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Tuesday, August 21, 2012

Internationale Konferenz zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien


Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

Die Herren des imperialistischen Weltsystems führen eine Offensive gegen die Völker durch. Imperialistische Aggressionskriege wie gegen den Irak, Afghanistan und Libyen, kennzeichnen den Anfang des neuen Jahrhunderts. Sie bereiten schon die nächsten vor - gegen Syrien, Iran oder wo auch immer - und sicher ist, dass sie nie freiwillig damit aufhören werden. Gleichzeitig bürden sie den Völkern die Krisenfolgen auf, insbesondere den Völkern der unterdrückten Nationen. Aber auch in den imperialistische Ländern findet sich die Arbeiterklasse immer mehr zertreten und ihrer grundlegenden Rechte immer schneller beraubt. Der Faschismus ist keine nebulöse Gefahr, sondern eine agierende Kraft. Gleichzeitig zerstören die Imperialisten systematisch den Planeten selbst. All das ist allgemein bekannt. Das zeigt, dass der Imperialismus Reaktion auf der ganzen Linie ist, das zeigt, dass der Imperialismus unvereinbar ist mit dem Fortschritt der Menschheit, und immer mehr auch, mit dem Überleben eines immer größeren Teils der Weltbevölkerung. „Das Ende der Geschichte“, welches die Imperialisten seit den 90er Jahren laut verkündet haben, ist eine Hölle für die Arbeiterklasse und die Völker der Welt. Aber, Unterdrückung erzeugt Widerstand.Von Peru bis zu den Phillipienen, von den britischen Inseln bis nach China, von Kolumbien nach Kurdistan, von Nigeria bis nach Griechenland - auf der ganzen Welt wollen die Länder Unabhängigkeit, die Nationen Befreiung, und die Völker Revolution. Das ist die Grundlage für eine Strömung, die den Imperialismus begraben wird. Das Problem in vielen Fällen ist , dass der Kampf gegen den Imperialismus nur ein Widerstand ohne eine andere Perspektive als das eigene Überleben ist. Um diesen Kampf als eine mächtige Welle des anti-imperialistischen und revolutionären Kampfes entwickeln zu können, wird der bewusste, organisierte Faktor benötigt der fähig ist, den Kampf konsequent bis zur Errichtung der wirklichen Volksmacht zu führen. 

Deshalb ist es die Mühe wert, einen Blick nach Indien zu werfen. Indien, das von den herrschenden Klassen zynisch als „Shining India“ dargestellt wird und als Beispiel dafür, dass „der Imperialismus Entwicklung bringt“, ist eine Himmel für die Reichen und die Hölle für das Volk. Während das Vermögen der 53 reichsten Personen des Landes 31% des BIP ausmacht, leben 77% der Bevölkerung von einem Einkommen von weniger als 20 Rupien (ungefähr 50 Eurocent) am Tag. 5000 Kinder sterben täglich an Hunger und Unterernährung, d.h. fast 2 Millionen pro Jahr. Der prozentuale Anteil der Bevölkerung, der hungert, ist größer als in Äthiopien. Die Krise der Landwirtschaft, direkte Folge der imperialistischen Politik, verursacht eine immer größere Misere für die immensen Bauernmassen und hat eine Welle von Selbstmorden zur Folge, in welcher hunderttausende Bauern sich aus Verzweiflung das Leben nahmen. „Die größte Demokratie der Welt“ ist ein Land, indem die Großbourgoisie und die Gutsbesitzer machen was sie wollen. Ein Land, in dem das Kastensystem noch vollständig intakt ist. Die unterschiedlichen Minderheiten, die unterschiedlichen Nationalitäten und Völker, müssen ein Leben in einem „Gefängnis der Nationen“ ertragen. Um die imperialistische Ausbeutung zu vergrößern, wurden Ökonomische Sonderzonen durchgesetzt, in welchen die sogenannten „Transnationalen“ Unternehmen ohne irgendwelche Grenzen agieren können. Dutzende Millionen Menschen sind gezwungen interne Flüchtlinge zu werden, weil sie von dem Land vertrieben wurden, wo ihre Vorfahren seit Jahrtausenden gelebt haben, damit das Kapital die Rohstoffe rauben kann, die dort vorhanden sind. Wir könnten noch viele Beispiele nennen; diese würden eine ganzes Buch füllen, der Punkt ist klar: die Antiimperialistische und Antifeudale Revolution ist eine dringende Notwendigkeit für die große Mehrheit der indischen Bevölkerung. Diese Revolution findet statt. 

Unter der Führung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) entwickelt sich ein Volkskrieg - bezeichnet von den wichtigsten Repräsentanten der herrschenden Klassen als größte Gefahr für ihr System. In den ländliche Gebieten Indiens existieren schon tausende und abertausende Organisationen der echten Volksmacht. In den Revolutionären Volkskomitees haben diejenigen, die seid Jahrtausenden nichts gehabt haben, angefangen ihren eigenen Staat zu errichten. Sie organisieren mit ihren eigenen Kräften eine Gesellschaft wo es keinen Hunger gibt, wo es Ausbildung und Gesundheitswesen gibt, und wo derjenige das Land besitzt, welches er bearbeitet. Dort gibt es keine Gutsbesitzer oder Lakaien der Imperialisten. Dort sind die Bedürfnisse des Volkes Gesetz. Dort wird wahre Demokratie gelebt - eine neue Demokratie des Volkes. In den Städten machen die revolutionären Massenorganisationen sprunghafte Fortschritte, die indische Arbeiterklasse hat ende Februar diesen Jahres den größten Streik in der Geschichte der Menschheit durchgeführt, mit der Teilnahme von 100 Millionen Menschen und die herrschende Klasse hat Panik vor dem wachsenden Einfluss der Maoisten. Der Volkskrieg erschüttert die tiefsten Grundlagen der Gesellschaft. 

Wie es auch nicht anders sein könnte, verschränken die herrschenden Klassen und ihre imperialistischen Herren nicht die Arme vor der Brust und schauen zu, wie die revolutionäre Bewegung Fortschritte macht. Sie handeln so, wie sie es immer und überall getan haben - sie versuchen die Kämpfe des Volkes in Blut zu ertränken. Die „Spezialisten“ der Aufstandsbekämpfung aus den Vereinigten Staaten und der Mossad aus Israel sind schon dabei, die repressiven Kräfte des reaktionären Staates vor Ort zu beraten. Die paramilitärischen Streitkräfte des Staates kämpfen täglich gegen die Guerilla - diese sogenannten Paramilitärs sind militärisch organisiert und auch militärisch ausgerüstet. Das Heer und die Luftwaffe nimmt immer offener Teil an den Kampfhandlungen. Der reaktionäre Staat hat barbarische Kampagnen organisiert wie z.b. Salwa judum, „Green Hunt“ und andere und wendet die Politik an, die vergleichbar ist mit den Kampagnen der Nazis gegen den antifaschistischen Widerstand im zweiten Weltkrieg. Sie wenden systematisch Ermordung, Folterung und „Verschwinden-lassen“ gegenüber den revolutionären Führern an. Aber das Volk unterwirft sich nicht. Der Volkskrieg schreitet voran ohne halt mit einem klaren Kurs in Richtung der Machteroberung, dies ist möglich, da der bewusste organisierte Faktor, den wir oben erwähnt haben, vorhanden ist und in der Lage den Kampf konsequent zu Ende zu führen. Ihr Kampf ist gerechtfertigt, und es ist eine internationalistische Pflicht, diesem unsere volle und feste Unterstützung zu geben. Der Volkskrieg in Indien muss sich mit den Kämpfen der Volker der ganzen Welt verschmelzen und ein Teil sein der großen Revolutionären Strömung die schlussendlich den Imperialismus besiegen wird. Der Fortschritt einer konsequent anti-imperialistischen Bewegung in einem Land mit über 1200 Millionen Einwohnern, wird das Kräfteverhältnis zwischen Imperialismus und den unterdrückten Nationen ändern, und so ein großer Impuls für die revolutionären Kräfte weltweit sein. Diese Bewegung zu unterstützen bedeutet nicht nur eine Pflicht zu erfüllen, sondern dient auch dem Fortschritt unserer Bewegung in allen Ländern.

Es ist in diesem Sinne, das wir eine internationale Konferenz in Hamburg am 24 November diesen Jahres organisieren. Wir hoffen, dass diese Konferenz ein bedeutender Impuls sein wird für die internationale Unterstützungsbewegung mit dem Volkskrieg in Indien. Delegationen aus unterschiedlichen Ländern werden teilnehmen, und dadurch seine Erfahrungen und Ideen einbringen wie man diese Kampagne auf höhere Stufen bringen kann. Wir möchten, dass diese Konferenz eine Konferenz wird bei der die antiimperialistische und revolutionäre Initiative, Energie und Wünsche von Arbeitern, Frauen, Jugendlichen, Immigranten, progressiven Künstlern und Intellektuellen zum Ausdruck kommen. Wir möchten nicht, dass diese Konferenz ein formaler Akt wird, sondern ein lebendiger Ausdruck des proletarischen Internationalismus, damit sie dazu dient konkrete Fortschritte in der Unterstützungskampagne zu machen. Die Konferenz ist offen für alle Kräfte die dieses Ziel teilen. Deswegen: 

Heraus zur Internationalen Konferenz zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien!


Wednesday, January 25, 2012

Bericht über die Indien-Kampagne 14-22. 01/2012 (also in English)

Bericht über die Kampagne vom 14. bis zum 22. Januar 2012 in Deutschland zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien.

Die Aktivitäten starteten mit einer Mobilisierung über das Internet. Das Plakat und das Flugblatt für die Kampagne in Deutschland wurden auf verschiedenen Websites revolutionärer Organisationen und bei Indymedia veröffentlicht.



AktivistInnen verteilten Flugblätter auf der jährlichen Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, am 15. Januar in Berlin. An der Demonstration nahmen circa zehntausend Menschen aus ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern teil. Es gab ein großes Interesse an der Kampagne und es war eine gute Gelegenheit die Menschen mit der Kampagne nicht nur in Berlin, sondern deutschlandweit zu erreichern.

Am 18. Januar sprach ein Aktivist des BGIA in Berlin auf einer öffentlichen Veranstaltung, die gemeinsam mit Zusammen Kämpfen [Berlin] organisiert wurde. Etwa 50 Personen, vorwiegend junge deutsche Revolutionäre, nahmen teil. Der Leitfaden der Veranstaltung war eine generelle Beschreibung der ökonomischen und sozialen Situation in Indien, die Geschichte der maoistischen Bewegung im Land und die aktuelle Situation des Volkskrieges mit Fokus auf die Entwicklung der Volksmacht. Bei der anschließenden Diskussion gab es u.a. Fragen bezüglich der Arbeit der Maoisten in den Städten und den Sonderbewirtschaftungszonen (SEZ), wie das revolutionäre Rechtswesen organisiert ist und über die Solidaritätsarbeit mit den Volkskriegen in Peru und Nepal und die Lehren daraus für die aktuelle Kampagne.


Am 21. Januar sprach ein Aktivist des BGIA in Köln auf einer öffentlichen Veranstaltung, die von ADGH unterstützt wurde. Etwa 20 Personen, vorwiegend Revolutionäre aus Kurdistan und der Türkei, nahmen teil. Der Vortrag hatte den gleichen Inhalt wie in Berlin. In der anschließenden Diskussion ging es, unter anderen, über die Rolle der Frau im Volkskrieg in Indien, und danach um Aspekte der Theorie der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) im allgemeinen.

Am 22. Januar organisierten wir eine öffentliche Veranstaltung in Hamburg. Da die Kampagne seit einiger Zeit in dieser Stadt systematisch entwickelt wurde und die GenossInnen daher die Hintergründe besser kennen, behandelte der Vortrag spezieller die aktuelle Situation des Volkskrieges, die ansteigende Eskalation von Seiten der Reaktion und die Pläne der Maoisten, die Situation in West-Bengalen und die Lektionen, die aus der Ermordung des Genossen Kishenji gelernt werden müssen. Etwa 40 GenossInnen, vorwiegend internationalistische Revolutionäre aus verschiedenen Ländern wie Palästina, Peru, der Türkei und Kurdistan, aber auch viele deutsche GenossInnen, nahmen teil.

Während der Aktionswoche wurden in den drei Städten Plakate verklebt und Flugblätter verteilt. So wurden verschiedene Kneipen, Infoläden, MigrantInnenvereine, sowie Schulen und Universitäten erreicht. Es wurden jeweils 3.000 Plakate und 3000 Flyer gedruckt. Alle Flyer wurden verteilt und viele Plakate verklebt, jedoch wurden einige aufbewahrt um die Kampagne weiter zu entwickeln.


Aufgrund von Problem bezüglich der Räumlichkeiten konnten die Flugblätter erst relativ spät gedruckt werden. Dies hatte einen negativen Einfluss auf die Mobilisierung für die Veranstaltungen in Köln und Hamburg, wo viele GenossInnen leider andere Termine wahrnehmen mussten. Wir schätzen die Kampagne allerdings trotzdem als Erfolg ein, da viele neue GenossInnen mit Informationen über den Volkskrieg in Indien erreicht wurden und wir sehr positive Resonanzen bekamen. Daher haben wir mit der Kampagne die Grundlage für eine stärkere Entwicklung der Solidaritätsarbeit in der BRD für den heroischen Kampf des indischen Volkes geschaffen und wir haben Schritte für die Entwicklung dieser Arbeit gemacht, sodass sie nicht nur auf Hamburg basiert, sondern auf eine bundesweite Ebene.

Bündnis gegen imperialistische Aggression – Hamburg (BGIA), Januar 2012





Report on the Campaign 14-22 of January 2012 in Germany to support the Peoples War in India

The activities started with mobilization through the Internet. The poster and the leaflet for the German-campaign were posted of various websites of revolutionary organizations and Indymedia.

Activists distributed leaflets on the yearly march in commemoration of Rosa Luxemborg and Karl Liebknecht in Berlin on the 15th of January. In this demonstration some ten thousand participants took part, including delegations from the all over Germany and from other European countries. There were a big interest for the campaign and it was a very good way to reach out with the campaign not only in Berlin but all over the FGR.



On the 18th of January an activist from BGIA spoke at a public meeting in Berlin that we organized with the support from Zusammen Kämpfen (Berlin). Some 50 people took part, mainly young German revolutionaries. The outline of the speech was a general description of the economical and social situation of India, the history of the Maoist movement in the country and the current situation of the PW with accent on the development of the Peoples Power. In the following discussion questions were raised on subjects such as the work of the Maoists in the cities, the SEZ: s, how the revolutionary justices’ system is organized, the experiences of the solidarity work with the Peoples Wars in Peru and Nepal and its lessons for the current campaign, etc.

On the 21th an activist of the BGIA spoke at a meeting that we organized in Cologne with the support of the ADGH. Around 20 people, mainly revolutionaries of Turkish and Kurdish origin, participated. The speech followed the same outline as the one in Berlin. In the following discussion the questions regarding the role of the women in the PW in India were discussed but also more aspects of the theory of the Communist Party of India (Maoist) in general.



On the 22th we organized a public meeting in Hamburg. Since the campaign have been developed more systematically in the city for some time, and the comrades therefore are more informed of the background, the speech were centered more on the current situation of the PW, the increasing escalation on behalf of the reaction and the plans of the Maoists, the situation in West-Bengal and the lessons to be learned from the murder of comrade Kishenji, and so forth. Some 40 comrades participated – mainly internationalist revolutionaries’ from different countries such as Palestine, Peru, Turkey and Kurdistan but also many German comrades.

During the days of action posters were put up in the three cities and leaflets were distributed. Several meeting points – Pubs, Info-shops, cafés, immigrant associations –as well as schools and universities were reached. 3000 leaflets were printed as well as 3000 posters; all the leaflets have been distributed and many of the posters have been put up, but some will be used to develop the campaign further on.

Due to some problems regarding the locations for the public speeches, the leaflet could go into print relatively late which had a negative impact on the mobilization for the speeches in Cologne and Hamburg (where many comrades who normally would have attended the event were “double-booked” and had to attend other tasks). But, overall we consider the campaign to having been a success in reaching out to many new comrades with information on the PW in India and we have been getting very positive response. So, we have prepared the ground for a stronger development of the solidarity work in the FGR with the heroic struggle of the Indian people and we have taken steps from developing the campaign only in Hamburg to organizing an FGR-wide network.

League against Imperialist Aggression – Hamburg (BGIA), January, 2012

Friday, January 13, 2012

Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien




Zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien findet zwischen den 14. und 22.01. eine weltweite Aktionswoche statt. In Deutschland gibt es Infoveranstaltungen in Berlin (18.01), Köln (21.01) und Hamburg (22.01). Auch in Österreich gibt es Infoveranstaltungen in Linz (18.01), Wien (19. und 20.01) sowie eine Kundgebung in Wien (21.01). Wir rufen alle Revolutionäre und Kommunisten den Volkskrieg in Indien zu unterstützen, sowie an den Veranstaltungen und Kundgebung der Aktionswoche teilzunehmen!







Monday, April 11, 2011

Internationale Woche zur Unterstutzung des Volkskriegs in Indien


Als Teil der internationalen Woche zur Unterstutzung des Volkskriegs in Indien gab es eine Vielfalt von Aktivitäten in Hamburg. Vor und während der Woche vom 02.-09. April wurden Flugblätter verteilt. In den Stadtteilen Altona, Barmbek und St. Pauli, sowie an der Uni Campus wurden großen Dazibaos mit dem lokalen Aufruf geklebt. Am 09. April gab es eine Kundgebung an den Eingang der S-Bahn Sternschanze (St. Pauli). Die Kampagne in Hamburg wurde von dem „Bündnis gegen imperialistische Aggression“ organisiert, der unter anderen deutschen Antiimperialisten, peruanischen Maoisten und palästinensischen und kolumbianischen Aktivisten vereint. Hierbei finden Sie ein paar Fotos von einigen Aktivisten und Aktivitäten.



Thursday, April 7, 2011

Unterstützen wir den Volkskrieg in Indien!

Der Bündnis gegen imperialistische Aggression organisiert eine Kundgebung für diesen Sa. 9 April, um 13.30 Uhr im S-Bahn Sternschanze zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien. Hierbei den Aufruf:

Unterstützen wir den Volkskrieg in Indien!
Kundgebung: 9 April, 13.30 Uhr, S-Bahn Sternschanze


Der Volkskrieg in Indien wird mit jedem Tag intensiver. Geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) [KPI(M)], bezieht er Millionen von armen Bauern, Frauen, die Massen der Kastenlosen („Unberührbaren“), etc. ein, und hat weiter die Kontrolle über zehn Bundesstaaten Indiens.
Es handelt sich um einen Volkskrieg gegen Armut und feudal-kapitalistische Ausbeutung, gegen die Widersprüche, die in vielen Regionen durch die rasante Entwicklung der Plünderung natürlicher Ressourcen hervorgerufen werden, gegen Kastenunterdrückung und die vom indischen Kapital durch seine Verbundenheit mit dem Imperialismus hervorgerufene Ausbeutung.

Mit der Hilfe und Unterstützung der Imperialisten, vor allem der amerikanischen, versuchen die reaktionären herrschenden Klassen Indiens die revolutionäre Bewegung zu schwächen, wobei sie Grausamkeiten von ungeheuerlicher Barbarei begehen.
Die indische Regierung, bezeichnet in Übereinstimmung mit den Imperialisten den Volkskrieg als größte Bedrohung für die Innere Sicherheit. Mit dem Großeinsatz schwer bewaffneter Truppen, Polizei- und Paramilitärkräften, führt sie dagegen eine Offensive unter dem Namen „Green Hunt“, bei der sie durch Überfälle, Zerstörungen, Vergewaltigungen und Massenmorde, Inhaftierungen und Entführungen, Ermordung der AnführerInnen der Bewegung, so wie bei Genossen Azad, einem Anführer der KPI(Maoistisch), alles unternimmt, um Terror und Genozid unter den Völkern Indiens zu verbreiten. All das in dem Irrglauben, den Kampf des Volkes um Befreiung in Blut ertränken zu können.

Doch die indischen Volksmassen vereinigen sich im Volkskrieg und geben den Kämpfen und Großprotesten gegen steigende Preise, Korruption und Staatsterrorismus einen neuen Auftrieb. Die imperialistischen Regierungen der Vereinigten Staaten, Europas und Russlands, sowie deren Massenmedien, unterstützen die kriminellen Aktionen der indischen Regierung; doch auch in diesen Ländern werden Prostest und Solidarität stärker.
Die indischen Massen, geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch), schreiben durch ihren Klassenkampf in der gegenwärtigen Welt durchaus Geschichte.

Das Proletariat der ganzen Welt versteht, dass mit den Fortschritten im indischen Volkskrieg dieser nicht nur die Machtfrage im südasiatischen Raum stellt, sondern dass sich das auch auf das imperialistische Weltsystem auswirkt.

Das „Internationale Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“, startet eine große internationale Kampagne, die in sämtlichen Formen geführt werden, und in so vielen Ländern wie möglich, während einer internationalen Aktionswoche von 2. Bis 9. April 2011, stattfinden soll. Diese Kampagne ist ein Ausdruck des proletarischen Internationalismus und der Fortschritte in der Einheit des internationalen Proletariats, der RevolutionärInnen, der demokratischen Kräfte sowie der unterdrückten Nationen und Völker der ganzen Welt. Wir halten den Volkskrieg in Indien für einen gerechten Kampf und unterstützen diese Kampagne.

Bündnis gegen imperialistische Aggression