Friday, June 3, 2011

Wahlen, nein! Volkskrieg, ja!

Am Sonntag 05. Juni 2011 ist die zweite Runde für die Präsidentschaftswahlen in Peru –darüber haben wir letztes Mal berichtet. In der ersten Runde wurden die Stellen für das Parlament abgegeben, aber es gab keine Mehrheit für keine der Präsidentschaftskandidaten. Dafür stellen sich alle Kandidaten an den Imperialismus zum Kauf und von denen gewinnt der beste Lakai. Natürlich wer tatsächlich wählt, ist es nicht das peruanische Volk, sondern der Yankeeimperialismus, der die bewaffneten Kräfte als Hauptinstrument für die Kontrolle des Landes benutzt. Der Feind verwendet den reaktionären Wahlen nur für die Legitimierung ihres Systems, deshalb ist die Politik der Kommunistischen Partei Perus (KPP) jede reaktionäre Wahlen innerhalb dieses faulen Systems zu boykottieren, nicht nur mit einer ungültigen oder weißen Stimme, sondern sie total abzulehnen. Also keine Teilnahme, nicht mal als ,Taktik’, weil die reaktionären Wahlen Illusionen in den Massen säen. Die KPP ruft die Wahlen zu boykottieren und nutzt sie aktiv für Aktionen von bewaffneten Agitation und Propaganda.

Peru ist ein halbfeudales und halbkoloniales Land, in dem einen Bürokratischen Kapitalismus sich entwickelt, d.h., ein Kapitalismus, der sich abhängig zu anderem Kapitalismus entwickelt. In diesem Fall, Peru ist vor allem von dem Yankeeimperialismus unterworfen. Der Klassencharakter des peruanischen Staats ist Großgrundbesitzer-bürokratisch. Die Großbourgeoisie in Peru hat zwei Fraktionen: die Komparatorbourgeoisie und die Bürokratische Bourgeoisie. In den aktuellen Wahlkampf der Präsidentschaftswahlen in Peru gibt es zwei Kandidaten, die vor allem die Interessen der Komparatorbourgeoisie repräsentieren, ohne die Interessen der Bürokratische Bourgeoisie zu vergessen: Ollanta Humala und Keiko Fujimori. Der Yankeeimperialismus wird derjenige wählen, der am besten seinen Interessen vertritt, also der beste Diener. Also, egal, wer diese Wahlen gewinnt, wird das peruanische Volk absolut nichts davon haben, weil die Interessen des Volkes für den Imperialismus und seine Marionetten nie in Frage kommen, sondern nur seine eigenen mit noch mehr Unterdrückung und Ausbeutung für die Volksmassen und mit noch mehr Verkauf des ganzen Landes Stück für Stück. Beide Kandidaten haben keine so unterschiedliche Programme und haben gemeinsam, dass sie hauptsächlich für drei Sachen stehen: Soziale Frieden, Verteidigung der ausländischen Investitionen und harte Politik gegen den „Terrorismus“. Also, alle drei Sachen stehen für die Interessen des Yankeeimperialismus und die peruanische Großbourgeoisie, und, die erste und die dritte Sache stehen für Bekämpfung der KPP und des Volkskrieges mit völkermörderischer Politik gegen die Volksmassen.

Es gibt viele Sachen, die wir darüber noch weiter schreiben werden, diesmal konzentrieren wir uns in wer Ollanta Humala ist und wofür er steht, weil er sich selbst als „Linksnationalist“ bezeichnet.

Humala ist vor allem Offizier, Oberstleutnant, der viele arme Bauer auf dem Gewissen hat. Unter dem Namen „Hauptmann Carlos“ wurde Ollanta Humala als ein grausamer Henker in Huallaga Region bekannt. Folter, Vergewaltigung, Verbrennung von Getreide und ganze Dörfer, Volkermord hat er persönlich organisiert und durchgeführt. Seine Verbrechen gegen das Volk haben sogar Reaktionäre verurteilt: Eins davon ist ein reaktionärer Journalist, der als ein Hasser der KPP bekannt ist; eine andere ist die aktuelle Bürgermeisterin Limas aus die sogenannte „Linkskoalition“. Aber die von ihm begangene Verbrechen sind ungestraft geblieben, nicht wegen objektiven Tatsachen, sondern weil seine ganze Dienstakte – die die peruanische Armee über ihn hatte – „verschwunden“ ist, was für ihn sehr gut geeignet ist. Daher sei nach der peruanischen „Gerechtigkeit“ nicht möglich zu wissen, was wirklich Ollanta Humala getan hat. Der Offizier, der das verschwunden Akte Humalas sichergestellt hat, war der Oberst Luis Humberto Pereira Briceño, der der Personalchef in Humalas Kampagne ist.

In der zweiten Hälfte der 90er des letzten Jahrhunderts war Humala für die „Reservisten“ der peruanischen Armee verantwortlich. Wenn man in Deutschland von „Reservisten“ spricht, denkt man, dass die Reserve-Offiziere eine relativ kleine Gruppe sind. Aber in Peru bedeutet „Reservisten“ alle Menschen, die irgendwann dem Wehrdienst in den Streitkräften gedient haben (sogar diejenigen, die zwanghaft rekrutiert wurden), aber heutzutage nicht in aktivem Dienst sind, also Millionen Menschen. Humala hatte die Aufgabe, den Überblick von den Reserve-Offizieren zu behalten und in Kontakt mit ihnen zu stehen. Dieser Posten verwendete er, um die „Etnocacerista Bewegung“ zu bauen [„Etno“ für ethnisch und „cacerista“ nach Cáceres, einem peruanischen „Kriegsheld“, der Präsident wurde], die die Grundlage seines aktuellen Partei werden würde.

Der „Ideologe“ der nationalistisch-chauvinistischen „Bewegung“ ist Ollanta Humalas Vater (über ihn könnte man auch ein paar Artikel schreiben, aber das ist wirklich nur von untergeordnetem Interesse), aber Ollanta selbst war immer der faktische Führer. Dieser Prozess hat sich während der Präsidentschaft Fujimoris und mit der direkten Erlaubnis der höchsten militärischen Führung vollgezogen. Von Anfang an ist Ollanta Humala als ein politisches Phänomen entstanden, untrennbar mit dem peruanischen Militär verbunden.

Als es klar wurde, dass die Regime Fujimoris untergehen würde – nachdem es veröffentlicht wurde, dass Montesinos Zehntausende von AK-47 von der peruanischen reaktionären Armee an die FARC verkauft hat –, hat Ollanta mit seinem Bruder Antauro ein schlaues Show montiert: Er begann einem „Aufstand“ in die Region Tacna (Ganz Süden - Grenze mit Chile, also kein strategisches militärisches Ziel) und verursachte ein wenig Unruhen; dann hat es vor die reaktionäre militärische Führung kapituliert. So haben sie den Mythos von Humala als „Gegner der Diktatur“ erschaffen. Humalas „Aufstand“ war ein zynisches Manöver, sonst nichts.

Im Neuen Jahr 2005 hat Antauro Humala, zusammen mit etwa hundert Reservisten der Bewegung von seinem Bruder, die Polizeistation in Andahuaylas (Region Apurimac) besetzt. Drei Tage lang hat er es gehalten und dabei hat er seine „aufständische Geist“ gezeigt. Nachdem vier Polizisten und zwei Reservisten getötet wurden, hat er sich „ehrenvoll“ an die militärische Führung übergegeben. Wegen dieser Aktion wurde Antauro nachher zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hat zuerst behauptet, dass er sie auf eigene Talent ausgeübt hat, aber vor kurzer Zeit hat Antauro gesagt, was alle die ganze Zeit wussten: Ollanta Humala war derjenige, der die Befehlen über die Aktion gegeben hat. Also, es war alles Teil des Plans, um ihn als die „radikale“ Alternativ in der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2006 zu präsentieren (damals hieß seine Partei: Nationale Partei Perus). Es hat alles funktioniert, aber nicht gut genug, weil Humala die Wahl 2006 nicht gewinnt hat.

Wichtiger Bestandteil der Humala „nationalistischen“ Bild ist, dass er die Vereinigten Staaten bekämpfen wird. Aber wenn man genau die Politik, für die er steht, sieht, dann merkt man, dass es nicht so ist und wird. Allerdings gibt es auch konkrete Beweise. Wie bei so vielen anderen Ländern hat eine Menge über Peru in der „Wikileaks“ Dokumente enthüllt. Nach Berichten aus der US-Botschaft in Lima hat Ollanta Humala die Botschaft viermal zwischen 2006-2009 besucht. Während der Gespräche, die zwischen Humala und den Vertretern der Regierung der Vereinigten Staaten stattgefunden haben, hat Humala einschließlich behauptet, dass er überhaupt nicht radikal ist, sondern ein „Pragmatiker“, und dass er Peru „von den Radikalen gegen das System retten könnte, die die Stabilität der Regierung bedrohen“. Humala hat nicht bestritten, dass er häufig die Botschaft der Vereinigten Staaten besucht hat, und er hat öffentlich gesagt, dass er sehr daran interessiert ist, gute Beziehungen mit den Herren in Washington zu erhalten.

Obwohl Humala Vorgeschichte unerheblich ist, sowie sein Lebenswerk bis heute, so ist es ausreichend genug, um zu sehen, dass was seine Kampagne verspricht und was er zu verstehen gibt, nicht „nationalistisch“ oder – weniger noch – „links“ ist.

Das Dokument, Humalas Programm namens „Die große Veränderung - Regierungsplan für 2011-2016“, wurde im Dezember 2010 veröffentlicht. Für diejenigen, die sich die Zeit nehmen, es vollständig zu lesen, wird um die fast 200-seitigen Text deutlich sein, dass nichts, was Humala verspricht, nah von Sozialismus liegt oder irgendeine Form der Volksmacht wird. Also, er hat es in keiner Weise gesagt. Sogar die Regierungen in Venezuela und Bolivien, die nicht sozialistisch sind, haben ein „radikaleres“ Programm als das von Humala. Insgesamt besteht Humalas Programm aus einer Sammlung bürokratischen Reformen für das Stärken des reaktionären Staats, so dass der Staat in „ein Staat für alle“ wird und der peruanische Inlandsmarkt wiederum gestärkt werden kann – also, Faschismus. In seinem Regierungsprogramm findet man unter anderem:

„... Es [die Humalas Regierung] wird für einen Pakt zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen treiben, um die Armut und die Arbeitsmangel zu beseitigen [„subempleo“, was nicht gleich als die Arbeitslosigkeit ist], indem sie Arbeitsplätze schaffen und nicht durch Programme für die Sozialhilfe. Das bietet für die Arbeitnehmer nicht nur Unabhängigkeit und Einnahmen, sondern auch den sozialen Frieden, individuelle Würde und Möglichkeit für die persönliche Entwicklung.“

„Der Staat plant die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes in Abstimmung mit den respektiven Akteuren.“

„Der Staat garantiert allen Formen des Eigentums, sowohl die Privaten und Öffentlichen als auch die Genossenschaften und Kommunale.“

Zugleich bezieht sich das Programm auf keynensiastischen Versprechen von Humala:

„Es wird eine Regelung für niedrige Inflation und stabile Wechselkurse empfohlen“.

„Wir werden dafür sorgen, dass die Inflation auf einem beispiellosen Niveau in der neueren Geschichte des Landes gehalten wird“.

„Und dies soll durch eine „unabhängige Zentralbank“ garantiert werden!“

Er verspricht die Auslandschulden auszuzahlen:

„Die Senkung der [Auslands]Schulden in laufenden und festen Wert“

Wenn über die Verstaatlichung des Reichtums des Landes die Rede ist, hat Humala - in fast 200 Seiten - kein einziges Beispiel von Unternehmen genannt, die verstaatlicht werden könnten. Die einzige Sache von der er spricht, ist es über die Entwicklung der bestehenden Unternehmen des öffentlichen Sektors (36 Firmen) und die Entwicklung von neuen Unternehmen. Gleichzeitig verspricht er für „eine gute Behandlung ausländischer Investitionen“ zu arbeiten. Die Wörter „Konfiskation“ oder „Enteignung“ existieren überhaupt nicht im Text. Also, keine Übernahme der Unternehmen und laut ihn heißt Nationalistisch nicht Verstaatlichen.

Das „Radikalste“ in Humalas Text von Dezember 2010 ist es, dass die „Freihandelabkommen“, den Garcias Regime mit den Vereinigten Staaten unterzeichnet hat, „neu verhandelt werden sollte“. Das ist das meist „nationalistisch“, das man auf fast 200 Seiten lesen kann. Aber ein Monat vor den Wahlen, in März 2011, zog er alles mit folgenden Aussagen in seiner Erklärung „Versprechen von Ollanta Humala an dem peruanischen Volk“ (rund 7 Seiten):

„Die Wirtschaftspolitik, die ich verspreche, wird die internationalen Vereinbarungen respektieren, unabhängig von unseren entwickelten Gefühlen über diese ungleichen Abmachungen und Vereinbarungen. Da sie unterzeichnet wurden, können wir sie nicht einseitig in Frage stellen oder revidiert, außer wenn es sich um eine spezifische Klausel handelt, die es erlaubt, oder wenn eine offensichtliche Rechtswidrigkeit in ihrer Entstehung stattgefunden hat“.

Er betont erneut seine Ablehnung des Klassenkampfes:

„Meine Absicht ist eine wirkliche Veränderung mit Priorität für den nationalen Interesse und den Wohlstand unseres Volkes, und, über die kleinlichen Motiven, Karrieremacherei und Mangel an politischem Willen“.

Weitere Beispiele über seine leeren Versprechungen sind: Bau von Kindergärten, Rente für alle, niedrige Preise für das Gas in Peru, etc. Aber woher wird das Geld kommen, wenn er keine Verstaatlichung plant und laut er werden auch keine einzige Steuer erhöht? Einfach aus: ‚Steuer für alle’. Bis jetzt bezahlen Steuer, vor allen, große Firmen und die Menschen in den Städten. Laut Humala sollte sie jeder bezahlen: arme Bauer und kleine Firmen. Außerdem meint er, dass der Premierminister und Wirtschaftminister unabhängig sein sollten, damit sie ‚ungestört’ von der Politik arbeiten.

Wir könnten weitere Beispiele geben, aber wir glauben, dass es oben genügend gibt, um zu zeigen, dass es sich überhaupt nichts „links“ oder „nationalistisch“ in Humalas Politik befindet, was auch auf die „wirtschaftliche Seite“ betrifft. Nach Humalas Aussagen steht er für die Stärkung der Polizei, Entwicklung einer Weltraumsabteilung (?!) für den reaktionären Streitkräfte und den fortfahrenden Kampf gegen die revolutionäre Bewegung unter dem Deckmantel des „Kriegs gegen die Drogen“. Dies bedeutet im Klartext, dass die Vereinigten Staaten den Krieg gegen die Kommunistische Partei Perus und das peruanische Volk weiterhin führen werden.

Er übernimmt faschistischen Völkermord für den Kampf gegen den Volkskrieg mit seiner Behauptung, dass die soziale Frieden die Verantwortung von Allen und nicht nur des Staats ist. Nicht überraschend lobte er auch „Heldenmut, Hingabe, Aufopferung und Beitrag zur Pazifikation der zivilen und militärischen Männer und Frauen für die Lösung des bewaffneten Konflikts“ – d.h., er gibt Hommage an den peruanischen reaktionären Streitkräfte, sowie den bürgerlichen Organisationen für die Amnestie, die allbekannt für Völkermord, Folter, etc. sind.


Es gibt eine ganze Menge über ihn zu schreiben, aber jetzt reicht es mit der oben genannten Information. Was uns wirklich interessiert ist, wie die Kommunistische Partei Perus die Boykottkampagne erfolgreich abgeschlossen hat, wir hoffen demnächst darüber informieren zu können.

Friday, May 13, 2011

Reaktionäre Wahlen und Volkskrieg in Peru

Am 10. April waren die Präsidentschaftswahlen in Peru. Keine der Kandidaten hat eine große Mehrheit erhalten, deshalb gibt es eine zweite Runde in Juni, in der Ollanta Humala und Keiko Fujimori weitergekommen sind. Am Mittwoch, den 18. May 2011, um 19:30, machen wir einen Vortrag über die aktuelle reaktionäre Präsidentschaftswahlen und den Volkskrieg in Peru in dem Internationalen Zentrum-B5 (Brigittenstr. 5, Hamburg-St. Pauli).

In Peru ist die Korruption weit verbreitet. Das ist so extrem, dass jeder weiß, egal wer die Wahlen gewinnt, so wird der künftige Präsident Schmiergelder anzunehmen und sich auf die Kosten des Volks zu bereichern. In Peru glaubt niemand, dass einer der Kandidaten „ehrlich“ ist. Was viele denken, wenn sie zur Wahlen gehen, ist ihre Stimme auf dem Kandidat zu setzen, der „weniger stehlen wird“. Natürlich gibt es auch viele Opportunisten, die eine der Kandidaten oder Kandidatin unterstützen und sogar Wahlkampagne für sie machen, weil sie nach den Wahlen ihren Lohn dafür erwarten. Ihnen wurde eine Arbeitsstelle von dessen oder deren Kandidatur versprochen.

Für jemand, der die Realität in Peru nicht nah kennt, ist es vielleicht schwierig zu verstehen, dass es in Peru kaum politischen Parteien gibt. Die einzige peruanische Partei, die etwa wie eine europäische Partei funktioniert, ist die APRA Partei, aber diese gilt zunehmend als eine fast aufgelöste Partei. Stattdessen gibt es in Peru „Bewegungen“ oder verschiedene Wahlbündnisse, die in unterschiedlichem Grad, ein charismatische Führer, ein „Caudillo“, haben. Das Wichtigste in der peruanischen Politik – was sich besonders deutlich in diesem Wahlkampf und auch im letztjährigen regionalen Wahlen gezeigt hat – ist weder eine parteipolitische Linie, noch weniger die zugrunde liegenden Ideologie, sondern eher die Persönlichkeit des Führers. Die Kandidaten werden in diesem Sinn nicht auf dem Programm gewählt, sondern auf ihrer Persönlichkeit.

Keiko Fujimori ist die Tochter des berüchtigten Alberto Fujimori – der Faschist, der zur 25 Jahre wegen Völkermord und Korruption verurteilt wurde – und ihrem allgemeinen Wahlkampf verspricht, dass sie genau die gleiche Politik wie ihr Vater bringt und stellt sicher, dass ihr Vater aus dem Gefängnis kommt. Ollanta Humala präsentiert sich als „links“, „nationalistisch“ oder „Linksnationalist“, aber von Links hat er absolut gar nichts. Er hat schreckliche Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung begangen und mehrere Völkermorde persönlich organisiert. 1992 war er die Führung des „Antiterroristische“ Armeestützpunkt in Madre Mia, Departement San Martín (Huallaga), und führte engagiert den Kampf gegen die revolutionäre Bewegung in der Umgebung. Mehr Information darüber und über den Volskrieg in Peru erhalten Sie in den Vortrag am Mittwoch.

Monday, May 2, 2011

Es lebe unser Tag! Es lebe der 1. Mai!


Proletarier aller Länder vereinigt euch!



Der Aufstand ist gerechtfertigt!


Heute, an dem Tag an dem unsere Klasse, als eine Armee der proletarischen Weltrevolution, in der ganzen Welt marschiert, schicken wir unsere revolutionären Grüße aus dem Herzen der imperialistischen Bestie BRD an alle diejenigen, die hier und auf der ganzen Welt für den Kommunismus kämpfen. Es ist falsch, dass der Kommunismus in der Welt besiegt sei. Den deutlichen Beweis dafür finden in den Kämpfen des Proletariats und den Völkern der Welt, vor allem in den Volkskriegen in Peru, Indien, Philippinen und der Türkei. Dort führen Kommunistische Parteien den Prozess der Zerstörung des alten Staates und des Aufbaus der neuen Macht, unter der Fahne des Marxismus-Leninismus-Maoismus. In dieser neuen Macht bestimmt das Volk selbst sein Schicksal, dort wendet man die wahre Demokratie der Volksmassen an. In den Volkskriegen schreibt man die neue Geschichte. Dort sieht man die kommende Zukunft.

In der Welt sehen wir, dass die Völker die Revolution wollen, sie wollen Schluss machen mit der imperialistischen Herrschaft. Die Volksaufstände in den arabischen Ländern, der Widerstand gegen die imperialistische Okkupation und Aggression in Afghanistan, Irak, Palästina und jetzt in Libyen zeigen, dass die Völker bereit sind zu kämpfen. Das gleiche sehen wir in den bewaffneten Kämpfen in Kurdistan, Kolumbien und in anderen unterdrückten Ländern, wir das auch in den anhaltenden bewaffneten Kämpfen in Ländern wie Irland, trotz des Verrats der alten Führer. Wir sehen es in den Kämpfen der Massen in Europa, wo die Arbeiterklasse jeden Tag mehr aus ihrer Lethargie erwacht. Das Problem an all diesen Ort ist das Fehlen wahrer Kommunistischer Parteien, die die Fähigkeit besitzen die Kämpfe des Proletariats und des Volkes zu führen und den Widerstand in den revolutionären Krieg, d.h. Volkskrieg, zu verwandeln. Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die KommunistInnen der Welt ihre Verantwortung wahrnehmen und sich vereinigen unter dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, genauso wie es festgelegt wurde vom Vorsitzenden Gonzalo und der Kommunistischen Partei Perus.

Hier in Deutschland ist die Tatsache, dass die Kommunistische Partei fehlt, der Grund dafür, dass das Proletariat sich nicht verteidigen kann und noch weniger Fortschritte machen kann in seinem Kampf gegen den imperialistischen Staat. Die Neugründung der Kommunistischen Partei Deutschlands, als marxistisch-leninistisch-maoistische Partei, als eine Kampfmaschine mit der Aufgabe so schnell wie möglich den Volkskrieg zu beginnen, ist unbedingt notwendig. Daher ist es nicht die Aufgabe der KommunistInnen gemeinsam mit dem Revisionismus und Opportunismus „Fronten“ zu bilden, sondern absolute Hingabe in den Aufbau der Partei. Es ist eine Schlüsselfrage zu verstehen, dass man zu den tiefsten und breitesten Massen gehen muss, zu den Ärmsten, zu den am meisten unterdrückten und mit ihnen leben, arbeiten und kämpfen. Wir brauchen keine „Kommunistische Partei“ die lediglich diesen Namen führt – davon haben wir genug – und sich mit dem „Kampf zur Eroberung“ von Posten innerhalb gelber Gewerkschaft und parlamentarischen Institutionen des deutschen Imperialismus beschäftigen. Was wir brauchen ist eine wahre Partei der proletarischen Revolution, eine Partei des Aufstandes.

Der Imperialismus, der heute in der Welt herrscht, ist sterbender. Der Revisionismus und die Reaktion haben keine Zukunft. Wir KommunistInnen und Revolutionäre müssen unsere Anstrengungen verdoppeln diesen wandelnden Toten endgültig zu beerdigen. Was nötig ist, ist dass die Volkskriege und all die nationalen Befreiungskriege sich in einem großen Sturm revolutionärer Gewalt vereinen, in einen Weltvolkskrieg, der den Imperialismus von der Erde fegen wird. Hier und überall ist unser Standpunkt in einem Satz zusammengefasst: Der Aufstand ist gerechtfertigt!

Es lebe der 1.Mai!
Es leben die Volkskriege in Peru, Indien, Philippinen und der Türkei!
Vereinigt euch unter dem Maoismus!

Verein Neue Demokratie – Peru
1. Mai 2011

Tuesday, April 12, 2011

Neues Dokument der Volksbewegung Peru


Proletarier aller Länder, vereinigt euch!


Unterstützt den Kampf des arabischen Volkes!
Wir lehnen die militärische Intervention des Yankeeimperialismus und den Plan von der Teilung Libyens ab


Wir verurteilen die militärische Aggression des Yankeeimperialismus gegen Libyen

Wir verurteilen: diese neue Aggression gegen ein unterdrücktes Land ist für das Gewährleisten der Kontrolle über die strategischen Quellen von Rohstoffen und Energie in der Region, unter anderen Zwecke. Die Imperialisten interessieren sich gar nicht um das Schicksal von dem arabischen Volk und von keinem anderer. Sie interessieren sich auch nicht, dass das Volk in Libyen und anderen arabischen Ländern unter faschistischen und völkermörderischen Regimes unterworfen sind oder unterwerfen werden, wie das von Gaddafi in Libyen, es hat sie nie gekümmert. Jetzt, besonders, der Imperialismus nutzt die Entwicklung der gegenwärtigen Krise in den arabischen Ländern aus, um ihrer eigenen Ziele vom einzigen Hegemonischen Supermacht zu verfolgen, vor der Bedrohung durch die andere nukleare Supermacht: Russland, das seine Präsenz in diesem Teil der Welt erhöht hat. Vor allem, aus der wachsenden Bedrohung durch den chinesischen Sozialimperialismus, deren Vertreter „durch Afrika mit offenem Geldbeutel reisen, um alles zu kaufen.“

Diese militärische imperialistische Aggression zeigt wieder einmal die tatsächlichen Ziele aller Rhetorik des Regimes vom Völkermörder Obama über seine „neue Doktrin von Nationaler Sicherheit“, das es als die „Obama-Doktrin“ getauft hat. Wie einige bereits festgestellt haben, enthält es „eine Reihe von flexiblen Vorschriften“, „was es zu allen Zeiten nicht verhindert, dass es das am Angemessenstens anwendet“, um die globale Hegemonie des Yankeeimperialismus zu verteidigen. Dies versucht seinen aggressiven und interventionistischen Charakter zu verstecken, mit Ausdrücken wie: „wir diktieren keine Lösungen, aber wir verteidigen unsere Werte“, d.h., es verwendet zu seinen eigenen Gunsten die bestehenden Konflikte in Ländern und Regionen, um seinen Plan für einen neuen Weltverteilung aufzuzwingen. Daher ist dies die Fortsetzung des imperialistischen Angriffskriegs, dass der Imperialismus unter Bush gegen die Völker der Dritten Welt entwickelt hat.

Unter diesem Deckmantel der „Verteidigung unserer Werte“ nutzt es zu seinen Gunsten die Krisen, wie in Nordafrika und anderen arabischen Ländern, für die politische Intervention, zunächst, in den Fällen von Ägypten und Tunesien, und danach führt es zu einer offenen militärischen Intervention gegen Libyen. Während Bahrain von seinen Saudi-Lakaien gestürmt wird, erhöhen die zionistischen Faschisten Israels ihre völkermörderische Tätigkeit gegen das palästinensische Volk und die Yankees selbst beteiligen sich mehr im Jemen.

Die nordafrikanischen Länder und anderen arabischen Ländern, als halbfeudale und halbkoloniale Länder, sind in einer allgemeinen Krise, die durch die globale imperialistische Krise sich verschlechtert. Die imperialistische Krise stürzt auf sie wegen ihrer Situation von unterdrückten Länder und erhöht die Unterdrückung und Elend der Massen und deren Proteste und Kämpfe. Außerdem, die Intensivierung der Widersprüche zwischen den Imperialisten verschärft den Kampf zwischen den Fraktionen der einheimischen herrschenden Klassen. Das schärft den Konflikt zwischen der Kauf-Fraktion und der Bürokratischen Fraktion von der Großbourgeoisie für die Kontrolle der Staatsapparate, beginnend mit dem Exekutiv.

Die Massen mobilisieren sich heroisch als Ausdruck der Entwicklung der revolutionären Situation, aber es fehlt eine kommunistische Partei

In unserem Hügel, als Ausdruck der Entwicklung der revolutionären Situation (objektive Bedingungen) fördern die Massen selbst ihre Kämpfe, diesem dient die Entwicklung der neuen großen Welle der proletarischen Weltrevolution. Die Massen dieser Länder haben gegen die drei Berge, die sie unterdrücken, immer gekämpft, aber jetzt mit mehr Grund: Imperialismus, Semifeudalismus und bürokratischer Kapitalismus. Diese Kämpfe drucken alle ihrer Heldenmut und ihrem Hass gegen die faschistische völkermörderische und verräterische landverkäufer Regierungen aus, die in die meisten Fällen an der Spitze dieser Staaten sind. Aber trotz allem Heldentum dieser Kämpfe, wie bei dieser Gelegenheit, höchstens erreichen sie dem Tyrannen von der Macht zu stürzen, d.h. die Einführung von einer oder anderer Fraktion mit ihren Vertretern. Aber das Volk bekommt nichts bedeutsam. Die demokratische Revolution gegen die drei Berge, die sie unterdrücken, fortschreitet nicht, aber nicht weil eine Massenbewegung bereit für jedes Opfer fehlt, um sich zu befreien, sondern weil keine revolutionäre Partei vorhanden ist, die in der Lage ist, sie zu führen. D.h., die Kommunistische Partei mit deren Anwendung des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus zu den konkreten Bedingungen der Revolution auf dem eigenen Land, damit sie den Volkskrieg beginnt und entwickeln, um die demokratische Revolution bis zum Ende zu führen. In dieser Situation sind die Massen immer Streitmaterie zwischen Revolution und Konterrevolution. Was die Reaktion und der Imperialismus suchen, ist es, dass die Massenbewegungen sie folgen, damit sie die Massen für ihre heimtückischen Zwecke ausnutzen.

Aber während die aktuelle Situation für das Volk und die Revolution in den arabischen Ländern sich so präsentiert, dennoch werden die Fortgeschrittenste der Klasse und des Volks eine Bilanz der aktuellen Kampf und ihre Ergebnisse machen. Die Kräfte, die in die Aufbau oder Wiederaufbau der Kommunistischen Partei wirken werden, werden reifen, um die demokratische Revolution nach Vorn zu bringen. Sie werden die Kämpfe entwickeln und transformieren, die zum Volkskrieg von Widerstand gegen den Imperialismus werden. Sie werden wieder einmal sehen: Dass ohne die Führung der Partei die Demokratische Revolution nicht voran kann. Dass trotz alle ihrer momentanen Leistungen, werden die Früchte ihrer Kämpfe in den Händen ihrer Feinde ankommen. Der Feind wird auf die Massen reiten und in der Regierung und dem Parlament des Staates (Großgrundbesitzer-Bürokrat in den Dienst des Imperialismus) steigern: die Vertreter der Fraktionen der einheimischen Großbourgeoisie, die die Lakaien in den Dienst der imperialistischen Supermacht oder der einen oder anderen imperialistischen Macht sind. Das heißt, der Wechsel von Behörden des repressiven Staats, um zu bestimmen, wer die Volksmassen von dort und von nun an unterdrücken wird. Dafür wird die triumphierende reaktionäre Fraktion die natürlichen Ressourcen, den Reichtum des Landes und die Arbeitskraft der Massen zu Gunsten ihrer imperialistischen Herren und einer Handvoll von Parasiten des bürokratischen Kapitals stellen müssen.

Die Art, wie der Yankeeimperialismus in dieser Krise eingreift, ist nichts Neues.

Die politische Intervention des Imperialismus in Krisensituationen, wie dieser, um die Massenbewegung einzurahmen, ist eine der Komponenten von dem so genannten „Krieg niedriger Intensität“ oder „Low-Intensity-Conflict“ (LIC). Das „LIC“ wurde von der Reagan-Regierung veranlasst, um für die Hegemonie der Welt zu kämpfen und als konterrevolutionären Weltpolizist zu handeln. Laut einer seiner Komponenten (von politischer Intervention in Krisensituationen) sollte man lernen, richtig die Situation zu beurteilen, so dass man bei Bedarf den verhassten Diktator austreibt, aber das Regime sollte bleiben. Für den Feind wäre der Idealfall, dass die einheimischen Elemente seines eigenen Regimes in der letzten Minuten die Seiten wechseln und sich als Bannerträger eines alternativen Regimes präsentieren, so dass die Stabilität des Staats gewährleistet ist und er sie ergreift, und auf diese Weise, auch vom Teil der Glaubwürdigkeit der Opposition. So könnten die Vereinigten Staaten bis zum letzten Moment das unpopulär Regime unterstützen, die beschriebene Entwicklung fördern und, was immer der Fall ist, für sich selbst Glaubwürdigkeit beanspruchen (siehe Halliday, Fred: Die Reagan-Doktrin und die Dritte Welt. In: Transnational Institute (TNI). Amsterdam 1987). Heute, wie wir sehen, diese Komponente ihrer „LIC“ wird auf die Krise in Nordafrika angewandt, um einem positiven Ergebnis nach ihren Plänen zu geben, bringen sie sie in eine bestimmte Richtung, man könnte sagen: laut Handbuch (genau wie in ihr Doktrin von den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben ist). So handeln sie, um zu verhindern, dass es sich in Tunesien, Ägypten, usw. einen Ausgangweg für die Mobilisierung der Massen mit einem Regime oder einer Situation produzieren kann, die ihre Interessen berührt. Sie benutzen ihre „LIC“ für den Wechsel der Regierung – je nach den Bedingungen, die in jedem arabischen Land präsentiert werden – und fördern die Kauf-Fraktion der Großbourgeoisie an die Spitze des Staates, damit sie die so genannten „demokratischen Veränderungen und die wirtschaftliche Entwicklung“ fördern. So wie Bush zu Beginn des Irak-Krieges gesagt hat. D.h. Wechsel der Regierung zur Durchführung der Privatisierung von allen, was in den Händen jener Staaten ist, aber auch – wegen der „Korruption“ –, was in den Händen jener „Tyrannen“ konzentriert ist, um unter einer Handvoll imperialistischen und einheimischen Blutsauger zu verteilen. Es ist klar, vor allem bei der Yankeemonopole und ihre Lakaien. So verbinden der Yankeeimperialismus und der unterwürfigen Armeen von Ägypten und Tunesien sich als Meister des Wandels, und dann, mit den geschaffenen Bedingungen durch ihre politische Intervention, – unter dem Vorwand des Schutzes der Zivilbevölkerung von dem Faschist und Völkermörder Gaddafi (es handelt sich nicht, in erster Linie, ihn zu stürzen. Sie haben es gestanden) – Libyen militärisch zu intervenieren und einzugreifen, und das Land zu zerreißen.

Die Yankeeimperialisten verwirklichen ihre Pläne vom Bringen ihres imperialistischen Angriffskriegs nach ganz Afrika

So wie wir in unserer Erklärung in März 2003 gewarnt haben, als wir den Angriffskrieg gegen den Irak verurteilen haben, verbreiten die Yankeeimperialisten der Angriffskrieg nach Afrika. Diese Aggression wird durch das Africom der Streitkräfte der Vereinigten Staaten militärisch geführt, in dem Obama der obersten Befehlshaber ist.

Heute tun sie dies unter der Verwendung des „Multilateralismus“, um ihre aggressiven Ziele zu entfesseln und zu versuchen, die Verletzung der „Charta der Vereinten Nationen“ zu decken, die das Eingreifen und die Verletzung der Souveränität der Länder verbietet. D.h., sie verletzen ihr eigenes internationales Recht. Die Yankeeimperialisten nutzen die Vereinten Nationen, die Liga der Arabischen Länder und die Afrikanische Union als ihre einfachen Werkzeuge, die sie nehmen, wenn sie sie hilfreich sind, oder lassen, wenn sie sie nicht hilfreich sind.

Die Intervention der anderen imperialistischen Mächte in die Operation Odyssey Dawn ist unter erbitterten Streit um die Beute, bevor sie ihre Ziele erreichen und mitten widersprüchlicher Aussagen der hauptsächlichen Akteure. Aussagen, die gut berechnet sind, um ihre bösartige Zwecke zu verstecken. Trotz der Theatralik einiger Köpfe der intervenierenden Länder, um diese Intervention als ihre eigene Initiative zu präsentieren, können sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Intervention des Yankeeimperialismus ist, die sein Africom führt, und mit der Verwendung der NATO. Der Premierminister von England, Cameron, – der „das Kampfspferd“ für den Stürzt vom Tyrann Gaddafi ist und die libysche „Rebellen“ hilft – zusammen mit den anderen imperialistischen Staate, die die militärische Intervention gegen Libyen machen, suchen für sich die Kontrolle von Öl und Gas in diesem Land zu gewährleisten. Außerdem sucht Cameron den Krieg zu nutzen, um das Scheitern seiner Regierung von der Wirtschaftankurbelung zu decken, durch die Senkung der Staatsausgaben und die Bekämpfung der Inflation mit der Ausrede von hohen Kosten des Öls. Genau als die Bomben auf Libyen fielen, bekundete seine Regierung ihres neuen unpopulären Budgets. Der blutige „Zwerg“ Sarkozy, als Chef des französischen Imperialismus, versucht sich als politischer Führer des Angriffs zu präsentieren. Wenn er und Berlusconi, Chef des italienischen Imperialismus, sind in dieser Krise in einer schlechten Situation wegen der politischen Intervention der Yankees mit ihrem „LIC“: Der Einen wurde bis zur zweiten Linie in Tunesien geschickt, und der Anderen, in Libyen geschlagen. Aber erlauben wir nicht seine Täuschungen: das Africom der Vereinigten Staaten hat die Verantwortung vom Führen des Angriffs, denn ist es seiner Befehlsfläche, sowie von den Kräfte der NATO und den Marionetten, die in dieser Aggression beteiligt sind. Sie werden für die Verstöße verantwortlich sein, die ihre Resolution von 1973 überschreiten, die den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ausgestellt hat. Daher sagen sie: „Die NATO wird für die militärische Operationen zuständig sein“, „aber die politische Führung wird von allen Beteiligten sein“. Auf diese Weise will der Yankeeimperialismus, dessen Chef Obama, öffentlich keine Verantwortung der Führung seiner Aggression haben. Und das trifft gut für Sarkozy, der Wahlstimmen zu gewinnen sucht; er versucht damit sein sinkendes Image für das laufende Wahlprozess und die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Jahr 2012 zu steigen. In den vergangenen Wochen wurde in Frankreich gesagt: „nur ein Krieg kann Sarkozy retten“; er hat jetzt seinen „Krieg“. Dieser blutdürstiger „Zwerg“ ist ein Experte in Maßnahmen zum Schutz der „Menschenrechte von Zivilisten“ mit dem Verstöß aller Normen des internationalen Völkerrechts. Im Juli letzten Jahres hat er französischen Truppen – unter der Flagge eines seiner Semikolonie, Mauretanien, verschleiert – nach Mali zur Rettung eines französischen Bürger geschickt. Die Operation hat trotz ihrer Kollateralschäden gescheitert, 6 Personen wurden getötet. Es war eine klare Verletzung der Souveränität von Mali, seiner ehemaligen Kolonie, und eine klare Herausforderung an seinen Rivalen in der Region, den Vereinigten Staaten, weil sie die militärischen „Berater“ der Armee dieses Landes sind. Zuvor hat Sarkozy auch in der ehemaligen französischen Kolonie Tschad interveniert, um eine Gruppe von Franzosen und Spanier aus der Haft rauszuholen, die die Entführungen von Kindern vorgeworfen wurde. Der französische Imperialismus hat als „Blauhelme“ der Vereinten Nationen 5000 Militärs in der Elfenbeinküste unter dem Deckmantel der Überwachung des „Friedensabkommens“. Der französische Imperialismus und der Yankeeimperialismus haben einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Außer dieser Imperialisten „soll man die entscheidende und zuwachsende bedeutende Rolle Chinas in Afrika betonten“. Ihre politische und wirtschaftliche Auswirkung lässt sich in mindestens 48 der 53 afrikanischen Staaten spüren, obwohl sie sich diesmal zusammen mit Russland und Deutschland die Stimme auf der Resolution 1973 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen enthielt. Auf dieser Weise, die sozialimperialistische China mit ihrer verwinkelten Diplomatie sucht als Alternative zu bleiben, weil sie darüber bescheid weiß, dass ihre Rivalen in einer Höhle zwangsläufig kommen werden. Russland enthielt sich der Stimme, während es Libyen als Teil des Wechselhandels nutzt. Es sind nicht zufällig die Gespräche zwischen den Yankee-Vizepräsident Biden und Medwedew und Putin am 9. März über Libyen, die Welthandelsorganisation und den Vertrag von Star-3. Der deutsche Imperialismus enthielt sich der Stimme à la Kant und die Regierungschefin, Merkel, hat angekündigt, dass die deutschen Truppen den Besatzungen der AWACS-Flugzeuge und dem militärischen Personal der NATO-Sonderkräfte ersetzen werden, die in Afghanistan und Pakistan operieren, um ihnen zu ermöglichen, dass sie in der Aggression gegen Libyen dienen.

Wir zeigen an: Die imperialistische Aggression zielt, in erster Linie, nicht auf den Stürzt des faschistischen Völkermörder von Gaddafi, sondern auf die Teilung Libyens

Gaddafi an der Macht zu halten, erlaubt die Imperialisten die Spaltung des Landes in Einflusszonen zu rechtfertigen. Nach ihrer finsteren Zielsetzungen planen die Imperialisten die Zerstückelung des Landes. Deshalb haben sie schon angekündigt, dass Frankreich und England ein „Friedensangebot“ haben, das nicht anders sein kann als die Abschickung von Truppen der Angreifer, um das Land als „Blauhelme“ der Vereinten Nationen zu besetzen. Das bedeutet konkret die Teilung des Landes zwischen: einem Teil (die reichste Teil an Öl und Gas) kontrolliert durch die Kräfte der „Rebellen“ – d.h. die Opposition, die zwischen den Anhängern von der imperialistischen Supermacht und den angreifenden imperialistischen Mächte geteilt ist – und dem anderen Teil (der weniger reiche Teil an Öl und Gas), in dem die Kräfte der faschistisch völkermörderisch verräterischen landverkäufer Gaddafi mit dem Sponsoring von anderen imperialistischen Mächte bleiben werden. Darüber hinaus erreichen die Yankeeimperialisten mit der gesamten Militarisierung dieses Teils des Mittelmeeres ein weiteres Ziel ihrer Intervention in der aktuellen Krise in Nordafrika: Das Greifen von strategischen Positionen, um seine hegemoniale Pläne weiter zu entwickeln.

Wir sind fest überzeugt: Die imperialistische Aggression und ihre Pläne werden gegen den heldenhaften Widerstand des Volkes in Libyen und alle arabischen Völker immer wieder zusammenstoßen, so dass die imperialistische Aggression den Hass aller Völker der Welt entfesseln wird. Das Volk in diesem Land wird die Lakaien der Imperialisten vernichten, um die nationale Einheit kämpfen und in anhaltenden Widerstand mächtigen Schläge gegen die Aggressoren geben. Schließlich wird das Volk den Sieg erringen und den Yankeeimperialismus und alle anderen Imperialisten sicherlich besiegt werden.

Im Dienst zum diesen Weg – um den Siegeszug des Befreiungskampfes und den Beenden der demokratischen Revolution zu gewährleisten – bedeutet für die Revolutionäre von diesen Ländern dem Maoismus zu nehmen, zu assimilieren, zu verkörpern und anzuwenden; damit sie den Aufbau oder Wiederaufbau der Kommunistischen Partei, je nach dem Fall ist, als eine marxistisch-leninistisch-maoistische Partei, um den bewaffneten Widerstandskampfs zu fördern, mit dem Streben es zu führen, um es in Volkskrieg des Widerstandes gegen den Imperialismus zu verwandeln, um die drei Berge zu vernichten, die das Volk unterdrückt: Imperialismus, Semifeudalismus und bürokratischer Kapitalismus, und mit dem unversöhnlichen Kampf gegen den Revisionismus, als Teil und im Dienst der Weltrevolution.

Unterstützt das arabische Volk!
Yankee go home!

Volksbewegung Peru
März 2011

Monday, April 11, 2011

Internationale Woche zur Unterstutzung des Volkskriegs in Indien


Als Teil der internationalen Woche zur Unterstutzung des Volkskriegs in Indien gab es eine Vielfalt von Aktivitäten in Hamburg. Vor und während der Woche vom 02.-09. April wurden Flugblätter verteilt. In den Stadtteilen Altona, Barmbek und St. Pauli, sowie an der Uni Campus wurden großen Dazibaos mit dem lokalen Aufruf geklebt. Am 09. April gab es eine Kundgebung an den Eingang der S-Bahn Sternschanze (St. Pauli). Die Kampagne in Hamburg wurde von dem „Bündnis gegen imperialistische Aggression“ organisiert, der unter anderen deutschen Antiimperialisten, peruanischen Maoisten und palästinensischen und kolumbianischen Aktivisten vereint. Hierbei finden Sie ein paar Fotos von einigen Aktivisten und Aktivitäten.



Thursday, April 7, 2011

Unterstützen wir den Volkskrieg in Indien!

Der Bündnis gegen imperialistische Aggression organisiert eine Kundgebung für diesen Sa. 9 April, um 13.30 Uhr im S-Bahn Sternschanze zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien. Hierbei den Aufruf:

Unterstützen wir den Volkskrieg in Indien!
Kundgebung: 9 April, 13.30 Uhr, S-Bahn Sternschanze


Der Volkskrieg in Indien wird mit jedem Tag intensiver. Geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) [KPI(M)], bezieht er Millionen von armen Bauern, Frauen, die Massen der Kastenlosen („Unberührbaren“), etc. ein, und hat weiter die Kontrolle über zehn Bundesstaaten Indiens.
Es handelt sich um einen Volkskrieg gegen Armut und feudal-kapitalistische Ausbeutung, gegen die Widersprüche, die in vielen Regionen durch die rasante Entwicklung der Plünderung natürlicher Ressourcen hervorgerufen werden, gegen Kastenunterdrückung und die vom indischen Kapital durch seine Verbundenheit mit dem Imperialismus hervorgerufene Ausbeutung.

Mit der Hilfe und Unterstützung der Imperialisten, vor allem der amerikanischen, versuchen die reaktionären herrschenden Klassen Indiens die revolutionäre Bewegung zu schwächen, wobei sie Grausamkeiten von ungeheuerlicher Barbarei begehen.
Die indische Regierung, bezeichnet in Übereinstimmung mit den Imperialisten den Volkskrieg als größte Bedrohung für die Innere Sicherheit. Mit dem Großeinsatz schwer bewaffneter Truppen, Polizei- und Paramilitärkräften, führt sie dagegen eine Offensive unter dem Namen „Green Hunt“, bei der sie durch Überfälle, Zerstörungen, Vergewaltigungen und Massenmorde, Inhaftierungen und Entführungen, Ermordung der AnführerInnen der Bewegung, so wie bei Genossen Azad, einem Anführer der KPI(Maoistisch), alles unternimmt, um Terror und Genozid unter den Völkern Indiens zu verbreiten. All das in dem Irrglauben, den Kampf des Volkes um Befreiung in Blut ertränken zu können.

Doch die indischen Volksmassen vereinigen sich im Volkskrieg und geben den Kämpfen und Großprotesten gegen steigende Preise, Korruption und Staatsterrorismus einen neuen Auftrieb. Die imperialistischen Regierungen der Vereinigten Staaten, Europas und Russlands, sowie deren Massenmedien, unterstützen die kriminellen Aktionen der indischen Regierung; doch auch in diesen Ländern werden Prostest und Solidarität stärker.
Die indischen Massen, geführt von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch), schreiben durch ihren Klassenkampf in der gegenwärtigen Welt durchaus Geschichte.

Das Proletariat der ganzen Welt versteht, dass mit den Fortschritten im indischen Volkskrieg dieser nicht nur die Machtfrage im südasiatischen Raum stellt, sondern dass sich das auch auf das imperialistische Weltsystem auswirkt.

Das „Internationale Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien“, startet eine große internationale Kampagne, die in sämtlichen Formen geführt werden, und in so vielen Ländern wie möglich, während einer internationalen Aktionswoche von 2. Bis 9. April 2011, stattfinden soll. Diese Kampagne ist ein Ausdruck des proletarischen Internationalismus und der Fortschritte in der Einheit des internationalen Proletariats, der RevolutionärInnen, der demokratischen Kräfte sowie der unterdrückten Nationen und Völker der ganzen Welt. Wir halten den Volkskrieg in Indien für einen gerechten Kampf und unterstützen diese Kampagne.

Bündnis gegen imperialistische Aggression

Friday, April 1, 2011

VBA und Kampftags der Frau 2011

Heute veröffentlichen wir 2 Sachen:

- Eine wichtige Aktion der VBA
- Der Vortrag des VND anlässlich des Kampftags der Frau 2011

Am Freitag, den 11. März, wurden durch die Genossen die Sonderkräfte der reaktionären Streitkräfte im Huachocolpa, in Department von Huancavelica, angegriffen. Einheiten der Volksbefreiungsarmee (VBA) haben den Hubschrauber der Luftwaffe abgefeuert, in dem den Counter-Admiral (Chef des Generalstabs vom VRAE-Befehl), Carlos Tello Aliaga, geflogen hat, um die verschiedenen Militärbasen (Armee, Marine, Luftwaffe), in den Bereich als „VRAE“ bezeichnet, zu überprüfen. Der reaktionäre General wurde zusammen mit einem Offizier der Armee schwer verwundet. Der Hubschrauber musste in einem nahe gelegenen Militärstützpunkt landen. Wieder einmal hat die VBA bewiesen, dass sie eine gut entwickelte Fähigkeit hat, den feindlichen Hubschrauber zu konfrontieren. Das war diesmal nicht die üblichen reaktionären Kanonenfutter, sondern einen der höchsten militärischen Führer der peruanischen Reaktion im Allgemein.


Proletarier aller Länder, vereinigt euch!


Für eine Klassenlinie in der Frauenbewegung!

Im Namen des Vereins der Neuen Demokratie begrüßen und heißen wir euch willkommen.

Ein zentraler Teil unserer Aufgabe ist es, die Erfahrungen der Kommunistischen Partei Perus (KPP) an die Genossen im Ausland weiterzugeben, die für den Wiederaufbau der kommunistischen Parteien kämpfen und/oder für die proletarische Weltrevolutionen arbeiten. In diesem Sinne halten wir diesen Vortrag, wobei wir zwei Aspekte besonders aufgreifen wollen: die Rolle der Frau im Volkskrieg in Peru und die ideologische und politische Grundlage der KPP - den proletarischen Feminismus als untrennbaren Teil der Konzeption des Proletariats, den Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalo Gedanken.

1) Die Frau im Volkskrieg in Peru

Die Frauen beteiligen sich in der KPP, der Volksbefreiungsarmee (VBA), der Front/Neuer Staat und innerhalb dieser, organisieren sie sich in den diesbezüglichen Organen auf allen Ebenen als Kommunistinnen, Kämpferinnen, Administratorinnen und Aktivistinnen des Volkskriegs. Ihre Teilnahme erstreckt sich auf alle Ebenen des Parteiapparats. Die KPP gibt keine Statistiken über ihre Zusammensetzung heraus, aber eine Reihe von Kennern des Themas sagen, dass die KPP die kommunistische Partei mit dem höchsten Anteil an weiblichen Mitgliedern weltweit ist. Und nicht nur auf der Ebene der Militanz im Allgemeinen, sondern insbesondere auf der Führungsebene. Es werden Tatsachen hervorhoben wie dass das am Ersten Parteitag im Jahre
1988 gewählte Zentralkomitee (ZK) eine Mehrheit von Genossinnen hatte. Man hat auch erfahren, dass - mindestens für eine gewisse Zeit - die Zusammensetzung des Ständigen Ausschusses des ZKs zu 2/3 weiblich war. Wir kennen keine Kommunistische Partei der Welt - vielleicht mit Ausnahme einiger angeblichen „kommunistischen“ Parteien -, der es gelungen ist, die gleiche Anzahl von weiblichen Genossinnen auf der Führungsebene zu haben. Weder der Bolschewistischen Partei Lenins und Stalins, noch der Kommunistischen Partei Chinas des Vorsitzenden Mao, noch irgendeine andere Partei die heutzutage einen Volkskrieg führt, haben es erreicht, dass die Frauen sich in der hochrangigen Führung der Revolution beteiligen. Es ist zu beachten, dass die KPP eine militarizierte Partei ist, von daher sind alle ihre Mitglieder auch Kämpfer der VBA, infolgdessen haben die Genossinnen auch die Verantwortung der politischen und militärischen Führung in den VBA-Einheiten - von den Basis Forces [Streitkraften der Basen] (Land) / Volksmilizen (Stadt) bis zu den Hauptkräften (Land) / Sonderkommandos [Sonderkampfabteilungen] (Stadt). Selbst unter den VBA Kämpfern gibt es einen hohen Prozentsatz von Kämpferinnen, die zusammen mit den Genossen kämpfen und die gleichen Aufgaben wie die Männer betreiben (Kämpfen, Produzieren, Mobilisieren). Die VBA-Einheiten sind gemischte Einheiten und werden nicht auf der Grundlage des Geschlechts organisiert. Der Klassenfeind ist durch die feste Überzeugung und starke Rolle der Genossinnen im peruanischen Volkskrieg erschrocken, weshalb die Reaktion Geschichten über „die schrecklichen Frauen von Sendero“, „sie sind die Blutrünstigen“, „sie sind die treuesten Anhänger von Gonzalo“, etc. verbreitet. Das Alles offensichtlich vor dem Hintergrund ihrer reaktionären Konzeption über die „minderwertige weibliche Natur“ (die wir später behandeln), aber auch als Ausdruck des Terrors, der geschaffen wird wenn sich tatsächlich die Wut der Frauen über tausend Jahre Unterdrückung entfesselt - als eine mächtige Kraft im Dienst der proletarische Weltrevolution. Die Kommunistinnen in Peru sind Dämonen für die Reaktion - in ihren eigenen Worten.

Im Prozess des Volkskriegs haben viele Genossinnen ihren proletarischen Opfermut sowie ihr Heldentum hervorgehoben und haben wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der Revolution geleistet. Wir werden einige nennen, die bei diesem Versuch gefallen sind. Die größte Heldin des Volkskriegs ist die Genossin Norah, die seit ihrer Jugend Teil der Roten Fraktion war, die die KPP wiederaufgebaut hat. Sie hat eine sehr bedeutende Rolle bei der Vorbereitung der KPP gespielt - sowohl politisch und ideologisch, wie organisch -, um die Partei für den Beginn des Volkskriegs vorzubereiten, und als der Volkskrieg schon am Laufen war, als Mitglied des Ständigen Ausschusses des ZKs, ist sie im Kampf gefallen. Es gibt auch Beispiele von Mitgliedern und revolutionären Aktivisten, wie die Rechtsanwältin Yovanka Pardavé und die Journalistin Janet Talavera. Die Erste hat eine wichtige Arbeit innerhalb Socorro Popular Peru und in der Verteidigung der Kriegsgefangenen der KPP entwickelt, die Zweite hat eine wichtige Rolle bei der Eroberung einer Zeitung für die Revolution entfaltet und als Herausgeberin von „El Diario“ das Interview mit dem Vorsitzenden Gonzalo von 1988 geführt. Beide wurden in dem Völkermord an den Kriegs- und politischen Gefangenen im Canto-Grande-Gefängnis im Mai 1992 ermordet. Edith Lagos war eine Genossin die 1982 ermordet wurde, als sie erst 19 Jahre alt war. Bei ihrer Beerdigung waren mehr als die Hälfte der Bewohner der Stadt Huamanga (Hauptstadt von Ayacucho) anwesend.

Wir geben diese Beispiele, um zu zeigen, wie sich die Frauen tatsächlich in den ersten Reihen des Volkskriegs beteiligen, aber wir dürfen die Tausenden von Genossinnen nicht vergessen, vor allem Bauerinnen, die in den Volkskomitees der neuen Macht eine neue Gesellschaft aufbauen - die Volksrepublik der Neuen Demokratie im Ausbau. Auch in dieser Hinsicht ist es bemerkenswert, wie die KPP das Problem der Landverteilung, durch Konfiszierungen des Besitzes der Großgrundbesitzer, gelöst hat. Die KPP hat eine Politik von individuellen Abgaben des Landes beschlossen, also ein Unterschied zu anderen revolutionären Prozessen, historischen und aktuellen, in denen das Land an die Familien verteilt wurde oder wird. Die Tatsache, dass die Bauerinnen ihr eigenes Land besitzen, erhöht offensichtlich ihren sozialen Status und fördert ihre hohe Beteiligung am revolutionären Prozess.

Zusammenfassend bestätigen die Tatsachen, dass die KPP eine Politik hat, die es ermöglicht, dass im Volkskrieg in Peru die Frauen am revolutionären Prozess teilnehmen wie in keiner anderen Revolution zuvor. Infolgedessen kann man bejahen, dass die weiblichen Mitglieder der KPP jene Frauen sind, die im Kampf für die Emanzipation der Frauen weiter fortgeschritten sind, weil sie das Problem im Kollektiv verstehen und die Rolle der Neugestaltung der Gesellschaft besser und auf höchstem Niveau übernehmen; sie emanzipieren nicht nur ihr Bewusstsein, sondern auch ihre sozialen Verhältnisse. Folglich werden wir sehen, wie die Kommunisten von Peru zu dem Verständnis gekommen sind, das so eine Situation erlaubt.

2) Der proletarische Feminismus

Der Prozess des Wiederaufbaues der KPP und der Vorbereitung für den Beginns des Volkskriegs, der von den frühen 60er Jahren bis in die 80er Jahre gegangen ist, ist ein komplexes Thema, das einen ganzen Vortrag verdient. Jetzt könnte man sich mit vielen Details beschäftigen, aber wir werden es zusammenfassen: In den frühen 60er hat eine Handvoll Kommunisten unter der Führung des späteren Vorsitzenden Gonzalo und mit ihrer Hauptbasis in Ayacucho (in den peruanischen Anden) einen Prozess vom inneren Kampf innerhalb der KPP begonnen, damit die Partei zu einer fähigen Kriegsmaschine wird, die in der Lage ist den Volkskrieg zu führen. Sie haben sich ideologisch mit dem Marxismus-Leninismus-Maoismus bewaffnet, und mit dessen Licht haben sie die Notwendigkeit gesehen, den Weg des Gründers der KPP (José Carlos Mariátegui, der 1930 verstorben ist) zu gehen. Es war ein langer Kampf, in dem diese Fraktion der KPP, als Rote Fraktion bekannt, den Revisionismus aus der Partei vertrieben hat. Teil dieses Kampfes war der Aufbau von Massenorganisationen in der Partei, die die KPP erzeugte Organismen oder Organisationen nennt (wegen der Erzeugung durch den Kampf des Proletariats und, insbesondere ihrer Partei).

In den 50er Jahren begann sich die Debatte über die Beziehung des Befreiungskampfes der Frau zum Kampf für den Kommunismus zu verschärfen - sowohl in der Welt, als auch in Peru. In den 60er Jahren erreicht dieser Kampf eine neue Ebene durch die Verschärfung des Klassenkampfes in der Welt. Die Forderungen der Frauen haben eine wichtige Rolle in den Kämpfen der Massen gespielt - und die peruanischen Kommunisten waren ihre Förderer. Sie sahen die Notwendigkeit, eine spezielle Organisation zu schaffen, die für die Politisierung, Mobilisierung und Organisation der Frauen zuständig ist. Deshalb hat die KPP das Centro Femenino Popular [Frauenzentrum des Volkes] organisiert, als Keim für die zukünftige nationale Organisation. Dieses Zentrum, unter der direkten Führung des Zentralkomitees der Partei, hat ein Dokument verfasst, das zum ersten Mal 1974 unter dem Titel: „DER MARXISMUS, MARIATEGUI UND DIE FRAUENBEWEGUNG“ veröffentlicht wurde (dessen zweiten Ausgabe von 1975 ist weit verbreitet). Wir haben letztem Jahr Auszüge des Dokuments auf Deutsch veröffentlicht, und das gesamte Dokument ist im Internet in englischer Sprache unter www.redsun.org oder in spanischer Sprache unter www.solrojo.org zu finden. Aber auch in englischer Sprache unter z.B. marxists.org, obwohl dort nicht die Organisation die es verfasst hat, als Autor erscheint – und wiederholen wir: unter der direkten Führung des ZK der KPP – sondern eine Frau, die irgendwann mit dieser Arbeit zu tun hatte.

Das Dokument „DER MARXISMUS, MARIATEGUI UND DIE FRAUENBEWEGUNG“ hat den Motto: „FÜR EINE KLASSENLINIE IN DER FRAUENBEWEGUNG DES VOLKES“, der das Dokument leitet und das Daseins des Dokuments kurz zusammenfasst. In diesem Dokument zeigen die peruanischen Kommunisten, wie der Marxismus seit seinem Gründer Marx, mit dem Beitrag von Engels, einen wissenschaftlich-proletarischen Standpunkt zur Frage der Frau einnimmt. Sie legten dar, wie Marx in „Das Kapital“ und Engels in „Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“ (die exemplarische Untersuchung des Ursprungs der Unterdrückung der Frauen), zum ersten Mal eine Weltanschauung über die Frau feststellen, die sich absolut an alle Weltanschauung anderer Klassen vor dem Proletariat gegenüberstellt. Sie beweisen, dass alle „großen Philosophen“ und Denker der herrschenden Klasse – von Aristoteles bis Rousseau, zusammen mit dem „christlichen Müll“ – reaktionären Theorien über die „minderwertige weibliche Natur“ nachhingen. Eine Theorie, die auch Anarchisten wie Proudhon und anderen kleinbürgerliche Denker einnehmen (Proudhon vertrat die Meinung, dass die Frau aufgrund ihrer körperlichen, intellektuellen und moralischen Stärke dem Mann unterlegen ist, und alles zusammen genommen der Wert einer Frau 8/27 vom Wertes des Mannes besitzt). Kurz gesagt: der Marxismus sieht die Unterdrückung von Frauen als untrennbar vom Privateigentum, und, dass die soziale Fortschritten durch die Situation der Frauen genau gemessen werden kann.

Die Theorie der „minderwertigen weiblichen Natur“ bleibt ein zentraler Punkt für jede bürgerliche Weltanschauung über die Frau. Heutzutage wagen es aber nur die wenigsten, dies offen auszusprechen. Allerdings beseitigt es nicht die Tatsache, dass dieses reaktionäre Gedankengut es auf unterschiedlichste Weise ausgedrückt wird. Es ist ein Teil der „idealistischen“ Weltanschauung einer zutiefst reaktionären und vermeintlich „menschlichen Natur“. Der Mensch ist kein Produkt der Biologie oder eines Gottes, sondern ein soziales Wesen, weil es die Gesellschaft (in der Produktion, im Klassenkampf, usw.) ist, die den Menschen formt. Die Umgestaltung der menschlichen Beziehungen muss ein Prozess von der Umgestaltung der Gesellschaft sein, d.h.: ein revolutionären Prozess. Was in der Gesellschaft in der wir leben, als männlich und weiblich gedacht ist, ist genau durch diese Gesellschaft geprägt und nicht umgekehrt. Das Akzeptieren der so genannten „minderwertigen weiblichen Natur“, ist auch das Akzeptieren der „menschliche Natur“ und somit ideologische Kapitulation vor der Bourgeoisie.

Im Dokument der KPP sehen wir weiterhin, dass Lenin die Arbeit von Marx und Engels fortsetzt. Lenin versteht, dass der Erfolg der proletarischen Revolution von der Größe der Beteiligung der Frauen abhängt. Das heißt, dass die leninistische Auffassung die Beteiligung von Frauen als eine Angelegenheit von Leben und Tod in der Revolution besagt. Es ist nicht eine Frage der Organisation einer „Liga der Frauen“, die an den Treffen kochen, oder sich um die „moralische“ Bildung der Ehefrauen der Arbeiter kümmern, oder die Feier des Muttertags organisieren. Das lässt sich gut erkennen, wenn wir sehen, wie die Revisionisten, die vorgeben Anhänger Lenins zu sein, ihre Arbeit mit den weiblichen Massen organisieren. Für Lenin ist die Frau eine revolutionäre Kämpferin. Lenin nimmt eine radikal andere Position zu den Revisionisten ein, die sagen, dass der Kampf für die Frauenrechte innerhalb des revolutionären Kampfes „automatisch“ kommt, und deshalb gibt es keinen Grund, ihnen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Lenin sagte wörtlich: „Wir sagen, dass die Emanzipation der Arbeiter das Werk der Arbeiter sein muss, und, ebenso DIE EMANZIPATION DER ARBEITERINNEN DAS WERK DER ARBEITERINNEN SELBST SEIN MUSS“ (Lenin: Über die Aufgaben der proletarischen Frauenbewegung in der Sowjetrepublik). Wer Leninist sein will, muss auch verstehen, dass der Kampf der Frauen selbst für die proletarische Revolution unverzichtbar ist - die Frauen müssen selbst kämpfen.

Die peruanischen Kommunisten zeigen in dem Dokument „DER MARXISMUS, MARIATEGUI UND DIE FRAUENBEWEGUNG“ wie auch der Vorsitzende Mao zur Entwicklung der marxistischen Weltanschauung auf die Frage der Frau beigetragen hat. Mit dem Vorsitzenden Mao und dem Prozess der chinesischen Revolution gab es eine große Einbeziehung der Frauen an der Revolution. Bei der Großen Proletarische Kulturrevolution gab es ein hohes Niveau bei der Beteiligung von Frauen, das man zuvor noch nie in dem Kampf für die Emanzipation der Frauen gesehen hatte. Dort entwickelt sich eine tiefe Kritik an jeder Form von reaktionärer Denkweise über die Frau. Die Kommunistinnen spielten eine bedeutende Rolle in den Massenbewegungen, die durch die Kulturrevolution entstanden sind. Auf diese Weise hat es sich der Slogan des Vorsitzenden Mao bewahrheitet: „NUR IM PROZEß (!) DER SOZIALISTISCHEN UMGESTALTUNG DER GESELLSCHAFT ALS GANZES IST EINE ECHTE GLEICHBERECHTIGUNG DER MÄNNER UND FRAUEN REALISIERBAR“ (Vorsitzenden Mao Tsetung: Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung)

Die peruanischen Genossen haben alle diese Anmerkungen – oder besser gesagt, was der Marxismus-Leninismus-Maoismus über die Frage der Frau festgestellt hat – genommen und sind in der Lage, Mariáteguis Bestimmungen zu verstehen und sie kreativ anzuwenden. Sie beweisen, dass Mariátegui mit viel Aufmerksamkeit die Frage der Frau beachtet hat. Er hat nicht nur organisatorische Maßnahmen im Bezug auf den Kampf für den Aufbau von Frauenorganisationen ergriffen, sondern er hat dies auch genau präzis verstanden: „Niemand sollte überrascht sein, dass alle Frauen sich nicht in eine einheitlichen feministische Bewegung vereinigen. Der Feminismus hat, notwendigerweise, verschiedene Farben, unterschiedliche Tendenzen. In den Feminismus lassen es sich drei wesentliche Tendenzen, drei unterscheidende Farben, erkennen: der bürgerliche Feminismus, der kleinbürgerliche Feminismus und der proletarische Feminismus. Jeder dieser Feminismus sagt ihre Forderungen in einer unterschiedlichen Weise aus. Die bürgerliche Frau solidarisiert ihr Feminismus mit den Interessen der konservativen Klasse. Die proletarische Frau vereint ihren Feminismus mit dem Glauben der revolutionären Massen an die zukünftige Gesellschaft. Der Klassenkampf – historische Tatsache und nicht theoretische Behauptung – spiegelt sich in der feministischen Ebene wider. DIE FRAUEN SIND EBENSO WIE DIE MÄNNER REAKTIONÄR, ZENTRISTISCH ODER REVOLUTIONÄR. DAHER KÖNNEN SIE NICHT ZUSAMMEN IN DER GLEICHEN SCHLACHT KÄMPFEN. IN DEM AKTUELLEN MENSCHLICHEN PANORAMA UNTERSCHEIDET DIE KLASSE DIE INDIVIDUEN MEHR ALS DAS GESCHLECHT“ (Mariátegui: Die Feministische Forderungen).

Dies zeigt uns: die Frage der Frau und der Feminismus haben in der Klassengesellschaft einen Klassencharakter. Dies ist die Kernaussage für uns. Mit dieser Erkenntnis können wir jede Person oder Gruppe im Bezug zu ihren Ansichten zu diesem Thema unterscheiden. Der Feminismus, als Widerstand gegen die Unterdrückung durch den Mann, ist in ihrem Sinn: revolutionär. Aber der Feminismus ist vom Klassenkampf nicht zu trennen und jede Klasse stempelt ihn mit ihrem Siegel. Für uns alle, die ein Teil des Prozesses der proletarischen Revolution sind, ist es eine revolutionäre Pflicht den proletarischen Feminismus hochzuhalten.

Und hier dabei eine interessante Beobachtung: Es gibt einige, die behaupten, dass der Feminismus eine bürgerliche Bewegung ist. Unterdrückung erzeugt Widerstand, das ist eines der Gesetze des Marxismus. Die Frauen sind in jeder Gesellschaft unterdrückt, in der das Privateigentum existiert. Der Widerstand der Frauen gegen die Unterdrückung der sie unterliegen heißt Feminismus (es ist unerheblich, dass der Begriff von den Liberalen bzw. Bürgerlichen stammt). Was wir machen müssen, ist es Standpunk fur den Feminismus zu nehmen, der zur unseren Klasse gehört, egal, ob es gefällt oder nicht.

Zurück zum Dokument, die Genossen analysierten auch, wie Mariátegui die Frage der Frau in Peru sehr eng verbunden mit den semifeudalen und halbkolonialen Verhältnisse der peruanischen Gesellschaft sieht (wo ein bürokratischer Kapitalismus herrscht). Mariátegui erkannte, wie diese soziale Situation die peruanischen Frauen kennzeichnete. Für Menschen, die mit der Lebensrealität in Peru nicht vertraut sind, kann es ein wenig schwer sein, diese Verhältnisse zu verstehen, aber nehmen wir ein Beispiel, das auch hier bekannt ist. Wie werden die Frauen aus Lateinamerika in den verschiedenen Medien dargestellt? Sie werden uns als leidenschaftlich, bescheiden, und „einfacher“ als die Frauen aus den USA oder Westeuropa präsentiert. Die peruanischen Kommunistinnen beweisen mit Hilfe Maríateguis, die Zusammenhänge zwischen wie den Yankeeimperialisten von den Frauen der Bourgeoisie in Lima verfügt haben. Oder allgemein ausgedrückt: wie der Imperialismus das Verhältnis zwischen weißen Männer und farbigen Frauen geprägt hat. Die Genossen analysieren die peruanische Realität sehr genau, und wir ziehen daraus die Lehre: als konsequente Anti-Imperialisten sollen wir auch in diesen Punkt denken.

Weiter zum Dokument: die Genossen machten weiter mit der Zusammenfassung über die Frauenkämpfe in Peru, die verschiedene Positionen und was der Revisionismus zum Thema gesagt hat. Diese Themen erfordern detailliertere Studien, die wir jetzt nicht behandeln werden.

Die peruanischen Kommunisten zogen die Lehren aus dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, Mariáteguis Gedanken und dessen Entwicklung (die später Gedanken Gonzalo wird). Sie konkretisieren eine bestimmte Zielsetzung, eine Grundsatzerklärung und ein Programm für den Aufbau einer erzeugten Organisation für die Politisierung, Mobilisierung und Organisierung der weiblichen Massen in Peru: Die Frauenbewegung des Volkes. Diese Organisation der KPP wurde im ganzen Land mobilisiert, und deren Aktivisten haben eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Beginns des Volkskriegs gespielt, weil sie tausenden Frauen unter der Führung der Partei vereint hat. In der Entwicklung des Volkskriegs hat die Frauenbewegung des Volkes weitere Funktionen entwickelt, auch mit den Veränderungen, die die Situation des revolutionären Kriegs erforderte. In jedem Volkskomitee organisiert sich eine Frauenbewegung des Volkes. Heute dient die Frauenbewegung des Volkes, als erzeugte Organisation der KPP innerhalb der Front/des Neuen Staats die Politisierung, Mobilisierung, Organisation und Bewaffnung der weiblichen Massen in Peru mitten und in Funktion des Volkskriegs, im Dienst der proletarischen Weltrevolution. Sie ist daher die Stoßkraft im Kampf für die Emanzipation der Frauen. Wir denken, es ist richtig und auch notwendig, dass wir von ihnen lernen. Die beste Art und Weise um dies zu machen ist das Studieren des Dokuments „DER MARXISMUS, MARIATEGUI UND DIE FRAUENBEWEGUNG“, auf das wir uns bezogen haben. Es ist wichtig darauf hinzuweisen das alles, was wir heute über dieses Dokument gesagt haben oberflächlich war, und nur einem einfachen Einstieg dazu dient.

Ein letzter Punkt - zum Ende unserem Vortrag - damit wir zu Fragen und Diskussion kommen.

Das deutsche Proletariat hatte Führerinnen wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg, und wichtige Kader wie z.B. Olga Benario. In den bewaffneten Gruppen, wie z.B. der RAF, waren die meisten Kämpfer Frauen laut die Kenner des Themas. Deutschland hat eine große Tradition von Kommunistinnen und Kämpferinnen. Wir müssen uns fragen: Warum gibt es bei uns jetzt so wenige Genossinnen? Liegt es daran, dass die deutsche Frauen, und besonders die Arbeiterinnen, „emanzipiert“ sind? Nein, das es ist nicht so. Sicher gibt es unter den hier Anwesenden einige, die die Statistiken besser kennen als wir. Wir sagen aber, dass die gesamte Erfahrung des Klassenkampfes in diesem Land uns Recht gibt, sowie die allgemeingültige Wahrheit des Marxismus. Das Problem ist, dass die revolutionären Organisationen und Gruppen der Notwendigkeit von Politisierung, Mobilisierung und Organisieren der Frauen für die proletarische Revolution zu wenig Beachtung schenken. Sie gehen nicht davon aus, dass der Kampf für die Emanzipation der Frauen ein untrennbarer Teil des Kampfes für den Kommunismus ist. Sie ignorieren den proletarischen Feminismus als Waffe für die Revolution. Hier besteht das Problem, und darüber müssen wir nachdenken, und konkrete Schritte zur Überwindung des aktuellen und frustrierenden Zustandes machen.

Wir bedanken uns für Ihre Anwesenheit und Aufmerksamkeit - und schließen unser Vortrag mit dem Aufruf zum gemeinsamen Kampf: Für eine Klassenlinie in der Frauenbewegung!

Verein der Neuen Demokratie
März 2011