in naher Zukunft erleben, braucht eine Partei Einmütigkeit. Wir müssen den internen Kampf entwickeln, um eine klar definierte Linie, ein einheitliches Verständnis und eine unverbrüchliche Einheit zu erlangen und mit gebündelten Kräften zuschlagen zu können. Das hat uns der Parteitag auch gegeben, Übereinstimmung, die wir jedoch - und das sage ich mit Nachdruck - durch den Zweilinienkampf erreicht haben. So gehen wir vor. Und warum? Ich wiederhole einmal mehr, die Partei ist ein Widerspruch und jeder Widerspruch besteht aus zwei sich bekämpfenden Aspekten, so ist es, und dem kann keiner entgehen.
Die Einheit unserer Partei ist heute stärker denn je, stärker im Hinblick auf die großen Aufgaben, die sie entschlossen und konsequent angehen muss. Betrachten wir die organisatorische Ebene, so hat der Parteitag das Zentralkomitee gewählt, und da es unser erster Parteitag war, haben wir jetzt unser erstes Zentralkomitee. All das hat der Parteitag uns gegeben, und er ist bekanntlich das oberste Gremium einer Partei, so dass alle seine Beschlüsse auf der höchsten organisatorischen Ebene festgeschrieben worden sind. Das alles gibt uns mehr Stärke, Einheit und Entschlossenheit. Einen Punkt möchte ich erneut unterstreichen. Der Parteitag ist ein Produkt der Partei und des Krieges. Ohne den Volkskrieg hätten wir diese historische Aufgabe, die schon seit fast 60 Jahren, seit der Gründung der Partei im Jahre 1928, anstand, nicht erfüllen können. Aber das Wichtigste ist, dass der Parteitag die Entwicklung des Volkskrieges potenziert; er gibt dem Volkskrieg ein vielfaches dessen zurück, was dieser zu seinem Zustandekommen beigetragen hat. Der Volkskrieg ist heute stärker und wird noch schneller anwachsen als bisher.
Aus all diesen Gründen ist der Parteitag für uns ein unvergänglicher Meilenstein auf dem Weg zum Sieg, und wir sind sicher, dass er als solcher in die Geschichte unserer Partei eingehen wird. Wir erwarten, dass er großartige Ergebnisse nach sich ziehen wird, die dem peruanischen Proletariat, dem Volk von Peru, dem internationalen Proletariat, den unterdrückten Nationen und den Völkern der Erde zugute kommen werden.
EL DIARIO: Welche Bedeutung hat für Sie und Ihre Partei der 1. Parteitag der Kommunistischen Partei Perus ?
VORSITZENDER GONZALO: Da wir auf dieses Thema zurückkommen, möchte ich einige Dinge dazu erläutern. Ich wiederhole, dass wir dieses Ereignis als einen Meilenstein auf dem Weg zum Sieg betrachten. Damit haben wir eine längst überfällige Aufgabe erfüllt, die bereits der Gründer unserer Partei festgelegt hatte. Wir haben den 1. Parteitag der PCP durchgeführt. Warum sage ich das? Wir behaupten, dass keiner der vier Parteitage, die bis zum Jahre 1962 stattgefunden haben - eine Zeit, in der wir noch innerhalb der damaligen Partei arbeiteten - als marxistisch bezeichnet werden kann. Keiner von ihnen stand im Zeichen der Weltanschauung des Proletariats. Im Gegensatz dazu ist unser Parteitag ein marxistischer Parteitag, um es noch einmal zu betonen. Doch in Anbetracht der historischen Etappe, in der wir uns befinden, ist es ein marxistisch-leninistisch-maoistischer Parteitag, denn der Maoismus ist die dritte, neue und höchste Etappe des Marxismus und letztendlich die wichtigste, die hauptsächliche der drei. Daneben steht der Parteitag auch im Zeichen der Gonzalo Gedanken, denn er stützt sich auf die darin enthaltenen Ideen, die aus der Anwendung der universellen Gesetze des Marxismus-Leninismus-Maoismus auf unserer konkrete Realität hervorgegangen sind. Folglich handelt es sich um "einen marxistischen Parteitag, einen Parteitag, der im Zeichen des Marxismus-Leninismus-Maoismus und der Gonzalo Gedanken steht".
Dieser Parteitag hat uns erlaubt, eine Bilanz des gesamten bisher durchlaufenen Prozesses zu erstellen und negative und positive Lehren daraus zu ziehen. Er hat uns die Verabschiedung der einheitlichen ideologischen und politischen Basis der Partei mit ihren drei Elementen ermöglicht: 1. die Ideologie, der Marxismus-Leninismus-Maoismus und die Gonzalo Gedanken; 2. das Programm; 3. die politische Generallinie mit der Militärlinie als Zentrum. Der Parteitag hat außerdem solide Grundlagen für die zukünftige Eroberung der Macht geschaffen, wobei die Betonung auf zukünftig liegt.
Diesen Parteitag konnten wir erst inmitten des Volkskrieges realisieren, und das sage ich deshalb, weil wir schon 1967 vorschlugen, den fünften Parteitag durchzuführen, und 1976 planten, einen Parteitag zum Wiederaufbau der Partei abzuhalten. Wir unternahmen über Jahre verschiedene Anläufe, konnten ihn jedoch nie realisieren. Warum? Es zeigte sich das, was man auch bei anderen Parteien beobachtet. Wenn sie sich darauf vorbereiten, den bewaffneten Kampf zu beginnen, zu den Waffen zu greifen, verstricken sie sich in interne Kämpfe, die zu Spaltungen und Brüchen führen und verhindern, dass die Eroberung der Macht mit der Waffe in der Hand in Angriff genommen wird. Diese Erkenntnis bewegte uns 1978 dazu, den Parteitag zu verschieben, um ihn inmitten des Volkskrieges durchzuführen. Unsere Überlegung war schlicht und einfach: Wer würde sich dem Volkskrieg widersetzen, wenn wir bereits mitten im Krieg ständen? Wie könnte sich jemand auf einem Parteitag dem Volkskrieg widersetzen, wenn sich die Partei mit der Waffe in der Hand inmitten eines erfolgreichen Volkskrieges befände? Die Gegner des Volkskrieges hätten keinerlei Möglichkeit mehr, Schaden anzurichten.
Der Parteitag hat noch eine Reihe von anderen Ergebnissen gebracht. Er hat zu einem besseren Verständnis des Entwicklungsprozesses des Volkskrieges und insbesondere der Notwendigkeit, die Machtergreifung aufzubauen, geführt. Außerdem haben wir auf dem Parteitag einen Entwicklungssprung im Zweilinienkampf vollzogen, und das ist sehr gut; das muss klar und deutlich gesagt werden, auch wenn einige das gegen uns auslegen werden, doch was soll's, wir sind Fehlinterpretationen von feindseligen, nicht revolutionären Elementen gewohnt. Auf dem Parteitag haben wir definiert, dass sich der Zweilinienkampf in der Partei gegen den Revisionismus als Hauptgefahr wendet.
Ich möchte das kurz erklären. In der Partei gibt es keine rechtsopportunistische Linie. Im Moment zeigen sich lediglich isolierte rechtsabweichlerische Verhaltensweisen, Ideen, Kriterien und Positionen. Doch auf dem Parteitag stießen wir bis zum Grund des Problems vor und gelangten zu der Schlussfolgerung, dass der Beschluss, den Revisionismus als Hauptgefahr zu bekämpfen, der beste Weg ist, um vorzubeugen und die Bildung einer rechtsopportunistischen Linie innerhalb der Partei, die zwangsläufig revisionistischen Charakter hätte, zu verhindern.
Der Vorsitzende Mao forderte, sich jederzeit vor dem Revisionismus in Acht zu nehmen, denn er ist die Hauptgefahr, der die Revolution weltweit gegenüber steht. Mit dieser Haltung stellen wir uns auch auf die Situation außerhalb unserer Reihen ein, denn alle Verhaltensweisen, Ideen, Kriterien und Positionen mit rechtsopportunistischem Ursprung, die sich in unserer Partei zeigen könnten, haben mit der ideologischen Dynamik zu tun, mit der Resonanz des Klassenkampfes, den Kampagnen des reaktionären Staates, dem Wirken des Revisionismus in unserem Land, der konterrevolutionären Aktion des Imperialismus, insbesondere dem Wettlauf der beiden Supermächte, und dem weltweiten Einfluss des Revisionismus. Auf diese Weise verabreicht uns die Partei eine Schutzimpfung, sie bereitet uns vor und erhöht unsere Wachsamkeit. Durch den entschlossenen und umsichtigen Zweilinienkampf im Schoße des Volkes können wir das Auftreten einer revisionistischen Linie verhindern, denn - ich wiederhole - es gibt keine rechtsopportunistische Linie. Ich weiß, dass diese Aussagen falsch interpretiert werden können, aber man muss die Dinge beim Namen nennen und sie dem Volk erklären. Wir sind durch den Parteitag gewappnet, der uns lehrt, uns vor dem Revisionismus zu hüten und ihn unerbittlich zu bekämpfen, wo er auch auftreten mag, angefangen damit, dass wir jede seiner Äußerungen, die sich in der Partei zeigen, bekämpfen und im Keim ersticken. Dadurch sind wir besser für den Kampf gegen den Revisionismus außerhalb unserer Reihen und weltweit gerüstet. Dies ist eine der wichtigsten Errungenschaften des Parteitages.
Der Parteitag hat uns einen großen Einmütigkeit gegeben, ja, Einmütigkeit, denn wir halten uns an Lenin, der sagte, damit eine Partei komplexe und schwierige Situationen meistern kann, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, und mehr noch in entscheidenden Momenten, wie wir sie heute und in naher Zukunft erleben, braucht eine Partei Einmütigkeit. Wir müssen den internen Kampf entwickeln, um eine klar definierte Linie, ein einheitliches Verständnis und eine unverbrüchliche Einheit zu erlangen und mit gebündelten Kräften zuschlagen zu können. Das hat uns der Parteitag auch gegeben, Übereinstimmung, die wir jedoch - und das sage ich mit Nachdruck - durch den Zweilinienkampf erreicht haben. So gehen wir vor. Und warum? Ich wiederhole einmal mehr, die Partei ist ein Widerspruch und jeder Widerspruch besteht aus zwei sich bekämpfenden Aspekten, so ist es, und dem kann keiner entgehen.
Die Einheit unserer Partei ist heute stärker denn je, stärker im Hinblick auf die großen Aufgaben, die sie entschlossen und konsequent angehen muss. Betrachten wir die organisatorische Ebene, so hat der Parteitag das Zentralkomitee gewählt, und da es unser erster Parteitag war, haben wir jetzt unser erstes Zentralkomitee. All das hat der Parteitag uns gegeben, und er ist bekanntlich das oberste Gremium einer Partei, so dass alle seine Beschlüsse auf der höchsten organisatorischen Ebene festgeschrieben worden sind. Das alles gibt uns mehr Stärke, Einheit und Entschlossenheit. Einen Punkt möchte ich erneut unterstreichen. Der Parteitag ist ein Produkt der Partei und des Krieges. Ohne den Volkskrieg hätten wir diese historische Aufgabe, die schon seit fast 60 Jahren, seit der Gründung der Partei im Jahre 1928, anstand, nicht erfüllen können. Aber das Wichtigste ist, dass der Parteitag die Entwicklung des Volkskrieges potenziert; er gibt dem Volkskrieg ein vielfaches dessen zurück, was dieser zu seinem Zustandekommen beigetragen hat. Der Volkskrieg ist heute stärker und wird noch schneller anwachsen als bisher.
Aus all diesen Gründen ist der Parteitag für uns ein unvergänglicher Meilenstein auf dem Weg zum Sieg, und wir sind sicher, dass er als solcher in die Geschichte unserer Partei eingehen wird. Wir erwarten, dass er großartige Ergebnisse nach sich ziehen wird, die dem peruanischen Proletariat, dem Volk von Peru, dem internationalen Proletariat, den unterdrückten Nationen und den Völkern der Erde zugute kommen werden.
Wednesday, August 10, 2011
Interessanter Artikel
Hier haben wir einen interessanten Artikel über die letzte Ereignisse in Ingland gefunden.
Monday, August 8, 2011
Neue Website von ADGH
Wir haben erfahren, dass die Genossen von der "Demokratische Jugend Europa" (ADGH) eine neue Website erzeugt haben. Wir empfehlen unsere Leser, die wichtige Informationen dieser Webseite zu folgen. Bei unseren Links finden sie diese Seite.
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